| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Brandenburg | |
| Landkreis: | Dahme-Spreewald | |
| Höhe: | 36 m ü. NN | |
| Fläche: | 95,83 km² | |
| Einwohner: | 33.370 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 348 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 15537, 15711, 15751 15754, 15758 |
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| Vorwahl: | 03375 | |
| Kfz-Kennzeichen: | LDS | |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 61 260 | |
| Stadtgliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Schloßstraße 3 15711 Königs Wusterhausen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Stefan Ludwig (Die Linke) | |
| Lage der Stadt Königs Wusterhausen im Landkreis Dahme-Spreewald | ||
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Königs Wusterhausen, bis 1718 Wendisch Wusterhausen genannt, ist eine Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald im Bundesland Brandenburg der Bundesrepublik Deutschland. Eine beliebte umgangssprachliche Abkürzung für Königs Wusterhausen in Brandenburg und Berlin ist KW (ist auch das alte KFZ-Kennzeichen), die auch an die einstige Sendeanlage erinnert (KW ist auch die Abkürzung für Kurzwelle und Kilowatt).
Inhaltsverzeichnis |
Königs Wusterhausen liegt südöstlich von Berlin am Nottekanal und der Dahme. Deutlich weiter entfernt liegt die Landeshauptstadt Potsdam, westlich von Königs Wusterhausen.
Königs Wusterhausen reicht von Wildau im Norden bis Bestensee im Süden und von Mittenwalde im Westen bis Heidesee im Osten.
Königs Wusterhausen grenzt im Norden an Berlin, im Nordosten an Gosen-Neu Zittau, im Osten an Heidesee, im Süden an Bestensee, im Südwesten an Mittenwalde sowie im Westen an Wildau und Zeuthen.
Königs Wusterhausen ist die größte Stadt im Landkreis Dahme-Spreewald. Neben den festen Ortsteilen Deutsch Wusterhausen und Neue Mühle fanden durch die Gemeindegebietsreform 2003 sieben Eingemeindungen statt. Seitdem gehören die Orte Zeesen, Kablow, Diepensee, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf und Zernsdorf zur Stadt. Damit hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt und die Fläche versechsfacht. Eine Besonderheit stellt der Stadtteil Diepensee dar. Dabei handelt es sich um eine 2003 fertig gestellte, neu angelegte Siedlung, in die die Bewohner der ehemaligen gleichnamigen Gemeinde umgesiedelt wurden, nachdem das alte Diepensee zu Gunsten der Erweiterung des Flughafens Berlin-Schönefeld aufgegeben worden war.
Im Zusammenhang mit einer Belehnung wird der Ort („hus to wosterhusen“) und die Burg am 19. September 1320 erstmalig urkundlich erwähnt. Um 1400 befinden sich Ort und Burg im Lehensbesitz der Adelsfamilie von Schlieben. Im Jahr 1500 lässt sich erstmals der Besitz Wendisch Wusterhausens durch die Schenken von Landberg zu Teupitz nachweisen. Am 14. Oktober 1669 ersteht Geheimrat Friedrich von Jena das Schloss und Dorf Wendisch Wusterhausen. Anfang Juli 1683 erwirbt Kurprinz Friedrich, ab 1688 als Kurfürst Friedrich III. und als König in Preußen ab 1701 Friedrich I., den Ort und das Schloss. Am 24. Dezember 1698 erhält Kurprinz Friedrich Wilhelm das Schloss einschließlich der dazugehörigen Güter von seinem Vater geschenkt. 1701 gründet der Kronprinz und spätere König Friedrich Wilhelm I. seine Kompanie der „Langen Kerls“. In den Jahren 1713 bis 1718 wird das Schloss Wusterhausen zum Jagdschloss umgebaut. 1718 wird Wendisch Wusterhausen anlässlich der Einweihung des königlichen Jagdschlosses in Königs Wusterhausen umbenannt. Für seine Wanderungen durch die Mark Brandenburg besucht Theodor Fontane Königs Wusterhausen im Jahre 1862. Seit 1901 gibt es die Brandenburgische Schule für Blinde und Sehbehinderte im Ort, gestiftet von dem Hamburger Großkaufmann Hermann Schmidt. 1920 wird der erste deutsche Rundfunksender in Betrieb genommen. 1935 bekommt Königs Wusterhausen das Stadtrecht verliehen. 1937 wird die katholische Kirche St. Elisabeth gebaut und geweiht. 1938 wird der Autobahnring eingeweiht. 1944 wird am Güterbahnhof ein KZ-Außenlager des KZ Sachsenhausen für Juden und Polen errichtet, die in der Rüstungs- und kriegswichtigen Produktion Zwangsarbeit unter unmenschlichen Bedingungen verrichten müssen. Der Tod von vier Frauen und einem Säugling ist dokumentarisch belegt. Das Lager wird im April 1945 von der Roten Armee befreit. 1972 stürzt der Mittelturm des markantesten Bauwerks der Sendeanlage ein. 1972 stürzt eine Iljuschin Il-62 der Interflug über der Stadt ab; dabei sterben 156 Menschen (siehe auch: Flugzeugkatastrophe von Königs Wusterhausen). 1974 wird das Dorf Deutsch Wusterhausen eingemeindet.
