José Sócrates Carvalho Pinto de Sousa, [ʒuˈzɛ ˈsɔkɾɐtɨʃ kɐrˈvaʎu ˈpĩntu də ˈsɔzɐ]
anhören ?/i, meist einfach nur José Sócrates, (* 6. September 1957 in Vilar de Maçada, Alijó, Distrikt Vila Real, Portugal) ist ein portugiesischer Politiker. Seit September 2004 ist er Generalsekretär des Partido Socialista (PS), der Sozialistischen Partei Portugals, und seit dem 12. März 2005 Ministerpräsident Portugals. Er hatte im zweiten Halbjahr 2007 das Amt des Vorsitzendes des Europäischen Rats, dem obersten Gremium der EU inne.
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Sócrates wurde am 6. September 1957 in Porto geboren, allerdings wurde sein Geburtsort in Vilar de Maçada, Alijó, im Nordosten des Landes registriert. Seine Kindheit und Jugend verbrachte er in der Stadt Covilhã in der Region Centro und ging im Anschluss an seine dort erfahrene Grund- und weiterführende Schulbildung im Jahr 1975 an das Instituto Superior de Engenharia de Coimbra (ISEC), das später in das Polytechnische Institut Coimbra integriert wurde. Dort studierte Sócrates Bauingenieurwesen mit Spezialisierung im Sanitärbereich mit einem Abschluss an der Neuen Universität Lissabon. Zwischen 1987 und 1993 besuchte er die private Universität Lusíada in Lissabon, wo er sich für Rechtswissenschaft immatrikulierte, das Studium allerdings nicht abschloss. 1994 kehrte er als bereits bekannter Politiker an das ISEC zurück, an dem er seine akademische Ausbildung mit einem CESE-Diplom abschließen wollte. Stattdessen wurde ihm jedoch 1996 eine licenciatura der Universidade Independente im Bauingenieurswesen verliehen, was in der portugiesischen Öffentlichkeit für Verwirrung sorgte.
José Sócrates ist geschieden und hat zwei Kinder. Obwohl sein eigentlicher Familienname Pinto de Sousa lautet, ist er als José Sócrates bekannt.
Seine politische Karriere begann er während der Nelkenrevolution als Mitglied der JSD, der Jugendorganisation der konservativen Sozialdemokratischen Partei (PSD), allerdings trat er bereits nach einem Jahr aus dem Jugendverband wieder aus.
1981 wurde er Mitglied der Sozialistischen Partei Portugals (PS), bei der er 1991 zum Vorstandsmitglied und Pressesprecher aufstieg und im September 2004 zum Generalsekretär gewählt wurde. 1986 bis 1995 nahm er die Funktion des Präsidenten des Distriktes Castelo Branco wahr. 1987 wurde er in das portugiesische Parlament gewählt und war von 1999 bis 2002 Umweltminister unter der Regierung António Guterres.
Aufgrund politischer Instabilitäten, verursacht durch die Koalitionsregierung aus PSD und CDS-PP von Premierminister Pedro Santana Lopes kündigte Staatspräsident Jorge Sampaio am 30. November 2004 vorgezogene Parlamentswahlen an. Die anschließenden Wahlen zur Assembleia da República am 20. Februar 2005 gewann Sócrates mit dem PS mit absoluter Mehrheit und wurde daraufhin vom Parlament zum Premierminister gewählt.
Nachdem am 1. Juli 2007 Portugal turnusmäßig die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union von Deutschland übernahm, erhielt Sócrates als deren Vorsitzender die Möglichkeit, sich in einem international gewichtigen politischen Amt zu profilieren.
| Vorgänger |
Premierminister von Portugal 12. März 2005 – ... |
Nachfolger
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José Sócrates (Premierminister) • Alberto Bernardes Costa • Ana Jorge • Augusto Santos Silva • Francisco Nunes Correia • Jaime Silva • José António de Melo Pinto Ribeiro • José Vieira da Silva • Luís Amado • Manuel Pinho • Maria de Lurdes Rodrigues • Mariano Gago • Mário Lino • Nuno Severiano Teixeira • Pedro Silva Pereira • Rui Pereira • Fernando Teixeira dos Santos
Yves Leterme (Belgien) | Sergei Stanischew (Bulgarien) | Anders Fogh Rasmussen (Dänemark) | Angela Merkel (Deutschland) | Andrus Ansip (Estland) | Matti Vanhanen (Finnland) | François Fillon (Frankreich) | Kostas Karamanlis (Griechenland) | Brian Cowen (Irland) | Silvio Berlusconi (Italien) | Ivars Godmanis (Lettland) | Gediminas Kirkilas (Litauen) | Jean-Claude Juncker (Luxemburg) | Lawrence Gonzi (Malta) | Jan Peter Balkenende (Niederlande) | Alfred Gusenbauer (Österreich) | Donald Tusk (Polen) | José Sócrates (Portugal) | Călin Popescu-Tăriceanu (Rumänien) | Fredrik Reinfeldt (Schweden) | Robert Fico (Slowakei) | Borut Pahor (Slowenien) | José Luis Rodríguez Zapatero (Spanien) | Mirek Topolánek (Tschechien) | Ferenc Gyurcsány (Ungarn) | Gordon Brown (Vereinigtes Königreich) | Dimitris Christofias (Zypern)
Tony Blair – Viktor Klima | Gerhard Schröder – Paavo Lipponen | António Guterres – Lionel Jospin | Göran Persson – Guy Verhofstadt | José María Aznar – Anders Fogh Rasmussen | Kostas Simitis – Silvio Berlusconi | Bertie Ahern – Jan Peter Balkenende | Jean-Claude Juncker – Tony Blair | Wolfgang Schüssel – Matti Vanhanen | Angela Merkel – José Sócrates | Janez Janša – Nicolas Sarkozy |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sócrates, José |
| KURZBESCHREIBUNG | portugiesischer Politiker und Ministerpräsident Portugals |
| GEBURTSDATUM | 6. September 1957 |
| GEBURTSORT | Vilar de Maçada, Portugal |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."