Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Joachim Albrecht Eggeling

- Joachim Albrecht Eggeling -

Joachim Albrecht Eggeling :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Joachim Albrecht Eggeling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Joachim Albrecht Eggeling, 1936

Joachim Albrecht Leo Eggeling (* 30. November 1884 in Blankenburg (Harz); † 15. April 1945 auf der Moritzburg in Halle) war NSDAP-Gauleiter des Gaus Halle-Merseburg und Oberpräsident der Provinz Merseburg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Der Sohn eines Landwirts besuchte bis 1898 die Bürgerschule und das Gymnasium in Blankenburg und absolvierte zwischen 1898 und 1904 die Offiziersausbildung in den Kadettenanstalten Oranienstein und Groß-Lichterfelde. Im März 1904 trat er ins Heer als Infanterie-Leutnant ein. Hochdekoriert kehrte er im November 1918 als Hauptmann aus dem Ersten Weltkrieg zurück und wurde im Oktober 1919 aus dem Heer entlassen.

Eggeling begann eine Lehre als Landwirt und Inspektor und absolvierte dazu ein Studium an der Landwirtschaftlichen Hochschule in Halle/Saale. Im November 1922 übernahm er die Domäne Frose in Anhalt.

Am 29. Juli 1925 trat er der NSDAP (Mitglieds-Nr. 11.579)[1] bei und wurde ein Jahr später Berater des Gauleiters in allen Fragen der Landwirtschaft. Neben weiteren Ämtern bekleidete er das des Landesbauernführers der Provinzen Sachsen und Anhalt. Im November 1933 zog er für den Wahlkreis 10 (Magdeburg) in den Reichstag ein.[2]

Nach dem Tod des bisherigen Gauleiters Wilhelm Friedrich Loeper am 23. Oktober 1935 wurde Eggeling ab November 1935 mit der Führung der Gaugeschäfte betraut und deshalb im Februar 1936 als Landesbauernführer beurlaubt. Am 9. Juni 1936 trat Eggeling in die SS (Mitglieds-Nr. 186.515)[1] ein und erhielt den Rang eines SS-Brigadeführers. Am 20. April 1937 wurde er dann offiziell zum Gauleiter von Halle-Merseburg sowie zum preußischen Staatsrat ernannt und gleichzeitig zum SS-Gruppenführer befördert.

Ab 1939 war er der Beauftragte des Reichsverteidigungskommissars (RVK) für den Wehrkreis IV (Halle-Merseburg); ab 1942 – nach einer Neuordnung der Reichsverteidigungsbezirke – fungierte er selber als RVK. Am 21. Juni 1943 wurde Eggeling zum SS-Obergruppenführer befördert und am 18. August 1944 zum Oberpräsidenten von Merseburg ernannt.

Am 13. April 1945 soll er nach Berlin gefahren sein, um mit Hitler über die Sinnlosigkeit der Verteidigung von Halle zu sprechen, hatte allerdings keinen Erfolg. Eggeling erschoss sich daraufhin zwei Tage später im Gewölbe der Moritzburg von Halle.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Film

[Bearbeiten] Anmerkungen

  1. a b Axis Biographical Research
  2. Biographie im Handbuch des Reichstags
rencontre

Joachim Albrecht Eggeling - En savoir plus

Rencontre Joachim Albrecht Eggeling - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.