| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | ||||
| Regierungsbezirk: | Düsseldorf | ||||
| Landkreis: | Mettmann | ||||
| Höhe: | 50 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 25,96 km² | ||||
| Einwohner: | 56.180 (31. Dez. 2007)[1] | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 2164 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahlen: | 40721,40723,40724 (alt: 4010) | ||||
| Vorwahlen: | 0 2103 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | ME | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 05 1 58 016
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| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Am Rathaus 1, 40721 Hilden |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Günter Scheib (SPD) | ||||
| Lage der Stadt Hilden im Landkreis Mettmann | |||||
Die Stadt Hilden liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, Deutschland, und ist eine Mittlere kreisangehörige Stadt des Kreises Mettmann im Regierungsbezirk Düsseldorf.
Inhaltsverzeichnis |
Hilden liegt 10 km westlich der Stadt Solingen und 15 km südöstlich der Landeshauptstadt Düsseldorf und ist mit knapp 57.000 Einwohnern die viertgrößte Stadt im Kreis Mettmann. Das Stadtgebiet grenzt im Norden an Erkrath, im Nordosten an Haan, im Osten und Südosten an Solingen, im Süden an Langenfeld und im Westen an Düsseldorf. Der größte Teil der Stadt liegt auf einer Niederterrasse, die den Übergang vom Niederrhein in das Bergische Land markiert. Während der im Westen gelegene Bahnhof auf 48 Meter über Normalnull liegt, erhebt sich der höchste Punkt der Stadt, der Jaberg an der Grenze zu Haan, bereits auf 106 Meter. Durch das nach Osten ansteigende Relief ergeben sich Niederschlagsmengen, die mit über 800 mm pro Jahr bereits relativ hoch ausfallen.
In einer der dichtest besiedelten Städte Deutschlands sind Frei- oder Grünflächen extrem knapp. Hilden hat ein in sich stark geschlossenes Stadtgebiet, das von Autobahnen umgeben ist. Vororte oder eingemeindete Gebiete gibt es nicht, die Bevölkerungsdichte ist daher relativ hoch. Das größte unbebaute Gebiet ist der Hildener Stadtwald im Nordosten, nachdem die Giesenheide, eine der letzten großen Flächen im Hildener Norden, für die Bebauung freigegeben wurde. Da sich die Stadt sternförmig in die Haupthimmelsrichtungen ausgedehnt hat, sprechen die Hildener gemeinhin von Mitte, Nord, Süd, Ost und West, wenn sie ihre Wohngegend benennen möchten. Die teilweise in Registern geführten landschaftlichen Bezeichnungen (Meide, Karnap, Trotzhilden etc.) waren nie mehr als Flurnamen oder Einzelhöfe und werden daher meist nicht in der Bedeutung von Stadtteilen verwendet.
Die erste urkundliche Erwähnung fand Hilden im Jahr 985 als Dorf, das zum Gebiet des Erzbistums Köln gehörte. Während des Mittelalters blieb der Flecken abgesehen von einigen Grenzstreitigkeiten zwischen den Erzbischöfen und dem Grafen von Berg jahrhundertelang unbedeutend. Im 13. Jahrhundert wurde die romanische Kirche (heute: Reformationskirche) errichtet, die gemessen an der damaligen Einwohnerzahl von wenigen Hundert eine beachtliche Größe erreichte.
In der Zeit der Reformation traten die meisten Hildener Bürger zum Calvinismus über. Noch heute übersteigt die Zahl der Protestanten diejenige der Katholiken, was für das Rheinland ein relativ ungewöhnlicher Fall ist. Hier zeigten sich deutliche Einflüsse aus dem mehrheitlich protestantisch orientierten Bergischen Land, zu dem es gleichwohl nie offiziell gehörte.
Einen gewaltigen Schub an Einwohnern und wirtschaftlicher Bedeutung erhielt Hilden mit der Industrialisierung. Entlang der Itter, die Hilden durchzieht, siedelten sich schon früh Betriebe der Textilindustrie an. Später folgten Lederindustrie und metallverarbeitende Betriebe, schließlich auch die chemische Industrie und der Stahlbau. Der Aufschwung führte dazu, dass Hilden bereits 1861 Stadtrechte erlangte. Es folgten der Bau von Straßenbahnlinien, die Einrichtung öffentlicher Beleuchtung und des Krankenhauses. 1900 zog die Stadtverwaltung in ein großzügiges Rathaus um und Hilden bekam sein Stadtwappen, das bis heute unverändert geblieben ist.
