Der japanische Gemeindeschlüssel (jap. 全国地方公共団体コード, zenkoku chihō kōkyō dantai kōdo, dt. Code der Gebietskörperschaften des ganzen Landes) ist eine fünf- oder sechsstellige Ziffernfolge zur Identifizierung von Gebietskörperschaften in Japan. Er ist in seiner Funktion mit dem amtlichen Gemeindeschlüssel in Deutschland und Österreich vergleichbar.
Der japanische Gemeindeschlüssel wurde 1968 vom damaligen japanischen Ministerium für Selbstverwaltung (dem heutigen Ministerium für allgemeine Angelegenheiten) eingeführt, 1970 von der Behörde für Verwaltungsaufsicht angenommen und ist seither Grundlage für Volkszählungen und amtliche Statistiken in Japan.
Die ersten beiden Ziffern bezeichnen die japanische Präfektur beginnend mit Hokkaidō im Norden (01) bis Okinawa im Süden (47) und entsprechen dem jeweiligen Code in ISO 3166-2:JP. Bezieht sich der Schlüssel nur auf die Präfektur, sind die folgenden Ziffern Nullen.
Die dritte Ziffer ist bei den durch Regierungserlass bestimmten Städten (政令指定都市 seirei shitei toshi) und den Stadtbezirken Tokios 1, bei den übrigen Großstädten (市 shi) 2 und bei den Kleinstädten (町 machi bzw. chō) und Dörfern (村 mura bzw. son) 3.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."