Die Hephthaliten waren ein Stammesverband mit unklarem, womöglich jedoch mit überwiegend indogermanischem Ursprung[1][2][3], welcher um 425 ein Reich in Mittelasien begründete, das bis ca. 560 bestand. Als Alternativbezeichnungen sind auch aus dem Chinesischen „Ye-ta“, aus dem Mittelpersischen Heftal und aus dem Arabischen „Haital“ bekannt. In griechischen Quellen ist meist von Ephthaliten die Rede.
Eine gebräuchliche Alternativbezeichnung des Volkes lautet Weiße Hunnen. Die Römer (bzw. Byzantiner) nannten sie auch Weiße Hunnen (bei Prokopios von Caesarea), die Inder verwendeten ebenfalls den Begriff (Sveta) Hunas, wobei hier jedoch nicht ganz sicher ist, ob damit die Hephthaliten oder bestimmte, ihnen nicht näher verwandte Nachfolger gemeint sind.
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Der Volksname Hephthaliten stammt vom pers. „Hayatheliten“ ab. Möglicherweise kennzeichnet der Name aber eher eine Dynastie, deren „Staatsvolk“ sich aus mittelasiatischen Indo-Europäer wie auch indoeuropäischen Stammesgruppen (Chioniten, Varhunni, Tocharer, Sogdier u.a.) und ost-asiatischen Stämmen rekrutierte und nomadische wie sesshafte Elemente beinhaltete. In China war das Reich der Hephtaliten als Yanda bekannt, in Korea in der archaischsten Form als Yaoptal, was dem griechischen Begriff Hephtal nahe kommt.
Die ethnische und sprachliche Herkunft der Hephthaliten ist noch nicht ausreichend erforscht worden. Heute existieren verschiedene Abstammungstheorien. Die gängige Lehrmeinung geht heute davon aus, dass die Hephthaliten zumindest in ihren bestimmenden Teilen womöglich recht eng verwandt waren mit den Tocharern oder Iraniern. Aber auch kleiner Anteil an turkomongolischer und hunnischer Einfluss, etwa aus dem Altai-Gebiet und Zentralasien, kann ihnen zugerechnet werden.
Es gibt Hinweise bei chinesischen Chronisten (Sung-Yün; das Liang-shu), dass die Hephthaliten als Vasallen der Shou-shan, mongolischer Stamm, ursprünglich aus der heutigen Dsungarei, nördlich der chinesischen Mauer, stammten. Sie werden von den chinesischen Chroniken (im Zuge des häufigen Gesandtschaftwechsels mit den Nördlichen Wei) zu den indogermanischen Yüe-tschi gestellt. Persische Quellen unterscheiden relativ deutlich zwischen „Türken“, „Chioniten“, „Hunnen“ und „Hephthaliten“. Ursprünglich nannte man die Hephtaliten Hoa und Hoa-tun. Womöglich übernahmen alle Stämme später den Namen des führenden Stammes, Ye-tha-i-li-to.
Einige chinesische Chronisten überliefern, dass die Hephtaliten
Prokopios erwähnt die Hephtaliten als einen Teilstamm der Hunnen. Er bemerkt aber ebenfalls, dass sie sich stark von den restlichen Hunnen unterschieden. So hatten sie ihm zufolge wie die Perser und Baktrier ein "orientalisches" (kaukasisches) Aussehen. Sie pflegten wohl auch deutlich andere Traditionen und Lebensweisen als andere Hunnenstämme. Sie lebten in einem reichen Gebiet, in dem die nomadischen Hunnen nicht lebten und waren selbst keine Nomaden. Sie hatten einen König und pflegten gute Kontakte zu ihren Nachbarstaaten. Auch besaßen sie über eine gut regulierte Rechtsordnung und waren sehr gut organisiert, ähnlich den Persern und Römern. Er beschreibt auch, dass sie ihre Toten in Tumulen begraben, was einer indo-europäischen Herkunft, sogar früharischen Tradition entsprechen würde.[4]
Laut Richard Nelson Frye waren einige Hephtaliten womöglich prominente Stämme der Chioniten. So schreibt er:
"... Genau wie die späteren nomadischen Invasoren und Imperien, gegründet auf der Basis einer Konföderation von verschiedenen Völkern/Stämmen, kann man versuchsweise vorschlagen, dass sich unter den führenden Gruppen dieser Invasoren auch türkische Stämme oder zumindest türkischsprechende Stämme befanden, die aus dem Osten und dem Norden herkamen, obwohl der Großteil der Stämme womöglich der Konföderation der Chioniten angehörten und später den Hephtaliten, die eine iranische Sprache besaßen und das war auch das letzte Mal in der Geschichte Zentralasiens, dass iranisch-sprechende Nomaden eine Rolle spielten. Nach ihnen gehörten alle Nomaden der türkischen Sprachgemeinschaft an bzw. würden nur türkisch sprechen. ..."[5]
Die Hephthaliten traten im 5. Jahrhundert als eine neue Invasionswelle im nordöstlichen iranischen Grenzraum auf. Sie wurden vom Sassanidenkönig Bahram V. (421-438 n.Chr) vernichtend geschlagen (wenngleich eine genaue Identifizierung der geschlagenen Invasoren problematisch ist) und ihr Führer gefangen genommen. Sie sammelten sich jedoch bald wieder und übernahmen bis 450 die Herrschaft über eine ältere Gruppe, die Chioniten; sie werden deshalb auch in der Forschung unter dem Sammelbegriff der „iranischen Hunnen“ zusammengefasst. Sie führten unter ihrem Führer Aksungvar (wohl bloß eine Deformation des iranischen Titels „Kschevan“, zu deutsch König) ihre Kriege gegen das Sassanidenreich, wobei der sassanidische König Peroz I. 484 von ihnen getötet wurde. Zentrum ihres Reiches soll die Stadt Gorgo gewesen sein.
