Die Herderkirche, eigentlich Stadtkirche St.-Peter-und-Paul, ist das bedeutendste Kirchengebäude der Stadt Weimar.
Eine erste Kirche wurde an dieser Stelle zwischen 1245 und 1249 gebaut, von ihr sind nur Fundamente geblieben. Das heutige Gebäude geht auf die spätgotische Hallenkirche zurück, die zwischen 1498 und 1500 errichtet wurde. Das Altarbild wurde ab 1552 von Lucas Cranach dem Älteren und dem Jüngeren geschaffen und gilt als Hauptwerk der sächsisch-thüringischen Kunst des 16. Jahrhunderts. Gleichfalls bedeutend ist der sogenannte Lutherschrein, ein Triptychon mit Bildnissen Martin Luthers.
1945 wurde die Kirche stark beschädigt. Sie wurde wiederaufgebaut und konnte am 14. Juni 1953 wiedereingeweiht werden.
Ihren Beinamen Herderkirche trägt sie nach dem berühmten Pfarrer Johann Gottfried Herder, der von 1776 bis 1803 an der Stadtkirche wirkte und auch dort begraben ist.
Die Kirche gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Koordinaten: 50° 58' 52" N, 11° 19' 45" O
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."