Die Herzchirurgie ist ein inzwischen seit 1993 selbständiges Fachgebiet, das sich aus der allgemeinen Chirurgie, mit dem Spezialgebiet Thorax- und Kardiovaskularchirurgie entwickelt hat und das sich mit der chirurgischen Behandlung von angeborenen und erworbenen Krankheiten und Verletzungen des Herzens und der herznahen Gefäße befasst. Es ist damit ein der Kardiologie und Gefäßchirurgie nahestehendes Fach.
Das Bild des Herzchirurgen in der Öffentlichkeit wird vor allem von Herztransplantationen bestimmt. Die häufigsten Operation sind jedoch die Anlage von Koronar-Arterien-Bypässen (CABG) und Eingriffe an den Herzklappen.
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Um nach einem absolvierten Medizinstudium in Deutschland als Facharzt für Herzchirurgie tätig zu werden, bedarf es einer sechsjährigen Weiterbildungszeit. Hierauf anrechenbar sind:
1/2 Jahr muss in der nichtspeziellen herzchirurgischen Intensivmedizin abgeleistet werden.
Im Jahr 2004 wurden in Deutschland in 78 herzchirurgischen Kliniken insgesamt 96.340 Herzoperationen unter Verwendung der Herz-Lungen-Maschine durchgeführt, entsprechend 1.168 Operationen pro 1 Mio. Einwohner.
Im Jahr 2004 waren 565 berufstätige Ärzte mit der Gebietsbezeichnung Herzchirurgie und 95 mit der Schwerpunkbezeichnung Thorax- und Kardiovaskularchirurgie bei der Bundesärztekammer registriert.
Lawrence H. Cohn: Cardiac Surgery in the Adult, Mcgraw-Hill Publ.Comp, 2007, ISBN 0071469133
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."