Die iranischen Präsidentschaftswahlen 2005 fanden am 17. Juni 2005 statt. Keiner der Kandidaten konnte die absolute Mehrheit erreichen. In der Stichwahl der beiden erfolgreichsten Kandidaten am 24. Juni setzte sich überraschend Mahmoud Ahmadinedschad durch.
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Zur Wahl standen zunächst acht Kandidaten, die der Wächterrat aus über tausend registrierten Bewerbern zugelassen hatte. Mohsen Rezai trat wenige Tage vor der Wahl von seiner Kandidatur zurück.
Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten führte Mahmoud Ahmadinedschad einen recht einfachen Wahlkampf ohne große Wahlveranstaltungen und riesige Plakate. Sein Wahlkampf wurde durch seine Anhänger finanziert.
Der Kandidat der Reformer war Mustafa Moin, der auch von der wichtigsten Partei des reformerischen Lagers, der Partizipationsfront des islamischen Iran unterstützt wurde.
Ergebnis des ersten Wahlganges:
| Kandidaten | Stimmen | % |
|---|---|---|
| Rafsandschānī | 6.211.937 | 21,13 |
| Mahmud Ahmadinedschad | 5.711.696 | 19,43 |
| Mehdi Karroubi | 5.070.114 | 17,24 |
| Mustafa Moin | 4.095.827 | 13,93 |
| Mohammad Baqer Ghalibaf | 4.083.951 | 13,89 |
| Ali Laridschani | 1.713.810 | 5,83 |
| Mohsen Mehralizadeh | 1.288.640 | 4,38 |
| ungültige Stimmen | 1.224.882 | 4,17 |
Die Wahlbeteiligung lag bei 62,6 %. Es wurde bereits unmittelbar nach der Wahl schwerwiegende Vorwürfe von Wahlmanipulationen erhoben u.a. von Mustafa Moin und Alī Akbar Hāschemī Rafsandschānī, die nach Umfragen vor der Wahl mit rund 30 % führen sollten. [1] Der frühere Parlamentspräsident Mehdi Karrubi gab an, dass über eine Million Stimmzettel zugunsten von Ahmadinedschad in die Urnen geworfen worden seien. Zudem hätten manche Wähler bis zu zehn Mal ihre Stimme abgegeben. [2] Weiterhin verkündete Ahmadinedschad seinen Wahlerfolg schon Stunden vor dem offiziellen Ergebnis durch das Innenministerium. [3]
Da bei der ersten Wahl am 17. Juni 2005 keiner der sieben Kandidaten die absolute Mehrheit erreichen konnte, musste am 24. Juni eine Stichwahl zwischen Rafsandschani und Ahmadinedschad über den nächsten iranischen Präsidenten entscheiden. Aus der Stichwahl am 24. Juni ging Ahmadinedschad, nicht nur für westliche Medien [4] überraschend, als Sieger hervor.
Ergebnis der Stichwahl:
| Kandidaten | Stimmen | % |
|---|---|---|
| Mahmoud Ahmadinedschad | 17.284.782 | 61,69 |
| Alī Akbar Hāschemī Rafsandschānī | 10.046.701 | 35,93 |
| ungültige Stimmen | 663.770 | 2,37 |
Bei der Stichwahl lag die Wahlbeteiligung bei 59,6 %. Bahman Nirumand bezeichnete die Wahl als "Wunder" legt man die Wahlen der letzten Jahre zugrunde, verfügten die Konservativen durchschnittlich über fünf bis acht Millionen Stimmen. Ahmadinedschad erhielt jedoch bei der Stichwahl mehr als siebzehn Millionen Stimmen. [5] Angeblich soll auch Ayatollah Mesbah Yazdi seine Anhänger angewiesen haben, die Stimme für Ahmadinedschad abzugeben. [6]
Am 3. August 2005 wurde Mahmud Ahmadinedschad offiziell in sein Amt eingeführt. Die Amtszeit beträgt vier Jahre.
1980 | 1981 (Juli) | 1981 (Oktober) | 1985 | 1989 | 1993 | 1997 | 2001 | 2005 |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."