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East Japan Railway Company (jap. 東日本旅客鉄道株式会社, Higashi-Nihon ryokaku tetsudō Kabushiki gaisha, kurz: JR東日本, JR Higashi-Nihon) auch oft als JR East bezeichnet, gelistet im Nikkei 225, ist die weltweit größte Bahngesellschaft für Personenverkehr und eine der sieben Nachfolger der 1987 privatisierten Japanese National Railways.
Im Geschäftsjahr 2007 (1. April 2006 – 31. März 2007) erzielte die JR East einen operativen Gewinn von 428 Milliarden Yen (rund 2,55 Mrd. Euro) bei einem Umsatz von über 2,6 Billionen Yen (rund 15,6 Mrd. Euro), davon gut 1,8 Billionen Yen aus dem Verkehrsgeschäft.[1] Größte Aktionäre (Stand: 31. März 2007) der JR East sind die Master Trust Bank of Japan (Mitsubishi-Gruppe) und die Japan Trustee Services Bank (Sumitomo-Gruppe) mit jeweils über 5,5% der Aktien.[2]
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JR East wurde am 1. April 1987 gegründet, nachdem die staatliche Eisenbahngesellschaft Japans privatisiert und aufgespaltet wurde. Obwohl dies eigentlich eine „Privatisierung“ war, war die Gesellschaft trotz allem für die nachfolgenden Jahre weiterhin komplett im Staatsbesitz und erst 2002 waren dann auch die letzten Anteile verkauft.
Nach der Auflösung der JNR übernahm JR East den Betrieb des Personenverkehrs auf den früheren JNR Strecken im Großraum Tokio und der Region Tohoku.
1991 kaufte die JR East die Tohoku- und die Joetsu-Linie für insgesamt (umgerechnet) 37 Milliarden D-Mark von der JNR dazu.[3]
Hauptsächlich wird die Kanto-Region und die Tohoku-Region versorgt, außerdem noch ein paar Randgebiete der Präfekturen Niigata, Nagano, Yamanashi und Shizuoka.
JR East betreibt alle Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszüge) nördlich von Tokio.
Der Tōkaidō-Shinkansen (Tokio - Osaka) von JR Central betrieben wird, obwohl er an mehreren JR East Bahnhöfen hält.