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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Lüchow-Dannenberg | |
| Samtgemeinde: | Elbtalaue | |
| Höhe: | 12 m ü. NN | |
| Fläche: | 58,44 km² | |
| Einwohner: | 4982 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 29456 | |
| Vorwahlen: | 05862, 05858 (OT Pussade), 05861 (OT Kähmen) | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAN | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 54 009 | |
| Stadtgliederung: | 12 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 7 29456 Hitzacker (Elbe) |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dr. Karl-Heinz Jastram (SPD) | |
Hitzacker ist eine Stadt im nördlichen Teil des Landkreises Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen (vergleiche auch: Wendland). Sie ist Teil der Samtgemeinde Elbtalaue.
Inhaltsverzeichnis |
Hitzacker liegt an der Einmündung der Jeetzel in die Elbe. Während die sogenannten Elbhöhen (auch: „Klötzie“), an deren südöstlichem Fuß sich Hitzacker befindet, naturräumlich bereits zur Lüneburger Heide gezählt werden (vergleiche hierzu: Drawehn), zählen die Niederungsgebiete der Altstadt zur Elbtalaue.
Die Höhenlage reicht von 11 m ü. NN an der Jeetzelmündung bis zu 83 m ü. NN auf dem „Weinberg“ in der Klötzie. Der weiter elbabwärts gelegene „Kniepenberg“ bei Drethem misst 86 m ü. NN und erlaubt ebenfalls einen Panoramablick über die Elbtalniederung.
Die Stadt Hitzacker besteht seit der Gemeindegebietsreform von 1972 aus den nachfolgend aufgelisteten zwölf Ortsteilen. Zusätzlich existieren acht weitere Wohnplätze.
Vor 1972 gehörten Pussade und Forsthaus Posade zur Gemeinde Harlingen; Gut Dötzingen, Gut Hagen, Marwedel, Gut Meudelfitz, Siedlung Meudelfitz und Sarchem zur Stadt Hitzacker sowie Leitstade zu Wietzetze. Die Güter Dötzingen und Hagen sowie Marwedel befinden sich heute innerhalb der Ortslage Hitzacker.
Menschen siedelten schon um 3000 v. Chr. am Hitzackersee; seit über dreitausend Jahren ist das Gebiet durchgehend besiedelt.
Auf dem Weinberg neben der heutigen Altstadt bauten Slawen im achten Jahrhundert eine Burg. So wurde Hitzacker schon vor der Stadtgründung ein bedeutendes Handelszentrum. Die eigentliche Stadt wurde im Jahre 1258 gegründet, worauf die Burg ihre Bedeutung verlor und dem Verfall preisgegeben wurde.[1]
In der im 18. Jahrhundert ausgestorbenen polabischen („wendischen“) Sprache der Gegend hieß Hitzacker Ljauci (Lgautztgi).
Die Stadt Hitzacker wurde im Rahmen der Gemeindegebietsreform von 1972 aus zehn bis dahin selbstständigen Gemeinden gebildet.
Der Gemeinderat von Hitzacker hat 17 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2006 verteilen sich die Sitze wie folgt:
Bürgermeister der Stadt Hitzacker ist Dr. Karl-Heinz Jastram von der SPD (gewählt am 20. November 2006).
Hitzacker kann auf eine längere Tradition als Fremdenverkehrsort zurückblicken. So veranstaltete der Heimatkundliche Arbeitskreis Lüchow-Dannenberg (HALD) bereits 1983 eine Tagung mit dem Titel „100 Jahre Fremdenverkehr in Hitzacker 50 Jahre Heimat- u. Museumsverein“.[2] Um die Jahrhundertwende kamen Erholungssuchende aus dem Hamburger Raum und der Region um Hannover zum Kurhotel auf dem Weinberg. Eine eigene Quelle mit Trinkbrunnen und Badeanwendungen standen für Kururlauber zur Verfügung. Auch Tagesausflüge auf dem Wasserweg, über die Elbe fanden statt und es gab eine eigene Schifffahrtslinie Hamburg-Lauenburg-Dömitz. Heute hat der Tourismus einen Wandel erfahren. Der Gesundheitstourismus ist vom Wellness- und Beautyurlaub abgelöst worden. Hitzacker ist inzwischen ein anerkannter Luftkurort. Viele Hotels bieten so genannte Wellnessangebote an und es gibt ein Kurgebiet mit Kneippbecken und Barfußpfad. Hitzacker ist Standort musikalischer Veranstaltungen wie der Sommerlichen Musiktage Hitzacker[3] unter der künstlerischen Leitung von Dr. Markus Fein und der Musikwoche Hitzacker[4] unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Güttler. Es gibt es drei Museen, unter ihnen das Archäologische Zentrum Hitzacker mit einem Freilichtmuseum zur Bronzezeit.[5] Auf dem Weinberg wird seit mehreren Jahrhunderten Wein angebaut und einmal im Jahr wird die Weinlese mit der amtierenden Weinkönigin gefeiert. Hitzacker ist an verschiedenen Marketingkooperationen beteiligt, so ist die Stadt Teil der Deutschen Fachwerkstraße, der Niedersächsischen Spargelstraße und Partner der deutsch-niederländischen Oranier-Route.
Hitzacker hat über die Wendlandbahn eine Eisenbahnverbindung nach Dannenberg und Lüneburg. Ein weiterer Bahnhof an derselben Bahnstrecke befindet sich im Ortsteil Leitstade. Busverbindungen bestehen in Richtung Lüneburg, Uelzen und Dannenberg sowie zur Kreisstadt Lüchow. In Hitzacker gibt es eine Personenfähre über die Elbe.
In Hitzacker gibt es drei Schulen:
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