Die rasante Industrialisierung führte zu verstärkter Zuwanderung, so dass sich neben dem alteingesessenen Bürgertum zunehmend ein breites industrielles Proletariat bildete. In den zwanziger Jahren, als Hilden auf über 20.000 Einwohner angewachsen war, zeigte sich eine Dreiteilung in gänzlich verschiedene und unversöhnlich gegenüber stehende politische Lager: Die Arbeiterschicht war kommunistisch geprägt und verschaffte der KPD regelmäßig Wahlergebnisse von über 30 Prozent. Ein weiteres Drittel wählte Zentrum, während das restliche Drittel in viele verschiedene Strömungen aufgespalten war. Die SPD wurde nach der Abspaltung der USPD im ersten Weltkrieg bei den ersten Reichstagswahlen mit einem reichsweiten negativen Rekordergebnis bedacht und zur Ein-Prozent-Partei degradiert. Später pendelte sie sich zwischen acht und zehn Prozent ein. Erstaunlich hohe Ergebnisse erzielten rechtsliberale Splittergruppierungen, wie zum Beispiel die Wirtschaftspartei.
Während der Weltwirtschaftskrise spitzte sich das politische Klima zu. Die NSDAP erhielt zwar deutlich geringere Stimmenanteile als im Reichsdurchschnitt, lieferte sich aber mit den kommunistischen Gruppierungen regelmäßige Straßenschlachten, für die sogar Gesinnungsgenossen beider Seiten aus umliegenden Gemeinden herbeigeholt wurden. Diese „Blutsonntage“ forderten regelmäßig Verletzte und selbst Tote auf beiden Seiten und unter den Polizeikräften. Als schließlich die nationalsozialistische Machtergreifung folgte, tobten sich die SA-Trupps in Hilden brutal aus. Ein besonders schändliches Fanal erfolgte in der Reichspogromnacht vom 9. November 1938, als in Hilden die SA gezielte Jagd auf jüdische Bürger betrieb. Während die Zahl der Todesopfer im gesamten Reich etwa 100 betrug, kam Hilden allein auf sieben, was die höchste Zahl an Todesopfern war in Relation zur Einwohnerzahl aller Städte im Deutschen Reich. In der Gesamtzahl wurde es nur noch vom weitaus größeren Innsbruck übertroffen. Erst in den achtziger Jahren rang sich der Stadtrat zu einem Gedenkstein an die Opfer dieses Blutrausches durch. Während des zweiten Weltkriegs lebten rund 3.000 Zwangsarbeiter in der Stadt. Im Jahr 2000 beschloss der Rat der Stadt, über die gesetzliche Regelung zur Entschädigung von Zwangsarbeitern hinaus, zusätzliche Gelder zur Verfügung zu stellen, unter anderem zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der Geschehnisse.
Von Bombenangriffen im zweiten Weltkrieg blieb Hilden relativ verschont. Unmittelbar nach Kriegsende strömten verstärkt Heimatvertriebene, vor allem aus Schlesien, in die Stadt, so dass die Bevölkerung in kürzester Zeit auf über 30.000 schnellte und große Wohnungsnot herrschte. Ein jahrzehntelanger Bauboom entstand in Folge dieser und späterer Zuwanderungen, während dem sich die bebaute Fläche erheblich nach Norden und Süden, in den siebziger Jahren schließlich nach Osten ausdehnte. Ungehemmte Bau- und Verkehrsplanung bis in die achtziger Jahre hinein veränderten das innerstädtische Bild, das den Krieg gut überstanden hatte, drastisch. Von Hausbesetzungen begleitete, vehemente Bürgerproteste haben nur einzelne wenige Bauten vor dem Abriss bewahren können. Auch die damalige Apfelstraße, die von zahlreichen gründerzeitlichen Bauten gesäumt war, verschwand beim Bau der Berliner Straße, heute eine der Hauptverkehrsadern und Teil der B 228. Verschont blieb der innerste Stadtkern, wo heute die letzten Fachwerkhäuser stehen und die verbliebenen Altbauten in den neunziger Jahren eine gewisse Aufwertung erfuhren.
