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Jacob Hilsdorf (* 1872 in Bingen am Rhein; † 11. Januar 1916) war ein deutscher Fotograf. Großherzog Ernst Ludwig verlieh ihm den Titel "Großherzoglicher hessischer Hofrath".
Inhaltsverzeichnis |
Hilsdorf erlernte bei seinem Vater in Bingen am Rhein das Handwerk der Fotografie und arbeitete danach unter andrem in Leipzig mit Nicola Perscheid zusammen. Dort lernte er auch seine Frau Elisabeth Gausche kennen. Die beiden heirateten 1897 in Bad Kreuznach. Danach übernahm er vom Vater das Atelier.
Seine Fotografien machten Hilsdorf damals international bekannt, woraufhin ihm der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt für seine Verdienste den Titel "Großherzoglicher hessischer Hofrath" verlieh. Trotz des beruflichen Erfolges verschlechterte sich Hilsdorfs Gemütszustand, so dass er am 11. Januar 1916 Selbstmord beging.
Hilsdorfs Fotografien stehen außerhalb der Kunstdiskussion seiner Zeit. Sie ahmen weder eine impressionistische Oberflächenstruktur noch eine harte expressionistische Kontur nach. Man kann Hilsdorf zurecht einen Jugendstil- und Salonfotografen nennen, der sich der gehobenen Gesellschaft durchaus angepasst hat, in seinem Schaffen jedoch höchst eigenständig und progressiv ist.
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Max Liebermann (1904) |
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Stefan George (1910) |
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Bruder Theodor Hilsdorf (1908) |
| Personendaten | |
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| NAME | Hilsdorf, Jacob |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fotograf |
| GEBURTSDATUM | 1872 |
| GEBURTSORT | Bingen am Rhein |
| STERBEDATUM | 11. Januar 1916 |