Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Iguazú

- Iguazú -

Iguazú :

femme russe

Iguaçu

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

(Weitergeleitet von Iguazú)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wikipedia:Hauptseite
Dieser Artikel befasst sich mit dem Fluss Iguaçu in Südamerika, für die brasilianische Stadt siehe Foz do Iguaçu
Garganta del Diablo (span.), Garganta do Diabo (pt.), Teufelsrachen
Garganta del Diablo (span.), Garganta do Diabo (pt.), Teufelsrachen

Der Iguaçu (Portugiesische Schreibweise, im Spanischen Iguazú) ist ein ca. 1.320 km langer Fluss in Südamerika. Sein Name leitet sich von dem Wort Yguazú ("großes Wasser" in Guaraní, der Sprache der Tupi-Guaraní), her.

Er entsteht durch den Zusammenfluss des Iraí mit dem Atuba unweit von Curitiba. Während der letzten Kilometer bis zu seiner Mündung in den Paraná bildet er die Grenze zwischen Argentinien (Provinz Misiones) und Brasilien (Bundesstaat Paraná).

In der Nähe der Mündung in den Paraná befinden sich auf der brasilianischen Seite die Stadt Foz do Iguaçu und auf der argentinischen Seite die Stadt Puerto Iguazú. Die beiden Städte sind durch eine Brücke verbunden, die den Fluss überspannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Wasserfälle

Am bekanntesten ist der Fluss durch die Iguaçu-Wasserfälle, wenige Kilometer von der Mündung flussaufwärts gelegen. Sie sind die größten, im Sinne von: die breitesten Wasserfälle der Welt (die Victoriafälle sind höher, aber schmaler; allerdings ist ihre Absturzkante ununterbrochen). Der Großteil der Fälle liegt auf argentinischem Staatsgebiet, von wo normalerweise ein Zugang bis zum spektakulären "Schlund des Teufels" spanisch: Garganta del Diablo besteht. Den besseren Gesamteindruck erhält man von brasilianischer Seite. Auf der Gesamtbreite der Fälle von etwa 2.700 m stürzen durchschnittlich 1.700 m³/s, nach längeren Niederschlägen bis zu 7.000 m³/s, in zwei Stufen bis zu 75 m hinab. Im November 2005 waren es nach schweren Regenfällen sogar 12.000 m³/s.

Einer Gedenktafel zufolge entdeckte Álvar Núñez Cabeza de Vaca im Jahre 1542 diese "Schönheit der Natur". Eleanor Roosevelt soll beim Anblick dieses atemberaubenden Naturwunders nur folgende zwei Worte ausgesprochen haben: „Poor Niagara!“ („Arme Niagarafälle“)

[Bearbeiten] Nationalparks

Die Nationalparks beiderseits der Wasserfälle wurden 1984 (Argentinien) und 1986 (Brasilien) in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Sie schützen einen der letzten Reste Atlantischen Regenwaldes und stellen auf Grund des Fremdenverkehrs einen wichtigen Wirtschaftsfaktor dar. Die Nationalparks sind ein wichtiger Rückzugsraum für die Artenvielfalt auf dem Gebiet des Iguaçu. Hier leben allein etwa 800 verschiedene Schmetterlingsarten. Wilderei durch ärmere Bevölkerungsteile ist ein Problem im Nationalpark und durch die Wachsamkeit der Park-Ranger werden einige Arten in ihrem Bestand gesichert. Dennoch scheint der Riesenotter bereits ausgerottet worden zu sein. Besonders begehrt ist die Haut der Kaimane, die daher entsprechend geschützt werden.

1999 wurde der brasilianische Teil des Parks auf die Rote Liste des gefährdeten Welterbes gesetzt, weil Anwohner eine bei der Einrichtung des Parks geschlossene Straße wieder eröffneten. Die 17,5 km lange Straße, die den Park in Nord-Süd-Richtung in zwei Hälften zerteilt, erspart den Anwohnern einen Umweg von 130 km. 2001 wurde, nachdem Bundesgerichte die Schließung durchgesetzt hatten, der Nationalpark wieder von der Roten Liste gestrichen. Der politische Streit scheint aber nicht beendet zu sein.[1]

Hinter den Wasserfällen leben und brüten die Rußsegler [2] im Fels, der einzigartige Schutz des Wassers bewahrt sie vor allen natürlichen Feinden. Die einzige Gefahr droht der Population bei Hochwasser während der Regenzeit.

[Bearbeiten] Siehe auch

Commons
 Commons: Iguazú-Wasserfälle – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Argentinien

[Bearbeiten] Brasilien

[Bearbeiten] Quellen

  1. Statusbericht 1999 des Welterbekommittees, S. 7 und Statusbericht 2006, S. 75f (beide in englisch)
  2. Reichholf, J. H.: Brut- und Schlafplätze hinter Wasserfällen: Evolutionsbiologische Betrachtung des außergewöhnlichen Verhaltens der brasilianischen Rußsegler Cypseloides senex, in: Ornithologischer Anzeiger. Zeitschrift bayerischer und baden-württembergischer Ornithologen, Band 43, Heft 1, Mai 2004, 49 - 55.

[Bearbeiten] Film

Koordinaten: 25° 41' 43" S; 54° 26' 13" W

Iguazú - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Iguazú - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.