In Königs Wusterhausen gibt es sowohl eine katholische als auch eine evangelische Kirchengemeinde. Die älteste Kirche im Stadtgebiet ist die Dorf- und Wehrkirche in Deutsch Wusterhausen aus dem 13. Jahrhundert. 1998 fusionierte der evangelische Kirchenkreis Königs Wusterhausen mit dem Kirchenkreis Berlin-Neukölln in der evangelischen Landeskirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die Kirchengemeinden in Königs Wusterhausen, Deutsch Wusterhausen, Zeesen, Schenkendorf (Stadt Mittenwalde), Senzig, Zernsdorf und Niederlehme bilden dort heute die Region 9. Die katholische Gemeinde gehört zum Dekanat Köpenick-Treptow im Erzbistum Berlin.
Beide Gemeinden besitzen sehr aktive Jugendgruppen, die evangelische Junge Gemeinde und die katholische Jugend proFete.
Weiterhin gibt es im Stadtgebiet 5 weitere Freikirchen. Dieses sind in der Kernstadt: Die Christusgemeinde und das „Haus des Vaters“ (beide der Pfingstbewegung entsprungen), eine Menonitengemeinde im Neubaugebiet, eine freie Baptistengemeinde in Deutsch Wusterhausen und die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Zeesen (Baptisten)
Seit einiger Zeit gibt es wieder eine jüdische Gemeinde mit etwa 40 Mitgliedern in der Stadt.
1974 wurde Deutsch Wusterhausen eingemeindet.
2003 wurden Zeesen, Kablow, Diepensee, Niederlehme, Senzig, Wernsdorf und Zernsdorf der Stadt angegliedert.
Durch die Eingemeindungen 2003 hat sich die Einwohnerzahl von Königs Wusterhausen verdoppelt.
Hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt ist seit 2001 Stefan Ludwig (Die Linke). Er wurde mit 53% der Stimmen gewählt.
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Königs Wusterhausen besteht aus 33 Stadtverordneten, mit dem hauptamtlichen Bürgermeister.
(Stand: Kommunalwahl am 26. Oktober 2003)
Von den einst umfangreichen Bauwerken auf dem Funkerberg ist heute nur noch sehr wenig erhalten, denn viele Antennenträger wurden nach dem Einsturz des Mittelturms am 15. November 1972 und aus technischen Gründen demontiert. Heute sind nur noch ein 210 Meter hoher Mast und zwei kleine freistehende Türme vorhanden. Er ist wie die übrigen Gebäude und Anlagen auf dem Funkerberg heute ein technisches Denkmal. Bis 1999 diente dieser Mast als Träger einer Sendeantenne für Langwelle, die als Reserveantenne für die Langwellensender Zehlendorf bei Oranienburg und Donebach diente. 1994 wurde auf dem Funkerberg ein 67 Meter hoher Mobilfunkturm in Fertigbetonbauweise errichtet. Er ist heute der einzige aktive Senderstandort auf dem Funkerberg. Erste Funkversuche fanden 1908 statt. Am 22. Dezember 1920 wurde vom Funkerberg das erste Mal Musik und Sprache mit Hilfe der Funktechnik auf Welle 2400 -Langwelle- gesendet. Es ging als Weihnachtskonzert der Deutschen Reichspost in die Geschichte ein. Damit gilt Königs Wusterhausen als Wiege des deutschen Rundfunks. Die Künstler waren Angestellte der Deutschen Reichspost. Die Initiative ging von Hans Bredow, dem „Vater des Deutschen Rundfunks“ aus. Bis 1926 wurden regelmäßig jeden Sonntag die Sonntagskonzerte gesendet. Das Studio dieser Sendungen war im Anfang ein umgebauter Sanitärraum im ersten Sendehaus auf dem Funkerberg.
