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Jacques Barrelier (* 1606 in Paris; † 17. September 1673 in Paris), war ein französischer Botaniker. Sein offizielles botanisches Autorenkürzel lautet „Barrel.“ [1].
Inhaltsverzeichnis |
1634 lebte er im Noviziat von Faubourg Saint-Germain und legt am 29. November 1635 das Ordensgelübde als Dominikaner ab.
1646 besuchte der Ordensgeneral Tommaso Turco das Kloster und macht Barrelier zu seinem Sekretär. Barrelier begleitete Turco nach Languedoc, Aquitaine und andere französische Provinzen. Weitere Reisen führen ihn 1647 nach Valencia in Spanien sowie schließlich nach Italien, wo er in Rom dreiundzwanzig Jahre verbringt.
Nach dem Tod von Turco übernimmt ihn der neue Ordensgeneral Giovanni Battista de Marinis bei dem er bis zu dessen Tod arbeitet.
1672 kehrt er nach Frankreich zurück und stirbt 1673 in Paris an einem Asthmaanfall.
Sein in Italien begonnenes Werk Hortus Mundi ou Orbis botanicus kann er nicht mehr vollenden. Ein Brand zerstört nach seinem Tod den von ihm entworfenen Text. Seine zahlreichen Zeichnungen bleiben jedoch erhalten. Antoine de Jussieu gibt 1714 unter dem Titel Plantae per Galliam, Hispaniam et aliam observatae seinen Nachlass heraus.
Charles Plumier benannte ihm zu Ehren die Gattung Barleria[2] der Pflanzenfamilie der Akanthusgewächse (Acanthaceae). Carl von Linné übernahm später diesen Namen.[3][4]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Barrelier, Jacques |
| ALTERNATIVNAMEN | Jacobo Barreliero |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Botaniker |
| GEBURTSDATUM | 1606 |
| GEBURTSORT | Paris |
| STERBEDATUM | 17. September 1673 |
| STERBEORT | Paris |