Bei den Kommunalwahlen am 26. September 2004 wurde der seit 1994 amtierende Bürgermeister Günter Scheib (SPD) im ersten Wahlgang mit 51,4 % der Stimmen im Amt bestätigt. Ehrenamtliche Bürgermeister sind Norbert Schreier (CDU) und Dagmar Hebestreit (SPD).
Der Stadtrat setzt sich folgendermaßen zusammen:
| Partei | 1999 | Sitze (52) | 2004 | Sitze (46) |
|---|---|---|---|---|
| Christlich-Demokratische Union (CDU) | 44,7 % | 23 | 40,2 % | 18 |
| Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) | 34,2 % | 18 | 34,5 % | 16 |
| Bündnis 90/Die Grünen (Grüne) | 4,3 % | 2 | 6,9 % | 3 |
| Bürgeraktion Hilden (BA) | 4,9 % | 3 | 8,1 % | 4 |
| Freie Demokratische Partei (FDP) | 5,8 % | 3 | 6,4 % | 3 |
| Die Unabhängigen Hilden (dUH) | 6,2 % | 3 | 3,9 % | 2 |
Im Rat gibt es keine formelle Koalition. SPD und CDU bilden jedoch in zentralen Fragen zusammen Mehrheiten.
Außerdem ist bereits seit Sommer 2000 das so genannte Jugendparlament etabliert, das sich aus gewählten Vertretern der Schulen aus den Klassen 7 bis 12 zusammensetzt. Hinzu kommt das Kinderparlament, das 1997 auf Initiative (per „Bürgerantrag“) eines einzelnen, seinerzeit zehn Jahre alten, Hildeners gegründet wurde und seitdem professionelle Unterstützung durch das pädagogische Fachpersonal des städtischen Jugendamtes erhält. Es setzt sich aus Vertretern der Dritt- bis Sechstklässler aller Hildener Schulen zusammen, die jährlich neu gewählt werden. Sitzungsleiter beider „Nachwuchsparlamente“ ist der amtierende Bürgermeister.
Die hauptamtliche Verwaltungsspitze bilden: Bürgermeister Günter Scheib (SPD), 1. Beigeordneter Horst Thiele (SPD), Beigeordneter Norbert Danscheidt (CDU) und Beigeordneter Reinhard Gatzke.
Das Stadtwappen wurde als Allegorie auf die Hildener Geschichte entworfen. Die befestigten Türme auf der Wappenkrone symbolisieren die Herrschaft der Kölner Erzbischöfe (anderen Quellen zufolge weisen sie auf die Stadtrechte hin). Der rote Zinnenbalken erinnert an die Grafen von Berg, während im unteren Segment ein silbernes Band die Itter darstellt. Zu der Zeit, als Hilden das Wappen erhielt, war die Wirtschaft zu etwa gleichen Teilen von Landwirtschaft und Industrie geprägt, was durch eine Sichel und ein Zahnrad zu beiden Seiten des Flusses verdeutlicht werden sollte.
Hilden bietet ein breites Freizeit-Angebot. Außer vielen Parks und Spielplätzen besitzt Hilden zwei große Schwimmbäder: das Hildorado, ein überregional bekanntes Hallenschwimmbad, und das Waldbad in naturnaher Lage Wald. Weiterhin gibt es ein kleines Kino mit vier Sälen, einen Minigolfplatz sowie mehrere Jugendtreffs und Kegelbahnen.
Hilden hat nur wenige herausragende Baudenkmäler. Darunter fallen die aus dem 13. Jahrhundert stammende Reformationskirche mit den umliegenden Fachwerkhäusern, größtenteils aus dem 16. bis 18. Jahrhundert, und den Marktplatz. Die Mittelstraße, die in der Vergangenheit mit PKW befahrbar war und über die eine Straßenbahn führte, ist als Haupteinkaufsstraße vollständig zur Fußgängerzone umgestaltet worden. Neben dem alten Rathaus (nach dem Verwaltungsneubau 1990 zum Bürgerhaus umgestaltet) und der katholischen Kirche St. Jakobus steht dort noch eine ansehnliche Zahl von Bürgerhäusern, die um 1900 errichtet worden waren. Interessant ist ein Besuch im Wilhelm-Fabry-Museum, das in einer historischen Kornbrennerei eingerichtet worden ist und sich sowohl dem Leben und Wirken des berühmtesten Bürgers von Hilden – Wilhelm Fabry – als auch medizinhistorischen Themen in Wechselausstellungen widmet. Regelmäßig finden dort auch künstlerische Themenausstellungen statt, die weit über Hilden hinaus Beachtung finden. Einen guten Einblick in die zeitgenössische Sakralkunst gewährt die katholische St. Konrad-Kirche im Hildener Süden, die in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts von Hermann Gottfried unter anderem mit einem monumentalen Altarbild und einem siebenteiligen Bilderfries ausgestaltet wurde.
