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Hochschule Luzern

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Hochschule Luzern
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Gründung 1997
Trägerschaft staatlich
Ort Luzern, Schweiz
Direktor Prof. Sabine Jaggy
Studenten 4973 (2007)
Mitarbeiter 789 (2007)
davon Professoren 439 (Vollzeit-Dozenten)
Website hslu.ch

Die Hochschule Luzern (HSLU) ist eine öffentlich-rechtliche Fachhochschule im Schweizerischen Luzern. Sie wurde 1997 unter dem Namen "Fachhochschule Zentralschweiz" (FHZ) gegründet und am 15. Oktober 2007 in "Hochschule Luzern" umbenannt. Sie ist die grösste Bildungsinstitution der Zentralschweiz.

Im Jahresbericht 2007 wurden 3288 Studierende in Studiengängen und 1745 Studierende der Weiterbildungsprogramme in 15 Bachelorstudiengängen in 25 Studienrichtungen, 1 Masterstudiengang, 33 MAS-Programmen, 68 DAS- oder CAS-Programmen verzeichnet. Über 30 Projekte werden in Forschung- und Entwicklung bearbeitet.

Rechtlicher und institutionellen Rahmen ist das Fachhochschulgesetz des Bundes sowie eine Vereinbarung von den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Zug.

Die Hochschule Luzern setzt sich aus fünf Teilschulen zusammen. Diese können oft auf eine längere Geschichte zurückblicken als die die Hochschule Luzern selbst. Der offizielle Name der Teilschulen lautet Hochschule Luzern - <Name der Teilschule>.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Hochschule Luzern – Technik & Architektur

Die Teilschule für Technik & Architektur befindet sich in Horw bei Luzern. Ihr Vorläufer wurde 1958 gegründet. An ihr sind ca. 1000 Studierende eingeschrieben. Rektor ist Crispino Bergamaschi.

Es werden sieben Bachelor-Studiengänge mit sieben Studienrichtungen angeboten:

Sowie zwei Master-Studiengänge:

Weiterbildung Die Hochschule Luzern – Wirtschaft bietet MAS/DAS/CAS-Studienprogramme unter anderem in Bauökonomie, Wirtschaftingenieur, Energie und Nachhaltigkeit im Bau (ENBau), Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT), IT Network Manager, Designingenieur, Gebäudebewirtschaftung, Software-Engineering an. Das CAS Projektmanager Bau ist die Kaderfortbildung der Schweizer Bauindustrie. Die HSLU ist Sitz der Geschäftsstelle ENBau, einem Weiterbildungsangebot mit den Fachhochschulen Nordwestschweiz, Bern, Zürich und Chur und dem Bundesamt für Energie (BFE).

Competence Centers: Die Kompetenzzentren (Competence Centers) der Hochschule Luzern - Technik & Architektur betreiben angewandte Forschung und bieten verschiedene Dienstleistungen in folgenden Bereichen an: Material, Struktur & Energie in Architektur; Typologie & Planung; Prüfstelle Bau; Fassaden- und Metallbau; Zentrum für Integrale Gebäudetechnik ZIG; Center of Excellence for Embedded Systems Applied Research; Integrale Intelligente & Effiziente Energiesysteme; Electronics Packaging & Low Power Electronics; Software Engineering & Technology; Informations- und Softwaresicherheit; Mechanische Systeme; Fluidmechanik & Hydromaschinen; Thermische Energiesysteme und Verfahrenstechnik

[Bearbeiten] Hochschule Luzern – Wirtschaft

Die Teilschule für Wirtschaft befindet sich in Luzern und Zug. An ihr sind 900 Studierende eingeschrieben. Weitere 1400 besuchen berufsbegleitende Weiterbildungsangebote. Rektor ist Xaver Büeler.

Die Hochschule Luzern – Wirtschaft bietet einen Bachelor of Science in Wirtschaftsinformatik sowie einen in Betriebsökonomie mit 8 Studienrichtungen an:

Die Studienrichtung Business Administration International Management & Economics wird im Herbst 2008 zum ersten Mal durchgeführt. Das Studium ist auf Englisch.

Zwei Master-Studiengänge mit zwei Vertiefungsrichtungen (Majors)

Auch die Höhere Fachschule für Tourismus HFT wird von der Teilschule Wirtschaft durchgeführt. Dies ist ein berufsbegleitender, zweijähriger Diplomstudiengang.

Weiterbildung Die Hochschule Luzern – Wirtschaft bietet 1 Executive MBA, 22 Master of Advanced Studies MAS, 1 Diploma of Advanced Studies DAS, 31 Certificate of Advanced Studies CAS sowie andere Angebote wie Lehrgänge oder Vorbereitungskurse an.

Fünf Institute Die fünf Institute sind in den Bereichen der Weiterbildung, der angewandten Forschung und Entwicklung sowie der Dienstleistungen tätig: Institut für Betriebs- und Regionalökonomie IBR, Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, Institut für Kommunikation und Marketing IKM, Institut für Tourismuswirtschaft ITW, Institut für Wirtschaftsinformatik IWI.

