Der Jakobshavn Isbræ ist ein nahe dem grönländischen Ilulissat (dän. Jakobshavn) gelegener Gletscher. An der Westküste Grönlands gelegen, gilt der Jakobshavn Isbræ als der schnellste Gletscher der Welt. Mit Geschwindigkeiten zwischen 16 und 35 m schiebt sich sein Eis pro Tag ins Meer.
Der Gletscher stellt einen beträchtlichen Teil der grönländischen Massenbalance dar. Er vereinigt nach Angaben der NASA etwa 6,5 % der gesamten Eismasse des Landes auf sich. Die Masse der Eisberge, die sich pro Jahr von seiner Gletscherzunge ablösen, summiert sich auf bis zu 35 Milliarden Tonnen. Einzelne Eisberge können dabei mehrere Kilometer lang und bis zu einem Kilometer hoch sein.
Seit mindestens 1850 zieht sich der Jakobshavn Isbræ im Zuge der weltweiten Gletscherschmelze als Folge der globalen Erwärmung in der Arktis zurück. Zwischen 2001 und 2003 hatte sich seine Schmelzrate drastisch beschleunigt und war dann 2004 wieder deutlich zurückgegangen. Während er sich zwischen 1991 und 1997 im Durchschnitt um 15m pro Jahr zurückgezogen hatte, war dieser Wert bis 2003 auf fast das Doppelte angewachsen. Parallel beschleunigte sich die Bewegung seiner Eismassen. Betrug deren Geschwindigkeit 1985 noch 6,7 km pro Jahr und 1992 bis 1997 sogar nur 5,7 km, stieg dieser Wert deutlich auf 9,4 km pro Jahr für 2000 und weiter auf 12,6 km im Jahr 2003 an. 2004 hatte sich der Rückzug dann wieder deutlich verringert, was die bis heute kaum berechenbare Dynamik des Jakobshavn Isbræ verdeutlicht.
Koordinaten: 69° 10′ n. Br., 49° 50′ w. L.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."