Zur Weihnachtszeit kommen hunderte Besucher, um das „Hildener Weihnachtshaus“, das Eigenheim eines ortsansässigen Unternehmers, welches zur Weihnachtszeit mit einer Lichtinstallation im amerikanischen Stil aufwändig geschmückt wird, zu bestaunen.
Vom Haus Horst ist nur ein Turm im Park der Seniorenwohnanlage übrig.
Hildens Naherholungsgebiete sind der Stadtwald im Nordosten und das Heidegebiet Karnap-West im Südwesten. Hier besteht die Gelegenheit zu ausgedehnten Spaziergängen. Neben dem Elbsee im Nordwesten, der oft zum Baden genutzt wird, findet sich eine Anzahl weiterer, meist künstlich entstandener Seen, die großenteils Angelvereinen verpachtet sind.
Außerdem verfügt Hilden über ein Freibad und ein Multifunktionsbad mit Wellness- und Saunabereich. Gelegenheit zur sportlichen Betätigung bieten die insgesamt 53 Sportvereine, das Tenniszentrum des Ex-Profis Wilhelm Bungert, die Bezirkssportanlage und einige privat betriebene Sport- und Fitnesszentren.
Bereits 1926 wurden am Sandberg die ersten Flugversuche unternommen. Damit ist Hilden die Wiege des Segelfluges im Rheinland und kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Das Segelfluggelände Hilden-Kesselsweier ist ein beliebtes Ausflugsziel.
Lange Zeit klassenhöchste Fußballmannschaft war der SV Hilden-Nord, der zwar nur noch in der Landesliga spielt, aber auf gelungene Auftritte auf DFB-Pokal-Ebene (2:1 gegen SC Freiburg) und das Hervorbringen eines Nationalspielers wie Michael Tarnat zurückblicken kann. Auf eine mehr als hundertjährige Geschichte kann der VfB 03 Hilden zurückblicken, der zwischen 2003 und 2005 den Durchmarsch von der Bezirks- in die Verbandsliga schaffte.
Neben Fußball hat sich, was sportlichen Erfolg angeht, eine weitere Sportart etabliert: Inline-Skaterhockey. Die Hilden Flames spielen unter dem Dach der Hildener Allgemeinen Turnerschaft und haben binnen drei Jahren den Aufstieg in die 2. Bundesliga geschafft. Dazu konnten im Nachwuchsbereich Erfolge gefeiert werden. So spielen die Flames in zwei weiteren Alterbereichen erstklassig (Stand 2007).
Des Weiteren wurde dem lokalen Base- und Softballverein, den Hilden Wains, am 19. September 2007 per Ratsbeschluss die finanzielle Unterstützung und Bereitstellung eines Grundstückes zum Bau einer Ballsportanlage im Nordwesten Hildens zugesichert.[2]
Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche bietet Hilden mit den Jugendtreffs „Area 51“ im Norden, sowie dem „Jueck“ in der Stadtmitte. Im Süden findet sich der Jugendtreff am Weidenweg („JAW“). Kinder und jüngere Jugendliche finden Anlaufstellen im „Kinder- und Jugendtreff St. Konrad“ (Hilden Süd), im „Jugendclub Mühle“ (Hilden Ost) sowie in der „Kid’s Corner St. Jakobus“ (Stadtmitte), außerdem am „Abenteuerspielplatz“, dessen Träger die „Freizeitgemeinschaft Behinderte und Nichtbehinderte e. V.“ ist.
Hilden ist mit dem Auto über nahegelegene Autobahnen (Hildener Kreuz, A 3/A 46, Abfahrt auch an der A 59) zu erreichen.
