Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Jessen (Elster)

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Jessen (Elster) :

femme russe

Jessen (Elster)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Jessen (Elster)
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Jessen (Elster) hervorgehoben
Koordinaten: 51° 48′ N, 12° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Wittenberg
Höhe: 72 m ü. NN
Fläche: 313,15 km²
Einwohner: 14.626 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 47 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 06914, 06917, 06918 06922, 06926, 06928
Vorwahlen: 03537, 035384, 035387 035388, 035389
Kfz-Kennzeichen: WB
Gemeindeschlüssel: 15 0 91 145
Adresse der Stadtverwaltung: Schloßstraße 11
06917 Jessen (Elster)
Webpräsenz:
Bürgermeister: Dietmar Brettschneider (CDU)

Jessen (Elster) ist eine Kleinstadt an der Schwarzen Elster und liegt im östlichen Teil von Sachsen-Anhalt im Landkreis Wittenberg.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Jessen ist die östlichste Gemeinde des Landes Sachsen-Anhalt. Das Gebiet der heutigen Gemeinde umfasst etwa die Hälfte der Fläche des 1993 aufgelösten Kreises Jessen. Damit ist sie auf die Fläche bezogen die zwölftgrößte Kommune in Deutschland und die größte Sachsen-Anhalts. Während es im Bereich der Schwarzen Elster und nördlich davon recht waldreich ist, wird das überwiegend ebene Gelände im Südwesten, das sich bis zur Elbe hinzieht, fast ausschließlich landwirtschaftlich genutzt. Die im Umkreis von Jessen liegenden Weinberge zählen zu den nördlichsten kommerziell bewirtschafteten Flächen in Deutschland und gehören zum Anbaugebiet Sachsen.

[Bearbeiten] Klima

Klimadiagramm von Jessen (Elster)
Klimadiagramm von Jessen (Elster)[1]

Die durchschnittlich Lufttemperatur in Jessen beträgt 9,2 °C, der jährliche Niederschlag 533 Millimeter.


[Bearbeiten] Stadtteile

  • Jessen (Elster)
  • Kleindröben
  • Kleinkorga
  • Klossa
  • Kremitz
  • Leipa
  • Linda (Elster)
  • Lindwerder
  • Lüttchenseyda
  • Mark Zwuschen
  • Mauken
  • Mellnitz
  • Mönchenhöfe
  • Morxdorf

1992 wurden die Stadtteile Grabo, Gorsdorf-Hemsendorf, Lindwerder und Großkorga eingemeindet, 1993 die Stadtteile Schweinitz, Gerbisbach, Klossa, Schöneicho, Steinsdorf und Dixförda, 1994 die Stadtteile Battin, Düßnitz und Kleindröben-Mauken und schließlich 1999 die Stadtteile Arnsdorf, Leipa und Ruhlsdorf mit Rehain. Die Stadtteile Buschkuhnsdorf, Gentha, Holzdorf, Kleinkorga, Linda (Elster), Mellnitz, Mönchenhöfe, Morxdorf, Neuerstadt, Reicho, Rade, Seyda wurden im Jahr 2004 eingemeindet.

[Bearbeiten] Geschichte

1217 erfolgte der erste urkundliche Nachweis als Jezzant. Die Gegend befand sich zu dieser Zeit im Besitz der Grafen von Brehna; als diese ausstarben, fiel das Gebiet an die Wittenberger Askanier. Der Gorn, ein Hauswein der Askanier, wurde bereits damals von Lichtenburger Antonitermönchen auf dem Gorrenberg angebaut. 1422 starben die Wittenberger Askanier aus, die Nachfolger sind die Wettiner.

1522 wurde die Reformation in Jessen eingeführt. Martin Luther hielt sich mehrfach in Jessen und Schweinitz auf und predigte 1533 in der Stadtkirche.

