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Jan de Vries

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Dieser Artikel behandelt den Germanisten und Religionswissenschaftler Jan de Vries, der gleichnamige Motorradrennfahrer findet sich unter Jan de Vries (Rennfahrer).

Jan Pieter Marie Laurens de Vries, gemeinhin nur als Jan de Vries bekannt (* 11. Februar 1890 in Amsterdam; † 23. Juli 1964 in Utrecht), war ein niederländischer Germanist und Religionswissenschaftler.

Besonderes Interesse brachte er der Etymologie, Mythologie, Religionsgeschichte und Ortsnamenforschung entgegen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Biographie

Während des Zweiten Weltkrieges sah de Vries die deutsche Besatzung als Möglichkeit der Schaffung einer neuen Ordnung auch in den Niederlanden. Von 1940 bis 1941 war er Vorsitzender des schon seit dem 19. Jahrhundert bestehenden „Algemeen-Nederlands Verbond“, der den kulturellen Austausch zwischen den Niederlanden und Flandern förderte. De Vries war Vizepräsident des unter deutsche Ägide gegründeten „Nederlandse Kultuurrad“ und wurde 1942 zum Leiter eines „Instituts für niederländische Sprache und Volkskultur“ in Den Haag berufen. Er arbeitete mit dem Ahnenerbe der SS zusammen, wurde von leitenden Personen mistrauisch behandelt, da er sich gegen einer vom Ahnenerbe propagierten einzigartigen Überlegenheit der unterstellten „germanischen Rasse“ wandte. Im September 1944 floh de Vries aus den Niederlanden und ging nach Leipzig, wo er bei dem Germanisten Theodor Frings unterkam. Durch die Fürsprache des Leiters der „Germanischen Leitstelle“ des Ahnenerbes der SS, Hans Ernst Schneider (alias Hans Schwerte) erhielt Jan de Vries ein halbjähriges Stipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft, das im Frühjahr 1945 noch einmal um sechs Monate verlängert wurde. Noch 1945 erschien in Deutschland sein Buch „Die geistige Welt der Germanen“ in zweiter Auflage.

1946 verlor de Vries seine Professur in Leiden. Seine Mitgliedschaft in der Königlichen Akademie wurde für verfallen erklärt. Er wurde interniert und 1948 in einem Prozess der geistigen Kollaboration für schuldig befunden; die Haftstrafe war mit der Internierung abgegolten. Von 1948 bis 1955 arbeitete Jan de Vries abgeschlossen vom Wissenschaftsbetrieb als Lehrer, in dieser Zeit verfasste er ein Buch zur Keltischen Religion.

[Bearbeiten] Werke (Auswahl)

[Bearbeiten] Ehrungen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

Jan de Vries - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Jan de Vries - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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