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Informationstechnik (kurz IT) ist ein Oberbegriff für die Informations- und Datenverarbeitung sowie für die dafür benötigte Hard- und Software. Häufig wird auch die englisch ausgesprochene Abkürzung IT [aɪ tiː] verwendet.
Der teils synonym verwendete Begriff Informationstechnologie kommt aus dem Englischen und ist eine Übersetzung des englischen Begriffes „information technology“, der die mit diesem Gebiet verbundene Technik und Technologie bezeichnet.
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Die Informationstechnik stellt ein Bindeglied zwischen der klassischen Elektrotechnik und der (relativ jungen) Informatik dar. Das wird z. B. dadurch ersichtlich, dass sich viele elektrotechnische Fakultäten, Fachhochschulen und Abteilungen höherer Schulen (z. B. Höhere Technische Lehranstalten, HTLs) in „Informationstechnik“ oder zumindest in „Elektrotechnik und Informationstechnik“ bzw. "Informationstechnologie", umbenennen.
Der Informationstechnik nahe ist die Technische Informatik, die sich unter anderem mit Schaltnetzen und -werken sowie dem Aufbau und der Organisation von Computern beschäftigt. Aber auch die (Hardware-)Aspekte der Ausgabe- und Eingabegeräte, also klassische und zukünftige Mensch-Maschine-Schnittstellen (Human-Computer Interfaces), gehören in diesen Bereich.
Digitale Signalverarbeitung und Kommunikationstechnik sind wiederum Grundlage für Rechnernetze. Das Zusammenwachsen von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird daher auch oft als Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) oder Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) bezeichnet.
Entwicklungen der IT haben in den letzten Jahrzehnten viele Lebensbereiche verändert, so neben der Wirtschaft auch die Wissenschaft. Hierbei ist auch die Erforschung und Entwicklung der Mensch-Computer-Interaktion zunehmend relevant geworden.
Vier Teilgebiete werden heute teils unterschieden:
In letzter Zeit geriet die IT-Branche bei globalisierungskritischen und Umweltorganisationen in Kritik. Diese werfen führenden IT-Unternehmen vor, sie würden nicht nachhaltig mit den Ressourcen wie Coltan, Kobalt oder Gold umgehen. Da diese wichtigen Rohstoffe der Elektronikindustrie außerdem teilweise aus Krisengebieten, wie dem Kongo stammen, ist unklar, welche Abbaubedingungen in den Minen herrschen und wofür die Gewinne aus dem Metallabbau genutzt werden. Die IT-Unternehmen lassen heute einen Großteil ihrer Produkte von Zulieferern herstellen. Kritiker werfen ihnen vor, dass sie auf diese, vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern, einen enormen Druck ausüben, so billig wie möglich zu produzieren. Damit lassen sie zu, dass die Arbeiter keinen ausreichenden Arbeitsschutz erhalten, ihre Arbeitsrechte verletzt werden und die Umwelt geschädigt wird. Außerdem wird durch die meist sehr kurze Nutzungsdauer der Geräte viel umweltbelastender Elektroschrott verursacht, der oft illegal in Afrika oder Asien landet. Deshalb fordern Kritiker mehr Transparenz und Verantwortungsbewusstsein von den Unternehmen. Kampagnen, die für diese Ziele eintreten, sind makeITfair sowie PC Global, die auch in Deutschland aktiv sind. Viele Organisationen, die in diesem Themenfeld aktiv sind, haben sich im Good-Electronics-Netzwerk zusammengeschlossen.