Siehe auch: Mittelturm (Königs Wusterhausen), Teltow (Landschaft)
Im Neubaugebiet wurde eine öffentliche Grünanlage errichtet. Weiterhin existiert mit dem Schlosspark eine weitere stark frequentierte öffentliche Parkanlage.
Königs Wusterhausen verfügt seit 1866 über einen Bahnhof an der Bahnstrecke Berlin–Görlitz. 1894 kam eine weitere Strecke nach Töpchin sowie 1898 eine Verbindung zur Cottbus-Großenhainer Eisenbahn hinzu. Seit 1951 ist die Stadt zudem wieder an das Netz der Berliner S-Bahn angebunden. Königs Wusterhausen ist dabei momentan mit vier Eisenbahnlinien erreichbar:
Königs Wusterhausen befindet sich in der Nähe des Flughafens Berlin-Schönefeld.
Die Stadt verfügt über einen regional sehr bedeutsamen Binnenhafen, in dem u.a. ein Großteil der Braunkohlekraftwerksversorgung Berlins sowie des Umschlags von Biomasse vollzogen wird. Der Hafen verfügt über Verbindungen zur Dahme, dem Nottekanal und der Spree. Dies ermöglicht somit indirekt den Zugang zu internationalen bedeutenden Wasserstraßen.
Die nennenswertesten Vereine aus Königs Wusterhausen:
Die zweite Vertretung spielt seit der Saison 08/09 wieder in der Kreisliga Dahmeland. Brandenburg- und Berlinweit bekannt, ist der Verein insbesondere für die sehr gute Nachwuchsarbeit. Mehrere Talente schafften zu DDR-Zeiten den Sprung in die Nachwuchsabteilung des BFC Dynamo und der BSG Stahl Brandenburg. Einige spielten mitunter auch in DDR-Nachwuchsauswahlteams. In dieser Zeit firmierte der Verein unter dem Namen SG Dynamo KW. In der jüngeren Vergangenheit schafften es mehrere Spieler in die Brandenburgauswahl. Torhüter Robert Petereit wurde, nachdem er zur Sportschule Cottbus gewechselt hatte, für ein Junioren-Nationalmannschaftsspiel des DFB nominiert. Die Spielstätte des Männerbereiches ist das Stadion der Freundschaft (Fassungsvermögen: 5000 Stehplätze) und des Juniorenbereiches der Sportplatz in Zeesen. Ausweichplätze befinden sich auf dem Gelände des HC Königs Wusterhausen und in der Kleiststraße.
Königs Wusterhausen ist Hochschulort als Sitz der Fachhochschule für Finanzen, einer länderübergreifenden Einrichtung Brandenburgs, Berlins und Sachsen-Anhalts. Verbunden mit der Fachhochschule ist die Landesfinanzschule und die Justizakademie des Landes Brandeburg.
Daneben gibt es in Königs Wusterhausen sechs Grundschulen, zwei Gymnasien, drei Oberschulen, einige besondere Schulen und eine Volkshochschule.
Alt Zauche-Wußwerk | Bersteland | Bestensee | Byhleguhre-Byhlen | Drahnsdorf | Eichwalde | Golßen | Groß Köris | Halbe | Heideblick | Heidesee | Jamlitz | Kasel-Golzig | Königs Wusterhausen | Krausnick-Groß Wasserburg | Lieberose | Lübben (Spreewald) | Luckau | Märkisch Buchholz | Märkische Heide | Mittenwalde | Münchehofe | Neu Zauche | Rietzneuendorf-Staakow | Schlepzig | Schönefeld | Schönwald | Schulzendorf | Schwerin | Schwielochsee | Spreewaldheide | Steinreich | Straupitz | Teupitz | Unterspreewald | Wildau | Zeuthen
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."