| Hoher Hagen | ||
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Der Hohe Hagen von Scheden aus gesehen. Im Vordergrund die B 3. |
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| Höhe | 480 m ü. NN | |
| Lage | Niedersachsen (Deutschland) | |
| Geographische Lage | 51° 28′ 26″ N, 9° 45′ 57″ O51.47388888899.76583333333480Koordinaten: 51° 28′ 26″ N, 9° 45′ 57″ O | |
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| Typ | Vulkan | |
| Gestein | Basaltdurchbruch | |
| Besonderheiten | Aussichtsturm Gaußturm | |
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Blick vom Hohen Hagen in Richtung Nordost über Göttingen zum Harz |
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Blick nach Jühnde vom Gaußturm auf dem Hohen Hagen |
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Der Hohe Hagen ist ein heute noch 480 m hoher vulkanischer Berg im Dransfelder Stadtwald, Landkreis Göttingen (Süd-Niedersachsen, Deutschland).
Inhaltsverzeichnis |
Südlich von Dransfeld befindet sich der Berg, welcher mit Abstand die höchste Erhebung der Dransfelder Gegend darstellt, im Dransfelder Stadtwald, ein zum Naturpark Münden gehörender Gebirgsstock, der sich etwa auf halber Luftlinie zwischen Göttingen im Nordosten und Hann. Münden im Südwesten ausbreitet.
Die Höhe des Hohen Hagens wird gelegentlich mit 508 m ü. NN angegeben; diese Zahl taucht auch in neueren Kartenwerken noch auf.[1] Allerdings wurde offenbar der ursprünglich diese Höhe erreichende Gipfel im Zuge der Basaltsteinausbeutung im 19. und 20. Jahrhundert abgetragen, so dass als höchste topographische Erhebung heute der nördlich angrenzende, ehemalige Nebengipfel des Brunsberges verblieben ist. Dieser weist eine Höhe von 480 m ü. NN auf.[2] Nach dem Haferberg (581 m), den beiden gleich hohen Steinbergen (Großer und Kleiner Steinberg; je 542 m hoch) und anderen Bergen im niedersächsischen Teil vom Kaufunger Wald bzw. Naturpark Münden zählt der Hohe Hagen zu den höchsten Bergen im Südzipfel des Bundeslandes Niedersachsen.
Der Hohe Hagen ist einer der nördlichsten Vulkane in Deutschland. Er barg abbauwürdige Mengen vulkanischen Gesteines, das seinen Ursprung in der Tertiärzeit hat. Der Abbau von Basaltgestein am Hohen Hagen ist ab 1825/26 belegt. Bereits 1856 wurde der Steinbruch erweitert, in den 1920er Jahren setze die bedeutendste Zeit des Basaltabbaus ein. Das Basaltbruchgebiet betrug damals über 11 Hektar. Die Basaltvorkommen am Hohen Hagen waren aber nicht unerschöpflich, der Abbau wurde 1971 eingestellt.
Die Geschichte des Basaltbruchs ist seit Herbst 2004 durch einen Geologie- und Bergbaupfad erlebbar.
Im Rahmen der von Carl Friedrich Gauß zwischen 1818 und 1826 per Triangulation durchgeführten Landesvermessung des Königreichs Hannover (Gaußsche Landesaufnahme) nutzte Gauß den Hohen Hagen als einen Dreieckspunkt für sein „großes Dreieck“ Hoher Hagen – Brocken – Großer Inselsberg. Dieses Dreieck mit den Seitenlängen 68 km (Hoher Hagen – Brocken), 84 km (Hoher Hagen – Inselberg) und 106 km (Brocken – Inselberg) war Basis zur Verknüpfung zahlreicher regionaler Vermessungsdaten.
Da Gauß schon damals eine Nichteuklidische Geometrie für möglich hielt und er wusste, dass das Parallelenaxiom entbehrlich war, entwickelte sich zur Vermessung des großen Dreiecks die Legende, Gauß habe bei der Gelegenheit der hannoverschen Landesvermessung empirisch nach einer Abweichung der Winkelsumme besonders großer Dreiecke vom Euklidischen Wert von 180° gesucht, wie etwa bei diesem Dreieck, das vom Hohen Hagen, dem Brocken und dem Inselberg gebildet wird. Die Vermessung durch Gauß ist belegt, die oben erwähnte Vermutung zur Motivation ist dagegen unsicher.[3] Max Jammer schrieb über das Ergebnis dieser gaußschen Messung: "Es braucht kaum eigens gesagt zu werden, daß er innerhalb der Fehlergrenze keine Abweichung von 180° entdeckte und daraus den Schluß zog, die Struktur des wirklichen Raumes sei, soweit die Erfahrung darüber eine Aussage erlaubt, Euklidisch." [4]
Auf dem Hohen Hagen steht der Gaußturm, ein 51 m hoher Aussichtsturm auf 478 m ü. NN.
Das Haus Hoher Hagen ist ein 1914 erbauter ehemaliger Berggasthof und wird seit 1982 als Schullandheim und Bildungsstätte genutzt. Träger sind der Förderverein der Georg-Christoph-Lichtenberg Gesamtschule Göttingen, das Otto-Hahn-Gymnasium Göttingen sowie der Verein für außerschulische Bildung e.V. Das Selbstversorger-Haus verfügt über 40 Betten und wird an Gruppen vermietet. Es liegt auf dem Gipfel des Hohen Hagens neben dem Gaußturm mitten im Wald.
Jeweils am 1. Mai findet seit 1998 der Dransfelder Hasenmelkerlauf, ein 10.900 m langer Volksberglauf der von Dransfeld über den Hohen Hagen führt, statt.
Seit 2004 führt über den nordwestlichen Anstieg der Straße zum Gipfel des Hohen Hagens ein Streckenabschnitt mit Bergwertung der Dritten Kategorie der Internationalen Niedersachsen-Rundfahrt für Radprofis und seit 2005 auch das Jedermannrennen mit Start und Ziel in Göttingen über die Straße, die zum Gaußturm mit teilweise über 10 % Steigung hinauf führt.
Neben lokalen Spazier- und Wanderstrecken (Geologiepfad), die über den Hohen Hagen führen, ist der Berg auch Station des Studentenpfads zwischen den Orten Rosdorf und Scheden.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."