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Jürgen Bähr (* 31. Oktober 1940 in Kassel) ist Geograph und seit 1977 Professor für Stadt- und Bevölkerungsgeografie in Kiel. Beachtung fand vor allem Bährs Entwicklung eines Modells für die lateinamerikanische Stadt.
Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Studium der Geographie und Mathematik in Marburg/Lahn promovierte Jürgen Bähr 1967 zum Dr. rer. nat. ebenfalls in Marburg/Lahn mit dem Thema "Kulturgeographische Wandlungen in der Farmzone Südwestafrikas" und erwarb das Staatsexamen für das Höhere Lehramt in Geographie und Mathematik. Zum Abschluss seiner Zeit als wissenschaftlichem Assistenten, Akademischen Rates bzw. Oberrates am Geographischen Institut der Universität Bonn habilitierte Jürgen Bähr 1973 für das Fach Geographie an der Universität Bonn. Thema der Habilitationsschrift: "Migration im Großen Norden Chiles". 1973-1975 arbeitete er als Privatdozent am Geographischen Institut der Universität Bonn, 1975-1977 als Professor für Wirtschaftsgeographie an der Universität Mannheim, bis er 1977 Professor für Geographie an der Universität Kiel wurde und dort den Lehrstuhl Stadt- u. Bevölkerungsgeographie übernahm.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Bähr, Jürgen |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Geograph, Professor für Geographie |
| GEBURTSDATUM | 31. Oktober 1940 |
| GEBURTSORT | Kassel |