Hermann Obrist (* 23. Mai 1863 in Kilchberg bei Zürich, Schweiz † 26. Februar 1927 in München) war Bildhauer und einer der Begründer des Jugendstils.
Er studierte Botanik und Geschichte und besuchte dann die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe.
1889 gewann er die Goldmedaille als Bildhauer bei der Weltausstellung von Paris. Dann gründete er 1892 ein Atelier für Stickerei in Florenz, mit dem er 1895 nach München umzog. 1895 erregte er mit seiner Stickarbeit Peitschenhieb, einem Wandbehang, der eine Zyklame darstellt, großes Aufsehen. 1897 gründete er ebenfalls in München gemeinsam mit Freunden, darunter Peter Behrens, die "Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk", um die Produktion und den Verkauf der neuen Kunstrichtung zu fördern. Im Jahr 1902 gründete er dann gemeinsam mit Wilhelm von Debschitz (1871-1948) in München eine Ausbildungsstätte für Künstler und Kunsthandwerker, die "Lehr- und Versuchs-Ateliers für angewandte und freie Kunst", in Fachkreisen noch heute kurz "Debschitz-Schule" genannt, an der er bis 1904 beteiligt war.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Obrist, Hermann |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer und Mitbegründer des Jugendstils |
| GEBURTSDATUM | 23. Mai 1863 |
| GEBURTSORT | Kilchberg bei Zürich, Schweiz |
| STERBEDATUM | 26. Februar 1927 |
| STERBEORT | München |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."