Netencyclo, The wikipedia mirror - The biggest multilingual encyclopedia : Hohenwulsch

- Hohenwulsch -

Hohenwulsch :

Outils :

Vous avez un site web ? Un blog ?

 Netencyclo Directory Project 




Mettre en favoris !

Add to Netvibes
Technorati reactions
rencontre

Hohenwulsch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Markierung
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohenwulsch hervorgehoben
52.66666666666711.59666666666747Koordinaten: 52° 40′ N, 11° 36′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Stendal
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Bismark/Kläden
Höhe: 47 m ü. NN
Fläche: 15,2 km²
Einwohner: 410 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 27 Einwohner je km²
Postleitzahl: 39606
Vorwahl: 039089
Kfz-Kennzeichen: SDL
Gemeindeschlüssel: 15 0 90 255
Adresse der Verbandsverwaltung: Breite Straße 11
39629 Bismark (Altmark)
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helga Chlopik
Lage der Gemeinde Hohenwulsch im Landkreis Stendal
Karte

Hohenwulsch ist eine Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Bismark/Kläden im Landkreis Stendal in Sachsen-Anhalt (Deutschland).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die altmärkische Gemeinde Hohenwulsch ist rund 3 km von der in südwestlicher Richtung gelegenen Kleinstadt Bismark entfernt. Das Gelände um Hohenwulsch ist leicht hügelig (bis 55 m ü. NN) und weist größere Waldgebiete auf.

Zu Hohenwulsch gehören die Ortsteile Beesewege, Friedrichsfleiß, Friedrichshof und Schmoor.

[Bearbeiten] Geschichte

Der als Straßendorf angelegte und im Mittelalter als Villa Voltitz, Hogen Wulzkow, Wolzke und Wülske bezeichnete Ort führt seinen Namen auf das wendische „vlecko“ (= Wolf) zurück. Das Rittergut in Hohenwulsch wurde 1775 von Friedrich von Levetzow übernommen. Von 1803 bis 1945 gehörte es der Familie von Rohr. Der heutige Ortsteil Beesewege wurde erstmals 1273 als Bysewede urkundlich genannt, Friedrichsfleiß ist eine Gründung des 18. Jahrhunderts.

[Bearbeiten] Hohenwulsch

Hohenwulsch, ursprünglich Woltitz, Wulzke und Hoghemwulske, liegt eine Viertelmeile östlich von Bismark. Am 11. Februar 1345 verlieh Markgraf Ludwig an Könekin, Thydeke und Henning von Wolez das Dorf Woltz. Thydeke von Woltitz verkaufte hier am 5. Juni 1358 den Bürgern Schartau in Stendal Hebungen, die diesen auch 1366 und 1377 zugesichert werden, wie ihnen auch noch am 22. Januar 1390 und 2. August 1409 aus diesem Orte Hebungen verschrieben werden. 1375 hatten die Bauern hier sechs Hufen, von welchen sie dem Pfarrer den Zehnten und dem Dietrich (Thydeke) von Wulzkow und Jan von Rundstedt Bede und Pacht zahlten. Thydeke von Wulzkow besaß einen Hof mit 3½ freien Hufen, Jan von Rundstedt einen mit 7 Hufen, Arnd Grassow einen mit 3 dergleichen und Kuneke Wultzke einen mit 4 Hufen; auch wohnten diese Besitzer selbst auf diesen Höfen. Aus Hohenwulsch werden am 13. Juni 1377 3½ Stücke dem Domstift in Tangermünde und 23. August 1423 1 Mark und 24 Sch., 2 Sch. Roggen, 2 Sch. Gerste und 4 Sch. Hafer zum Bau der beiden Warten bei Deetz und Wittenmoor angewiesen. Als die Lehen der von Wulzke offen wurden, verlieh Markgraf Johann 1436 – 1441 den von Jeetze den dritten Teil am Gericht in Hohenwulsch. 1479 gehörte ihnen jedoch schon das ganze Dorf mit aller Gerechtigkeit. Obwohl alle von Jeetze die Gesamthand daran hatten, beanspruchte doch die Hohenwulscher Linie allein alle Gerechtsame und bewohnte allein die beiden hier befindlichen Rittersitze. Nachdem das eine Gut 17 Jahre in der Hand der von Wintzelberg gewesen, vereinigte Lorentz von Jeetze 1634 beide Güter zu einem einzigen. Später ward Hohenwulsch besonders durch Feldmarschall Joachim Christoph von Jeetze gehoben, der auch in dem Grabgewölbe der von ihm restaurierten Kirche beigesetzt ist, in der sich sein Denkmal befindet. Von seiner Enkelin Sophie, vermählte von Levetzow, erbte die Familie von Rohr dies Gut, das eins der bedeutendsten der Altmark ist. [1]

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

In der Gemeinde sind kleine Gewerbe- und Landwirtschaftsbetriebe ansässig (u.a. Holzhandel, Hohenwulscher Agrar GbR). Hohenwulsch besitzt außerdem eine Kindertagesstätte und ist Sitz des Kreislandfrauenvereins Stendal.

[Bearbeiten] Verkehrsanbindung

Hohenwulsch liegt an der Kreisstraße zwischen den Städten Bismark (Altmark) und Osterburg (Altmark). Der Hohenwulscher Bahnhof liegt an der Bahnstrecke Stendal–Uelzen. Bis zur Stilllegung am 1. März 2003 zweigte von Hohenwulsch die Nebenbahnlinie nach Kalbe (Milde) ab.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Sonstiges

Die kleine Gemeinde wurde durch einen Sketch des Komikerduos Rolf Herricht und Hans-Joachim Preil bekannt. Hierbei fiel der Name des Ortes beim Lesen des Kursbuchs im Sketch „Die Reisebekanntschaft“: "Oh, hier ist was hübsches, Herr Preil, hören Sie mal: Hohenwulsch!" - "Bitte, was ist los?" - "Hohenwulsch. Das ist überhaupt die Idee, ich war in meinem ganzen Leben noch nie in Hohenwulsch, ich fahre mal nach Hohenwulsch." ... (aus dem Originaltext der Fernsehaufzeichnung des Sketches aus dem Jahre 1977; der Ort kommt im Sketch später nochmals zur Sprache).

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. August Walter: „Genealogische Geschichte des Geschlechts von Jeetze“ , Magdeburg 1860

[Bearbeiten] Weblinks

rencontre

Hohenwulsch - En savoir plus

Rencontre Hohenwulsch - Articles à  la une


"Je rencontre quelques peines, je rencontre beaucoup de joie, c'est parfois une question de chance, souvent une rencontre de choix."
© 2009 Netencyclo - Netencyclo Home - Terms of Service - Privacy Policy - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Cet article, miroir de l'article de Wikipédia est conforme aux termes de la GFDL All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.