Johann Snell, auch Meister Johann bezeichnet, († nach 1519) war ein deutscher Buchdrucker der Inkunabelzeit. Von Lübeck aus wirkte er in Dänemark und Schweden, wo er den Buchdruck einführte.
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Nach seiner Matrikel an der Universität Rostock (1481) kam Snell wohl aus Einbeck. Vermutlich ist er bereits seit 1476 als Drucker bei den Mönchen im Michaeliskloster (den Brüdern vom gemeinsamen Leben zu St. Michael, Fratres Vitae) in Rostock tätig gewesen. 1480 ließ er sich in Lübeck an der Ecke Breite Straße/Mengstraße mit eigener Offizin nieder. Da zu dieser Zeit der Beruf des Buchdruckers ein Wanderberuf war, ist Snell auch in Dänemark und Schweden tätig gewesen.
Johann Snells Bedeutung liegt nicht so sehr in der Qualität seiner Inkunabeln als vielmehr in der Einführung des Buchdrucks in diesen beiden Ländern. So gilt sein Breviarum Othoniense, gedruckt 1482, als das erste gedruckte Buch Dänemarks. Auf Veranlassung des Bischofs von Uppsala richtete Snell im Jahr 1483 in Stockholm eine Offizin ein für den Druck eines Missale. Das Missale Upsaliense und der ebenfalls von Snell in Stockholm gedruckte Dialogus creaturarum waren die ersten Drucke Schwedens.[1]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Snell, Johann |
| ALTERNATIVNAMEN | Snel, Johan |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Buchdrucker |
| GEBURTSDATUM | 15. Jahrhundert |
| STERBEDATUM | nach 1519 |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."