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Jalta

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Liwadija-Palast, Ort der Jaltakonferenz von 1945
Jalta, Blick auf den Hafen
Meerpromenade von Jalta
Das Schloss Schwalbennest
Russisch-orthodoxe Kirche in Jalta

Jalta (ukrainisch und russisch Ялта; krimtatarisch Yalta) ist ein Kur- und Urlaubsort an der Südküste der Halbinsel Krim im Schwarzen Meer in der Ukraine.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Überblick

Der Kurort hat rund 80.000 Einwohner, von denen etwa zwei Drittel Russen, 25 Prozent Ukrainer, der Rest Krimtataren und andere Völker sind. Eine kleine Gruppe von Deutschen ist in zwei Kulturvereinen organisiert und hat auch eine protestantische Kirche.

Aufgrund der Lage jenseites des Krimgebirges ist Jalta nicht an das Eisenbahnnetz angebunden. Die längste Trolleybuslinie der Welt verbindet Jalta mit Aluschta und dem Bahnhof in Simferopol.

Der Lage südlich des Krimgebirges und in einem Talkessel verdankt Jalta sein sehr mildes Klima: Die mittlere Temperatur beträgt im Februar 4 °C. Es schneit in Jalta selten, und die dünne Schneeschicht taut schnell wieder auf. Die Durchschnittstemperatur im Juli liegt bei ca. 24 °C. Die Sonne scheint hier 2.250 Stunden im Jahr, vergleichbar mit Nizza. Da immer stetig eine leichte Meeresbrise vom Schwarzen Meer weht, wird es in Jalta nie drückend heiß. Es herrscht ein subtropisches Klima.

Viele berühmte Künstler wie Tschechow, Tolstoi und Tschaikowski haben hier gelebt.

Verwaltungstechnisch gliedert sich die Stadt in eine weitere Stadt (Alupka/Алупка), in 21 Siedlungen städtischen Typs (Berehowe/Берегове, Wynohradne/Виноградне, Widradne/Відрадне, Woschod/Восход, Haspra/Гаспра, Holuba Satoka/Голуба Затока, Hursuf/Гурзуф, Kaziweli/Кацівелі, Korejis/Кореїз, Krasnokamjanka/Краснокам'янка, Kurpaty/Курпати, Liwadija/Лівадія, Massandra/Масандра, Nikita/Нікіта, Oreanda/Ореанда, Parkowe/Паркове, Ponysiwka/Понизівка, Sanatorne/Санаторне, Simejis/Сімеїз, Sowjetske/Совєтське, Foros/Форос), ein Dorf (Opolsnewe/Оползневе) und acht Siedlungen (Wyssokohirne/Високогірне, Hirne/Гірне, Danyliwka/Данилівка, Kujbyschewe/Куйбишеве, Linijne/Лінійне, Olywa/Олива, Ochotnytsche/Охотниче, Partysanske/Партизанське).

[Bearbeiten] Geschichte

Gegründet wurde die Stadt vermutlich von den Tauriern im 6. Jahrhundert v. Chr., was Gräber in den Abhängen des Polikurowski-Hügels nordöstlich der Stadt belegen. Im 5. Jahrhundert v. Chr. wurde das damalige Jalita dann Kolonie des antiken Griechenland. Der Name Jalita stammt vermutlich aus dem Griechischen und bedeutet einfach nur Ufer.

Im 6. Jahrhundert n. Ch. wurde die Stadt Teil des Byzantinisches Reiches. Die erste schriftliche Erwähnung fand im 12. Jahrhundert durch den arabischen Geographen Al-Idrisi statt – die Siedlung hieß damals Dschalita. Im 14. Jahrhundert wurde die Siedlung eine genuesische Kolonie unter dem Namen Kaulita resp. Etalita. Im 15. Jahrhundert zerstörte ein Erdbeben Jalta. Es wurde dann Teil des Osmanischen Reichs. 1837 wurde die Stadt zu einer russischen Kreisstadt und 1848 die Straße nach Sewastopol gebaut. 1887 wurde das erste Sanatorium eröffnet.

International bekannt wurde Jalta durch die Konferenz von Jalta, auf der 1945 über das Schicksal des besiegten Deutschlands entschieden wurde. Daran beteiligt waren die alliierten Regierungschefs Winston Churchill, Josef Stalin und Franklin D. Roosevelt, die dort die Welt neu aufteilten.

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Siehe auch

Commons Commons: Yalta – Bilder, Videos und Audiodateien


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