Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Jan Bontjes van Beek

- Jan Bontjes van Beek -

Jan Bontjes van Beek :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Jan Bontjes van Beek

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Jan Bontjes van Beek (* 18. Januar 1899 in Vejle/Jütland; † 5. September 1969 in Berlin) war ein deutscher Keramiker und Bildhauer.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Jan Bontjes van Beek wuchs als Kind niederländischer Eltern in Uerdingen auf. Dort besuchte er die Volksschule und das Realgymnasium. Seit 1907 war er deutscher Staatsbürger.[1] Nach seinem freiwilligem Marinedienst im Ersten Weltkrieg verbrachte Bontjes van Beek einige Monate in Fischerhude und auf dem Barkenhoff Heinrich Vogelers in Worpswede. 1920 heiratete er die Tänzerin und Malerin Olga Breling.

Er absolvierte 1921-22 eine Ausbildung zum Töpfer in Undenheim und studierte anschließend am Seger Institut in Berlin. Mit seiner Schwägerin, der Bildhauerin Amelie Breling, errichtete er 1922 eine Keramikwerkstatt in Fischerhude. Nach einigen auswärtigen, auch ausländischen Aufenthalten arbeitet Jan Bontjes van Beek 1932 zunächst durch einen Auftrag des Architekten Fritz Höger in Velten bei Berlin, um Keramiken für den Kirchenneubau am Hohenzollernplatz in Berlin-Wilmersdorf herzustellen.

In Berlin lernte er seine zweite Ehefrau, die Innenarchitektin Rahel-Maria Weisbach (Tochter des Kunsthistorikers Werner Weisbach) kennen, mit deren Hilfe er 1933 eine Werkstatt in Berlin-Charlottenburg aufbaute, die 1943 durch einen Bombenangriff völlig zerstört wurde.

Im Herbst 1942 wurde Jan Bontjes van Beek mit seiner Tochter Cato wegen illegaler politischer Arbeit der Berliner Roten Kapelle von der Gestapo verhaftet. Seine Tochter wurde vom Reichskriegsgericht verurteilt und am 5. August 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet. Van Beek wurde mangels Beweisen nach drei Monaten Haft freigelassen, aber 1944 zur Wehrmacht eingezogen und als Soldat an der Ostfront eingesetzt. 1945 kam er in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Jan Bontjes van Beek seine Lehrtätigkeit als Dozent für Keramik, dann als Professor und Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Wegen Reglementierung seiner Arbeit durch staatliche Stellen beendete er 1950 dort seine Tätigkeit. 1950 bis 1953 arbeitete er für die Firma „Keramisches Werk Dr.-Ing. Alfred Ungewiß“ in Dehme bei Bad Oeynhausen. 1953 bis 1960 war er Direktor der Meisterschule für das Kunsthandwerk in West-Berlin, danach bis 1966 Professor für Keramik an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg.

Jan Bontjes van Beek war mehrfach verheiratet. Seiner ersten Ehe entstammen die Töchter Cato und Mietje sowie sein Sohn Tim. Aus seiner zweiten Ehe stammen drei Kinder, darunter die bekannte Autorin und Filmemacherin Digne Meller Marcovicz.

Seine Grabstelle befindet sich auf dem Waldfriedhof Zehlendorf in Berlin-Zehlendorf, Nikolassee (Ehrengrab XIII-AW-159, 008/335 neu).[2]

[Bearbeiten] Wichtige Ausstellungen

[Bearbeiten] Mitgliedschaften

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Schüler

von Jan Bontjes van Beek sind u. a.: Volker Ellwanger (geb. 1933), Christine Atmer de Reig (geb. 1935), Barbara Stehr (geb. 1936), Antje Brüggemann-Breckwoldt (geb. 1941).

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Tabellarischer Lebenslauf auf www.janbontjesvanbeek.de
  2. Liste der Ehrengrabstellen Waldfriedhof Zehlendorf

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Jan Bontjes van Beek - En savoir plus

Rencontre Jan Bontjes van Beek - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.