Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Herleshausen

- Herleshausen -

Herleshausen :

femme russe

Herleshausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Herleshausen
Markierung
Deutschlandkarte, Position von Herleshausen hervorgehoben
Koordinaten: 51° 1′ N, 10° 10′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Werra-Meißner-Kreis
Höhe: 363 m ü. NN
Fläche: 59,52 km²
Einwohner: 2995 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37293
Vorwahl: 05654
Kfz-Kennzeichen: ESW
Gemeindeschlüssel: 06 6 36 005
Gemeindegliederung: 11 Ortsteile
Adresse der Gemeindeverwaltung: Bahnhofstraße 15
37293 Herleshausen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Helmut Schmidt (SPD)
Lage der Gemeinde Herleshausen im Werra-Meißner-Kreis
Neu-Eichenberg Witzenhausen Gutsbezirk Kaufunger Wald Großalmerode Bad Sooden-Allendorf Berkatal Hessisch Lichtenau Meißner Waldkappel Wehretal Eschwege Meinhard Wanfried Weißenborn Sontra Herleshausen RinggauKarte
Über dieses Bild

Herleshausen ist eine Gemeinde im Werra-Meißner-Kreis in Hessen, Deutschland.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Geografische Lage

Herleshausen liegt nördlich eines Abschnitts der Grenze zu Thüringen in dem waldreichen Gebiet zwischen Ringgau im Nordwesten und Thüringer Wald mit dem Naturpark Thüringer Wald im Südosten. Es befindet sich zwischen der Werra im Süden und der A 4 im Norden.

Herleshausen grenzt an das Gebiet der kreisfreien Stadt Eisenach, deren Kernstadt etwa 12 km ost-südöstlich liegt, bis zur Kreisstadt Eschwege sind es in Richtung Nord-Nordwesten rund 22 km und bis nach Kassel (nächste Großstadt) nach Nordwesten zirka 60 km (Entfernungen jeweils Luftlinie).

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Herleshausen grenzt im Norden an die Gemeinden Ringgau (Werra-Meißner-Kreis) und Ifta (Wartburgkreis in Thüringen), im Osten an die Stadt Creuzburg und die Gemeinde Krauthausen (beide im Wartburgkreis), im Südosten an die thüringische kreisfreie Stadt Eisenach, im Süden an die Gemeinde Gerstungen (Wartburgkreis) sowie im Westen an die Stadt Sontra (Werra-Meißner-Kreis).

[Bearbeiten] Gliederung

Die Gemeinde besteht aus den elf Ortsteilen Herleshausen, Wommen, Nesselröden, Breitzbach, Unhausen, Holzhausen, Markershausen, Altefeld, Archfeld, Willershausen und Frauenborn.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeindevertretung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 32,4 6 30,7 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 49,1 9 53,3 10
WSRG Wählergemeinschaft Südringgau 18,5 4 16,0 3
Gesamt 100,0 19 100,0 19
Wahlbeteiligung in % 65,0 66,9

[Bearbeiten] Partnerschaften

Herleshausen unterhält partnerschaftliche Beziehungen zur französischen Gemeinde Cléder in der Bretagne und zur thüringischen Ortschaft Lauchröden (heute Ortsteil von Gerstungen).

[Bearbeiten] Geschichte

Herleshausen wurde im Jahre 1019 erstmals in einer Schenkungsurkunde erwähnt. In dieser Urkunde wurde der Ort dem Kloster Kaufungen übereignet, unter dessen Verwaltung das Dorf bis zur Säkularisierung im Jahre 1521 verblieb. Danach kam es an die Landgrafen von Hessen-Kassel, die es als Lehen an verschiedene Herren weiter gaben.

Ins Licht einer breiteren Öffentlichkeit trat der Ort nach dem Zweiten Weltkrieg, als bei Herleshausen einer der Grenzübergänge in die DDR errichtet wurde.

[Bearbeiten] Wappen

Das Wappen zeigt im roten Schild eine silberne, zu beiden Seiten in spitzbedachten silbernen Rundtürmen endende Zinnenmauer mit goldenem geschlossenem Tor, die von einem Turm mit doppelter welscher Haube überragt wird (Burgkirche).

Die Zinnenmauer stellt den Herleshäuser Wehrkirchhof dar, der vom Chorturm der Pfarrkirche überragt wird. Die Farben Rot und Weiß sind die hessischen Landesfarben. Genehmigt wurde das Wappen 1984 vom Hessischen Innenministerium.

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Schloss Augustenau

Nach der Einführung der Reformation und der Säkularisierung der Klöster in Hessen gab Landgraf Philipp der Großmütige das Gut Herleshausen seinem Truppenführer Georg von Reckerode zum Lehen, der sich dort im Jahr 1539 das Schloss „Steinstock“ baute. Nach Reckerodes Tod 1558 folgte ihm als Lehnsmannen die Familie von Wersebe, die die Anlage durch den Anbau von zwei Flügeln vergrößerten. Als die Wersebes 1678 im Mannesstamm ausstarben, fielen Schloss und Gut Herleshausen als erledigtes Lehen an Landgraf Karl von Hessen-Kassel zurück, der es seinem Bruder Philipp zunächst als Lehen und später zum Eigentum übertrug. Seitdem sind Schloss und Gut im Besitz der Familie Hessen-Philippsthal-Barchfeld. 1821 erhielt das Schloss den Namen „Augustenau“, nach der früh verstorbenen Gemahlin des Landgrafen Carl, Auguste von Hohenlohe-Ingelfingen.

[Bearbeiten] Verkehr

Herleshausen besitzt einen Bahnhof an der Thüringer Bahn zwischen Eisenach und Bebra. Dort wurden nach dem Besuch von Konrad Adenauer in Moskau 1955 die letzten Kriegsgefangenen entlassen.

Vorbei an der Gemeinde führt ein Abschnitt der A 4 mit der Anschlussstelle Herleshausen. Die Raststätte Herleshausen wurde 2005 wegen des 6-streifigen Ausbau abgerissen. Es liegen aber neue Pläne vor, eine neue Raststätte "Werratal" an der Südseite der A4 zu errichten.

[Bearbeiten] Weblinks

Herleshausen - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Herleshausen - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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