[Bearbeiten] Hochschule Luzern – Soziale Arbeit

Die Teilschule für Soziale Arbeit befindet sich in Luzern. Sie entstand 1995 durch die Fusion von drei höheren Fachschulen. An ihr sind ca. 550 Bachelor-Studierenden eingeschrieben. Weitere 850 befinden sich in der Weiterbildung. Rektor ist Walter Schmid. Mit rund 550 Bachelor-Studierenden gehört die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit zu den grössten Hochschulen für Soziale Arbeit in der Deutschschweiz. Sie bietet als einzige die Studienrichtung Soziokultur an.

Ein Bachelor-Studiengang mit zwei Studienrichtungen

Zwei Master-Studiengänge

Weiterbildung, Dienstleistungen und Forschung: Die Hochschule Luzern – Soziale Arbeit verfügt über ein breit gefächertes Weiterbildungsangebot. Dazu zählen Studienprogramme, die zu einem Master of Advanced Studies MAS, einem Diploma of Advanced Studies DAS oder einem Certificate of Advanced Studies CAS führen. Auch viele Fachkurse und Fachseminare sowie massgeschneiderte Weiterbildungsangebote für Fachpersonen des Sozialwesens, für Behörden, Organisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen gehören dazu. Kundenorientierte Dienstleistungen und praxis-orientierte Forschungsprojekte runden die Angebotspalette ab. Beiträge zur Theorie und Praxis Sozialer Arbeit werden im eigenen «interact Verlag» publiziert.

[Bearbeiten] Hochschule Luzern – Design & Kunst

Die Hochschule Luzern - Design & Kunst in Luzern ist mit der Gründung 1877 die älteste Kunsthochschule der Schweiz. Sie gliedert sich in zwei Institute, eines für Design und eines für Kunst. Seit 2007 ist die Hochschule für Gestaltung und Kunst Teil der Hochschule Luzern. Rektor ist Nikolaus Wyss.

Bachelor-Studiengänge:

Master-Studiengänge:

Forschungsschwerpunkte: Im Bereich des Designs sind Visual Narrative & Explanation (mit Bildern erzählen, erklären und überzeugen) und Design & Management (kreative Prozesse planen, führen und umsetzen). Im Bereich Kunst stehen künstlerische Materialforschung und die Thematik Kunst & Öffentlichkeit im Vordergrund.

Weiterbildung: Kulturmanagement Praxis, Digital Media, Digital Design and Management

[Bearbeiten] Hochschule Luzern – Musik

Die Teilschule für Musik befindet sich ebenfalls in Luzern. Sie entstand 1999 unter dem Namen Musikhochschule Luzern durch den Zusammenschluss des Konservatoriums, der Akademie für Schul- und Kirchenmusik sowie der Jazz Schule Luzern. Die Geschichte der Teilschule ist eng mit der Luzerner Festival-Tradition verbunden. Neben einer starken Kirchenmusik-Tradition verfügt die Teilschule auch über die wichtigste Ausbildungsstätte für improvisierte Musik und zeitgenössischen Jazz in der Schweiz. An ihr sind ca. 500 Studierende eingeschrieben. Rektor ist seit dem 1. August 2008 Stephan Siegenthaler.

Die Hochschule Luzern – Musik ist eine renommierte Bildungsinstitution mit internationaler Ausstrahlung. Von grosser Bedeutung ist die breite Vernetzung im kulturellen Umfeld: Lucerne Festival Academy, Luzerner Sinfonieorchester, Luzerner Theater. Die praktische künstlerische Tätigkeit auf dem Podium ist integraler Bestandteil des Studiums. Das hochstehende Ausbildungsangebot ermöglicht den Absolventinnen und Absolventen einen grossen Spielraum in der Fächerkombination. Jazz und Klassik, Musik und Bewegung, Kirchenmusik: Dies sind die Pfeiler im Studienangebot. Spezialisierungen sind beispielsweise in den Bereichen Schulmusik, Instrumentalpädagogik (inkl. Gesang), Interpretation/ Performance, Komposition, Volksmusik, Kammermusik, Orchester, Oper, Dirigieren (Chor, Blasmusik, Orchester) oder Musiktheorie möglich. Seit 2004 bietet die Musikhochschule aufgrund der Ergebnisse differenzierter Analysen zu strukturellen Mängeln der Chancengleichheit Female Band-Workshops für Mädchen und junge Frauen zur Nachwuchsförderung von Frauen im Jazz an, die vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie im Rahmen des Bundesprogrammes „Chancengleichheit an Fachhochschulen“ finanziell unterstützt und seit 2007 von anderen Musikhochschulen der Schweiz übernommen werden.

Drei Bachelor-Studiengänge

Master-Studiengänge

Weiterbildung, Forschung & Entwicklung: Die berufsbegleitenden Nachdiplomstudiengänge der Teilschule Musik schliessen mit einem Diploma of Advanced Studies DAS oder Certificate of Advanced Studies CAS ab. In enger Verbindung mit der Ausbildung und der Musizierpraxis werden Projekte im Rahmen von Forschung & Entwicklung konzipiert und durchgeführt.

[Bearbeiten] Weblinks

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