Das Isländische Hochland (isl.: Hálendið, manchmal auch Miðhálendið genannt) ist der innere Teil Islands, der bisher niemandem gehörte und von dem der Staat nun große Anteile beansprucht. Er ist sehr trocken und starken Winden ausgesetzt. In ihm finden sich verschiedene Landschaftsformen wie Moränenlandschaften (isl: jökulgarðar = Gletschergärten), Stein- und Sandwüsten, Vulkane aller Art, Lavafelder, Süßwasserseen, Gletscher und oft in tiefe Schluchten eingegrabene Flüsse. Dort wo Wasser sich etwas ausbreiten kann, finden sich sumpfige Oasen. In geschützteren Lagen mit genügend Wasser wachsen allerlei Moor- und Hochlandpflanzen. Ansonsten ist das Hochland im wesentlichen pflanzenlos.
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Das eigentliche Hochland umfasst den Großteil des Landesinneren von Island, d.h. 56 % der Fläche der Insel. Es liegt auf Höhen ab etwa 500 m. Gemäß dem Íslenska alfræðiorðabókin (Isländisches Konversationslexikon), das das Hochland auf über 200 Höhenmeter legt, wäre der Anteil etwa 75 %. Es ist vor allem durch seine Unbewohnbarkeit charakterisiert. Es handelt sich um eine durch das vulkanische Gesteinsmaterial der Insel meist grau-schwarz gefärbte edaphische Inlandswüste, in der zwar Niederschläge niedergehen, diese jedoch meist spurlos im Boden versickern.
Zum Hochland zählen im Grunde auch die zahlreichen Gletscher wie der Großteil des Vatnajökull, der Langjökull oder der Hofsjökull. An den Gletscherflüssen findet man auch etwas Vegetation. Andererseits sind die Flüsse wegen der immer wieder auftretenden Gletscherläufe, Flutwellen, die durch vulkanische Tätigkeit ausgelöst werden, auch recht gefährlich.
Einige ausgesprochen reizvolle Gegenden mit vulkanischer Aktivität liegen im Hochland wie Landmannalaugar, die Gegend um die Askja, um den Snæfell, bei der Herðubreið, den Hveravellir oder den Kerlingarfjöll.
Das Hochland kann nur während des isländischen Sommers (Juni - August) mit geländegängigen Fahrzeugen durchquert werden. Ansonsten sind die Hochlandpisten gesperrt. Die bekanntesten dieser Pisten sind die Kaldidalur-, die Kjölur- und die Sprengisandur-Routen.
Für den Kfz-Verkehr im Hochland gilt generell, dass die Pisten nicht verlassen werden dürfen. Von Zerstörungen erholt sich die karge Vegetation erst nach vielen Jahren. Auf manchen Routen existieren nicht überall Brücken, sodass Flüsse in Furten zu durchqueren sind.
Im Nordwesten des Hochlandes wurde in den achtziger Jahren der Blöndulón-Stausee erbaut. Auch in der Gegend nahe Landmannalaugar existieren einige Stauseen wie der Sigöldulón und nördlich des Vatnajökull um den Berg Kárahnjúkar der Stausee Hálslón.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."