Das Hypozentrum (von griech. hypo = unter, darunter), auch Bebenherd oder seismische Quelle genannt, ist der Punkt, von dem ein Erdbeben ausgeht. Es ist charakterisiert durch das Epizentrum und seine Tiefe unter der Erdoberfläche. Das Hypozentrum ist der Punkt von wo aus das Erdbeben ausgeht, entspricht also der Bruchfläche. Das Epizentrum ist hingegen dessen senkrechte Projektion auf die Erdoberfläche.
Die Lage des Hypozentrums lässt sich durch Untersuchung der Laufzeiten von Erdbebenwellen an über die Erde verteilten seismologischen Stationen bestimmen. Da es sich um Messungen an Wellen handelt, ist diese Messung einer Unschärfe unterworfen: Je länger die Wellenlänge, umso ungenauer die Ortsbestimmung. Da gerade schwere Erdbeben den größten Teil ihrer Energie als langperiodische Wellen abgeben, ist deren räumliche Quelle nicht genau messbar.
Die räumliche Definition des Hypozentrums findet eine weitere Begrenzung in der Tatsache, dass Erdbeben oft nicht von Punktquellen ausgehen, wie zumeist vereinfachend angenommen wird, sondern von Bruchlinien. Das Hypozentrum wird jedoch im Nukleationspunkt der Bruchzone angenommen, also an dem Ort, wo der Scherbruch beginnt[1].
Daneben hat Hypozentrum neuerdings auch die Bedeutung von Bodennullpunkt oder Ground Zero, dem Ort, über dem eine Bombe oder ein großer Meteoroid explodiert (z. B. beim Tunguska-Ereignis).
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."