Outils :Vous avez un site web ? Un blog ?
Technorati reactions rencontre |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
51.66972222222211.770833333333121
Koordinaten: 51° 40′ N, 11° 46′ O
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen-Anhalt | |
| Landkreis: | Salzlandkreis | |
| Höhe: | 121 m ü. NN | |
| Fläche: | 125,15 km² | |
| Einwohner: |
9.546 (31. Dez. 2008)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 76 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 06420 | |
| Vorwahl: | 034691 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SLK | |
| Gemeindeschlüssel: | 15 0 89 195 | |
| Stadtgliederung: | 30 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Markt 1 06420 Könnern |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Rainer Sempert (FDP) | |
| Lage der Stadt Könnern im Salzlandkreis | ||
Könnern (bis 1911 Cönnern) ist eine Kleinstadt im Salzlandkreis in Sachsen-Anhalt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Saale fließt am westlichen Stadtrand vorbei. Dieser Flussabschnitt gehört zum Naturpark Unteres Saaletal. Der Osten der Stadt Könnern wird von der Fuhne durchflossen.
Am 1. Januar 2003 wurden die seit 1994 in einer Verwaltungsgemeinschaft zusammenarbeitenden Orte bzw. Ortsteile Könnern, Garsena, Golbitz, Lebendorf, Trebitz, Bebitz, Nelben, Könnern, Könnern-Trebnitz, Zellewitz, Zickeritz und Brucke zum jetzt bestehenden Stadtgebiet zusammengeschlossen.
Am 1. Januar 2005 wurden zudem die Gemeinden Beesenlaublingen, Belleben und Strenznaundorf nach Könnern eingemeindet.
Seit dem 1. Januar 2010 sind die ehemaligen Gemeinden Edlau, Cörmigk, Gerlebogk und Wiendorf ebenfalls Ortsteile der Stadt Könnern.
Die Stadt gliedert sich in Ortschaften und Ortsteile :
Nachbargemeinden sind: Aschersleben, Alsleben (Saale), Plötzkau und Bernburg im Norden, Köthen und Gröbzig (beide ABI) im Osten, Löbejün, Domnitz, Rothenburg (Saale) (alle drei SK) sowie Gerbstedt (MSH) im Süden, und Arnstein (MSH) im Westen.
Der Ort liegt im Süden des ehemaligen Landkreises Bernburg, in südöstlicher Richtung rund 10 Kilometer von Bernburg (Saale) und etwa 33 Kilometer von Halle (Saale) in nordwestlicher Richtung entfernt. Lebendorf hat etwa 450 Einwohner und wurde zum 1. Januar 2003 nach Könnern eingemeindet. Die Gemarkungsgröße beträgt 1104 Hektar, davon werden 978 ha landwirtschaftlich genutzt.
1178 wurde der Ort, der vermutlich älter ist, erstmals urkundlich in einer Lehensurkunde des Bistums Merseburg erwähnt.
Im Heimatverein Lebendorf, dem Lebendorfer Musikverein und der Freiwilligen Feuerwehr Lebendorf sind viele Einwohner des Ortes aktiv.
Seit 1680 gehörte die Stadt Könnern zum brandenburg-preußischen Herzogtum Magdeburg und lag im damaligen Saalkreis. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam sie zum Kreis Bernburg. Einen goldenen, 45,2 Gramm schweren Eidring fand man 2009 im Bereich der Biogasanlage.[2]
Im 17. Jahrhundert wurde ein Schloss („Wasserburg“) durch den Markgrafen Gero errichtet. Das im 20. Jahrhundert von der örtlichen landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft genutzte Schloss wurde im Jahr 2001 von Uwe Meenen für 100.000 DM erworben; dieser wollte aus dem Schloss ein so genanntes „nationales Schulungszentrum“ machen; als Betreiber war Steffen Hupka eingesetzt. Nach interenen Streitigkeiten und Finanzproblemen wurde das Projekt aufgegeben. Das zuletzt verfallene Schloss mit 2.000 Quadratmeter Wohnfläche wurde im Jahr 2010 bei einer Versteigerung des Amtsgerichts Bernburg von Thomas Wulff und Axel Schunk für 80.000 Euro erworben[3].
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1995 31. Dezember):
|
|
1 3. Oktober 2 einschl. aller Ortsteile
Blasonierung: „In Blau unter goldenem Baldachin stehend der heilige Wenzeslaus im hermelingefütterten roten Mantel, mit dem Herzogshut auf dem Haupte, in der Rechten ein gesenktes Schwert mit goldenem Griff, in der Linken einen grünen Palmwedel haltend; zu seinen Füßen ein geteilter Schild mit 2 : 1 Kugeln, die oberen silbern in Rot, die untere rot in Silber; zu beiden Seiten des Baldachins schließt sich je ein goldenes Kirchenschiff an.“
Das Wappen bezieht sich auf ein bereits 1364 nachweisliches Bild. Später wurde aus dem Heiligen ein Kavalier mit Degen an der Seite, dann ein Ritter. Das Wappen wurde 1993 vom Kommunalheraldiker Jörg Mantzsch nach einer Vorlage von Otto Hupp gestaltet und ins Genehmigungsverfahren geführt.
Die Flagge ist Blau - Weiß längsgestreift. Das Stadtwappen ist mittig auf die Flagge aufgelegt.
In Könnern gibt es eine Evangelische Kirche und eine Neuapostolische Kirche.
Bereits vor 1990 bestehende bedeutende Unternehmen:
Durch den Ort verläuft die Bundesstraße 6. Könnern besitzt daneben einen Anschluss an der A 14 von Halle (Saale) nach Magdeburg.
Das vorhandene Schienennetz auf der Bahnstrecke Halle–Halberstadt (–Hannover) wurde in den vergangenen Jahren erneuert. Der Bahnhof Könnern ist als ÖPNV-Knotenpunkt für Regional-Express-Züge (Zweistundentakt in Richtung Halle (Saale) und Halberstadt-Hannover) Haltepunkt. Auf der Strecke verkehrt zusätzlich der Harz-Elbe-Express zwischen Halle (Saale) und Vienenburg über Aschersleben und Halberstadt mit Halt an allen Unterwegsbahnhöfen.
Über Züge des Harz-Elbe-Express ist Könnern mit der Kreisstadt Bernburg verbunden. An dieser Strecke liegen auch die Stationen Bebitz und Trebitz (beides Ortsteile von Könnern), die im Zuge des Ausbaus der Strecke eventuell entfallen sollen.[4] Die frühere Kleinbahn Könnern–Rothenburg nach Rothenburg (Saale) wird ausschließlich im Güterverkehr genutzt.
Des Weiteren ist in der Nähe ein Flughafen für Kleinflugzeuge Halle-Oppin und in einer halben Stunde ist der interkontinentale Flughafen Leipzig-Halle zu erreichen.
Im heute zu Könnern gehörigen Gebiet geboren:
Alsleben (Saale) | Aschersleben | Barby | Bernburg (Saale) | Bördeaue | Börde-Hakel | Bördeland | Borne | Calbe (Saale) | Egeln | Gatersleben | Giersleben | Gnadau | Güsten | Hecklingen | Ilberstedt | Könnern | Nienburg (Saale) | Plötzkau | Schönebeck (Elbe) | Seeland | Staßfurt | Wolmirsleben