Irbid (arabisch أربد), in der Antike Arabella genannt, ist mit über 350.000 Einwohnern (Volkszählung 2004) die drittgrößte Stadt Jordaniens nach Amman und Zarqa.
Irbid liegt ca. 85 km nördlich von Amman. Von den Orten Pella und Umm Qais ist es etwa gleich weit entfernt (ca. 20 km). Archäologische Funde und Grabanlagen in der Region belegen, dass Irbid seit der Bronzezeit besiedelt war.
Heute ist Irbid zu einer betriebsamen Großstadt mit mehreren großen Universitäten und Kollegs gewachsen, hat sich aber in vielen Straßenzügen der Innenstadt den Charme einer nahöstlichen Provinzstadt erhalten. Die größten Universitäten sind die Yarmouk University und die Jordan University of Science and Technology (JUST). 70.000 Studenten beleben die Stadt und ihre Nachfrage sorgt für das Sprießen von Internetcafes und Fastfood-Restaurants in den Uni-Vierteln.
Obwohl touristisch nicht sehr bedeutend, beherbergt Irbid sehenswerte Museen. In der Yarmouk University findet sich das Museum of Jordanian Heritage mit einem sehr sorgfältig gestalteten Überblick über die prähistorische und geschichtliche Entwicklung des Landes. Das neue Archäologische Museum wurde 2007 in einem renovierten osmanischen Haus in der Innenstadt (nahe Polizeistation, Tell Irbid) eröffnet.
Irbid hat zahlreiche Hotels verschiedener Kategorien und bietet einen guten Ausgangspunkt für Ausflüge ins nördliche Jordantal oder nach Umm Quais (Gadara), Kufr Dscha'yiz, Huwarra, Abila, Pella, Ajlun (Qala'at er-Rabat), Umm al-Dschimal und nach Syrien.
32.5535.85Koordinaten: 32° 33′ N, 35° 51′ O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."