Öffentlicher Personennahverkehr: Hilden liegt im Bereich des VRR und ist mit der S-Bahn-Linie S 7 Solingen Hbf – Düsseldorf Flughafen Terminal sowie mehreren Buslinien der Rheinbahn erreichbar. Es gibt in Hilden zwei S-Bahn-Stationen: den Bahnhof Hilden (eröffnet 1874) und den Haltepunkt Hilden Süd (seit 1979), der S-Bahn-Verkehr zwischen Düsseldorf, Hilden und Solingen wurde 1980 aufgenommen. Der Straßenbahnbetrieb (es gab zwei Linien von Düsseldorf-Benrath über Hilden nach Wuppertal-Vohwinkel sowie nach Solingen-Ohligs, die von der Rheinischen Bahngesellschaft betrieben wurden) wurde bereits 1962 eingestellt.
Weiterhin verfügt Hilden über ein sehr stark ausgebautes Fahrradweg-Netz. Ebenso sind in der Stadt reine Fahrradstraßen vorhanden. Zusätzlich verfügt Hilden über eine Vielzahl von Fahrradständern mit massiver Verankerung sowie durch die Stadt mietbare Schließanlagen für Fahrräder an Sammelpunkten des öffentlichen Personennahverkehr, beispielsweise am Bahnhof.
Die einseitig industriell geprägte Wirtschaftsstruktur, die Hilden während des 20. Jahrhunderts aufwies, gehört heute der Vergangenheit an. So verließen unter anderen die Thyssen AG und Mannesmann-Röhrenwerke AG) Hilden in Folge der schweren Wirtschaftskrise um 1980[3]. Wenige Großbetriebe sind heute noch erhalten, darunter ICI Paints (ehemals Wiederhold-Werke, Lacke und Farben) und 3M. Letztere betreiben in Hilden ihr europaweit größtes Werk. Insbesondere der Niedergang der Stahl- und Metallindustrie zwang die Stadt zum gewerblichen Strukturwandel, der äußerst erfolgreich verlaufen ist. Der Schwerpunkt der Gewerbeansiedlung liegt bei kleinen und mittelständischen Unternehmen, die je nach betrieblicher Ausrichtung in Stadtrandlagen oder in der Innenstadt angesiedelt sind. Dabei wurde darauf geachtet, dass der Nachfrage nach kleinen Gewerbeeinheiten durch entsprechende Parzellierung der Gewerbeflächem Rechnung getragen wurde. Angesichts der extremen Flächenknappheit in einer der dichtest besiedelten Städte Deutschlands ist auch die Arbeitsplatzintensität ein Ansiedlungskriterium für neue Unternehmen. Im Laufe der achtziger und neunziger Jahre hat sich Hilden so als Dienstleistungs- und Technologieschwerpunkt etablieren können. Die Arbeitslosenquote betrug im Juni 2003 6,0 % und lag damit erheblich unter dem Landes- und Bundesdurchschnitt.
Zudem bewirbt das Hildener Stadtmarketing intensiv den Handelsstandort Hilden. Insbesondere der Einzelhandel ist intensiv gefördert worden, so dass der Ruf der Einkaufsstadt Hilden Nachfrage aus allen angrenzenden Kommunen anzieht. Auch der Großhandel hat in Hilden eine lange Standorttradition. Aufgrund der extrem verkehrsgünstigen Lage hat sich eine Vielzahl von Speditions- und Transportunternehmen angesiedelt.
Öffentliche Institutionen runden das Bild ab: So ist Hilden Standort eines Finanzamtes, des Landesprüfungsamts und des landeseigenen Instituts für öffentliche Verwaltung. In der Hildener Kaserne ist außerdem das Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr stationiert.
Zu den in Hilden ansässigen Unternehmen gehören, neben den oben genannten, Qiagen, JMT und ProACTIV, Eyckeler & Malt, viele Betriebe aus dem Technologie- und Logistik-Sektor sowie im Bereich der Printmedien der Verlag Deutsche Polizeiliteratur und die Bäckerblume.
In Hilden wird an neun weiterführende Schulen Bildung vermittelt. Dazu zählen im Einzelnen:
Das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium und die Wilhelmine-Fliedner-Realschule bilden zusammen mit dem angeschlossenen Internat das Evangelische Schulzentrum Hilden.
Des Weiteren hat Hilden folgende Grundschulen:
In Hilden befindet sich auch das Institut für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen.
Erkrath | Haan | Heiligenhaus | Hilden | Langenfeld (Rheinland) | Mettmann | Monheim am Rhein | Ratingen | Velbert | Wülfrath
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."