Sowohl im Schmalkaldischen Krieg als auch im Dreißigjährigen Krieg wurde Jessen stark beschädigt. In der Nacht vom 20. zum 21. September 1729 vernichtete ein Brand große Teile der Stadt. In den Befreiungskriegen war Jessen nahezu ständig von französischen, preußischen oder russischen Truppen besetzt. Im Oktober 1813 befand sich das Hauptquartier von Blücher, Yorck und Tauentzien im Jessener Schloss. Nach jahrhundertelanger Zugehörigkeit zu Sachsen wurde der Ort 1816 infolge des Wiener Kongresses preußisch.

1838 wurde das erste „Schulfest“ gefeiert, das immer am zweiten Sonntag im August stattfindet.

Von 1945 bis 1952 gehörte der Ort zum Land Sachsen-Anhalt und nach der Verwaltungsreform wurde Jessen Kreisstadt im DDR-Bezirk Cottbus. Seit 1990 gehört Jessen wieder zum neu gegründeten Land Sachsen-Anhalt. 1992 erfolgte die Eingemeindung der Stadtteile Grabo, Gorsdorf-Hemsendorf, Lindwerder, Großkorga, 1993 der Stadtteile Schweinitz, Gerbisbach, Klossa, Schöneicho, Steinsdorf, Dixförda. Mit der Kreisgebietsreform 1994 kam Jessen als kreisangehörige Stadt zum Landkreis Wittenberg unter Eingemeindung der Stadtteile Battin, Düßnitz und Kleindröben-Mauken. 1999 erfolgte die Eingemeindung der Stadtteile Arnsdorf, Leipa und Ruhlsdorf mit Rehain. Am 1. März 2004 wurden weitere 12 Stadtteile, darunter Seyda, Holzdorf und Linda (Elster), eingemeindet.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

Jessen unterhält eine Städtepartnerschaft mit Senden in Nordrhein-Westfalen.

[Bearbeiten] Wirtschaft

Markt und Kirche
Markt und Kirche

Vor allem klein- und mittelständische Betriebe der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Metallverarbeitung und des Bauwesens sind in Jessen ansässig. Des Weiteren ist der Bundeswehrstandort Holzdorf-Ost (Luftwaffe) einer der wichtigsten Arbeitgeber der Region. Wichtigster Zweig der Nahrungsmittelindustrie ist die Mineralwasserproduktion (Himmelsberger Mineralbrunnen, seit 2002 TROY Aqua u.a. firmiert als Tocasani-Quelle), die durch die Erweiterung der Produktionsanlagen seit 2002 eine deutliche Absatzsteigerung erfahren hat. Weitere Bereiche sind die Käseherstellung (Elsterland Molkerei), seit 2007 die Kaviarproduktion (Aqua Orbis), Weinanbau (seit dem 13. Jahrhundert), Anbau von Obst und Gemüse (Spargel, Äpfel, Erdbeeren, Kirschen) sowie die Konservenherstellung (Jütro Tiefkühlkost). Zudem ist die Brennerei Icking KG im Stadtteil Seyda zu nennen, in der Bioethanol produziert wird. Daneben gibt es in den äußeren ländlich geprägten Stadtteilen größere landwirtschaftliche Betriebe. Zu den metallverarbeitenden Betrieben zählen Stanztechnik Jessen, Profil Metallbau sowie Preuss Blech- und Metallverarbeitung. Die wichtigsten Baubetriebe sind zbo Bau GmbH sowie Thiele Bauträger GmbH.

[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen

[Bearbeiten] Verkehr

[Bearbeiten] Schienenverkehr

[Bearbeiten] Busverkehr

[Bearbeiten] Fähre

Vom an der Elbe gelegenen Ortsteil Mauken führt eine Gierseilfähre nach Pretzsch.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswertes

[Bearbeiten] Bauwerke

Schloss
Schloss

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Quellen

  1. Deutscher Wetterdienst, Normalperiode 1961-1990

[Bearbeiten] Weblinks

Jessen (Elster) - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Jessen (Elster) - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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