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Innsbrucker Dom :

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Innsbrucker Dom

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Dom zu St. Jakob
Dom zu St. Jakob
Die Decke
Die Decke

Der Innsbrucker Dom ist der Dom zu St. Jakob in Innsbruck.

[Bearbeiten] Geschichte

Vermutlich besteht die in einem Vertrag von 1180 als „ecclesia in foro“ erwähnte Kirche bereits 1181.

Die Weihe der Kirche an St. Jakob weist auf die Lage von Innsbruck an der Pilgerstraße (Jakobsweg) nach Santiago de Compostela in Spanien hin, einem der drei bedeutendsten Pilgerstätten des Mittelalters neben Jerusalem und Rom.

In der Kirche befindet sich das Grabmal von Maximilian III. Deutschmeister, Landesfürst von Tirol 1612-1618. Der Entwurf stammt von Caspar Gras, der Guss von Heinrich Reinhart. Besonders interessant sind die gedrehten Säulen, die unter anderem mit Pflanzen, Schnecken, Vögeln und Heuschrecken verziert sind. Oben kniet der Landesfürst mit St. Georg und dem Drachen. St. Georg war bis 1772 Landespatron von Tirol, dann folgte St. Josef. 2005 beschloss der Tiroler Landtag, dem Heiligen Josef St. Georg als 2. Landespatron zur Seite zu stellen, die Proklamation erfolgte am 21. April 2006 in der Landschaftlichen Pfarre Mariahilf durch den Patronatsherrn der Pfarre Landtagspräsident Prof. Ing. Helmut Mader.

Eine Grabplatte erinnert auch an Erzherzog Eugen, Oberbefehlsbaher der österreichisch-ungarischen Armee im Ersten Weltkrieg, ebenfalls Angehöriger des Deutschen Ordens.

Die vergoldete Kanzel ist ein Werk von Nikolaus Moll um 1724. Die Kanzel wird gestützt von den personifizierten drei göttlichen Tugenden: Glaube (Engel mit Kreuz), Liebe (Engel, der auf das Herz zeigt), Hoffnung (Engel mit Anker).

Die Deckenfresken stammen von Cosmas Damian Asam, der Stuck von Egid Quirin Asam. Es handelt sich dabei um barocke Illusionsmalerei.

[Bearbeiten] Glocken

Die Mariahilfglocke zählt zu den bedeutendsten Glocken des Historismus in Österreich.
Die Mariahilfglocke zählt zu den bedeutendsten Glocken des Historismus in Österreich.

Die Mariahilfglocke (auch Große Pfarrglocke) ist die größte (historische) Glocke von Tirol und wurde von der Innsbrucker Glockengießerei Grassmayr im Jahre 1846 gegossen und ist im Nordturm untergebracht. Jeden Freitag um 15 Uhr erinnert sie an die Todesstunde Christi. Die 1961 neu erworbenen sieben Glocken stammen aus der selben Gießerei und hängen im Südturm. Seit 1982 ist im Nordturm das Innsbrucker Friedensglockenspiel untergebracht; es umfasst 48 Glocken und ist somit das größte und umfangreichste Glockenspiel Österreichs. Die Glocken mit einem Gesamtgewicht von 4 100 kg wurden in der niederländischen Glockengießerei Eijsbouts gegossen und ertönen täglich um 12:10 Uhr.

Nr. Name Gussjahr Gießer,
Gussort
Durchmesser
(mm)
Gewicht
(kg)
Nominal Bemerkung
1 Mariahilf- oder
Große Pfarrglocke
1846 Johann Grassmayr,
Innsbruck
2210 6342 g0-2
2 Priminus 1961 Grassmayr,
Innsbruck
1720 3123 h0-2
3 Josef und Georg 1961 Grassmayr,
Innsbruck
1410 1674 d1-2
4 Paulus 1961 Grassmayr,
Innsbruck
1280 1221 e1-2
5 Anna und
Petrus Canisius
1961 Grassmayr,
Innsbruck
1020 680 g1-2 derzeit gesprungen
6 Matthäus 1961 Grassmayr,
Innsbruck
940 475 a1-2
7 Christophorus und
Homobonus
1961 Grassmayr,
Innsbruck
850 356 h1-2
8 Totenglocke 1961 Grassmayr,
Innsbruck
700 202 d2-2


Koordinaten: 47° 16' 9" N, 11° 23' 36" O

Innsbrucker Dom - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Innsbrucker Dom - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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