| Ilmenau | |
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Flusslauf der Ilmenau bei Uelzen |
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| Daten | |
| Lage | Deutschland, Niedersachsen |
| Länge | 107 km |
| Gewässerkennzahl | 594 |
| Zusammenfluss von | Gerdau und Stederau 52° 56′ 52″ N, 10° 33′ 13″ O |
| Mündung | bei Winsen-Hoopte in die ElbeKoordinaten: 53° 23′ 44″ N, 10° 10′ 25″ O 53° 23′ 44″ N, 10° 10′ 25″ O |
| Flusssystem | Elbe |
| Mittelstädte | Uelzen, Lüneburg, Winsen |
| Kleinstädte | Bad Bevensen, Bardowick |
| Gemeinden | Wittorf, Fahrenholz, Bienenbüttel |
| Rechte Nebenflüsse | Wipperau, Neetze |
| Linke Nebenflüsse | Luhe |
| Schiffbar | 28,84 km |
Die Ilmenau ist ein 107 km langer, linker bzw. südlicher Nebenfluss der Elbe im nordöstlichen Niedersachsen (Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Der Fluss entsteht in der Lüneburger Heide südlich von Uelzen aus den Quellflüssen Gerdau (von Nordwesten kommend) und Stederau (von Südwesten kommend). Die Ilmenau fließt von Uelzen, wo ihr das Wasser der von Osten heran fließenden Wipperau zufließt, in zumeist nördlicher Richtung zum Beispiel über Bad Bevensen und Lüneburg nach Winsen, wo sie das Wasser der von Süden kommenden Luhe aufnimmt. Beim nördlichen Ortsteil Hoopte mündet sie aus Richtung Süden kommend in die von Osten heranfließende Elbe. An der Ilmenaumündung wurde seit Beginn der 1970er Jahre zum Schutz vor Hochwasser das Ilmenausperrwerk errichtet.
Die Ilmenau ist von Lüneburg flussabwärts auf 28,84 km Länge schiffbar und als Binnenschifffahrtsstraße klassifiziert. Auf der Strecke von Lüneburg bis Hoopte sind drei Schleusen (bei Bardowick, Wittorf und Fahrenholz) zu passieren. Die verkehrstechnische Bedeutung der Ilmenau ist heute allerdings unbedeutend. Früher wurde zum Beispiel eine holzverarbeitende Fabrik auf dem Wasserweg beliefert. Auch ein von Lüneburg flussauf- und flussabwärts verkehrendes Ausflugsboot hat seine Fahrten eingestellt.
In ihrem Oberlauf von Uelzen bis Lüneburg bietet die Ilmenau eine flotte Strömung mit nur einem Wehr und schöne Landschaften. Sie ist daher gut geeignet für Wanderfahrten mit dem Kanu oder Kajak.
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