Einige Zeit später folgte die Einmischung in die sassanidischen Thronstreitigkeiten (498/99), wobei der Sassanidenkönig Kavadh I. mit ihrer Hilfe wieder auf den Thron gelangte. Zu dieser Zeit wurde das Sassanidenreich sogar tributpflichtig und die Hephthaliten stellten eine permanente Bedrohung für die Nordostgrenze Persiens dar. Diese Gefahr dauerte bis in die Regierungszeit Chosraus I. (reg. 531–579) an, als die Hephthaliten vernichtend geschlagen wurden (siehe unten). Dieser ewige Krieg zwischen Persien und den Hephthaliten bildet die bedeutende Hintergrundgeschichte des persischen Königsbuchs „Schahnama“, das Lebenswerk des Dichters Ferdousi.
Nach der Vernichtung der Kidariten-Horde verlagerte sich im frühen 6. Jahrhundert der Interessenschwerpunkt einiger Hephthalitengruppen nach Indien. Dabei ist jedoch unklar, inwiefern die Hephthaliten in Transoxanien mit den Hephthaliten in Baktrien (ihre eigentliche Hauptstadt lag in Bamian), die die Invasion Nordindiens unternahmen, in Verbindung standen, zumal die indischen Quellen nicht streng zwischen den Hephthaliten und den Kidariten unterschieden (beide wurden schlicht als Hunas bezeichnet).
Jedenfalls griffen diese Hunas bereits im 5. Jahrhundert das Guptareich in Nordindien an, wurden aber zunächst von Kumaragupta I. zurückgeschlagen. Unter Toramana siegten die Hephthaliten jedoch 510 bei Eran (Madhya Pradesh): Der Gupta-Thronanwärter Bhanugupta (reg. ca. 503-530) wurde geschlagen, sein General Goparaja fiel in der Schlacht. Die indischen, chinesischen und einige westliche Quellen (wie Kosmas Indikopleustes) bieten dazu eine übereinstimmende Schilderung von Grausamkeit und Unterdrückung. Bhanugupta zog sich nach Bengalen zurück.
Nach Toramanas überraschendem Tod in Benares folgte ihm um 515 sein Sohn Mihirakula, der hier ein Reich zwischen Persien, Khotan in Zentralasien und vermutlich einem Teil der Gangesebene mit der Hauptstadt Sakala (Sialkot) regierte. Erst 528 erlitt Mihirakula eine Niederlage gegen den indischen Teilfürsten Yashodharman von Malwa und geriet zudem kurzzeitig in Gefangenschaft der Gupta. Nach diesen Rückschlägen musste er sich nach Kaschmir zurückziehen, wo er sich mit Elefantenjagden und Buddhistenverfolgungen befasste und wenige Jahre später starb. Der letzte indische Hephthalitenherrscher scheint vor 600 verstorben zu sein.
Für die indische Geschichte bedeutete die Hephthalitenherrschaft nur ein brutales, aber kurzes Zwischenspiel. Durch die Vernichtung des Guptareiches, das in diesem Zusammenhang zerfiel, entstand auf dem indischen Subkontinent jedoch ein Machtvakuum. Zahlreiche buddhistische Gemeinden gingen unter, weitere Gruppen aus Mittelasien stießen nach Süden vor und das „klassische Zeitalter“ Indiens ging zu Ende.
Das Hephthalitenreich in Transoxanien wurde zwischen 557 und 561 von einem Bündnis zwischen Göktürken (unter Istämi Shad/Khagan († 576)) und Sassaniden (unter Chosrau I.) vernichtet. Die entscheidende Schlacht bei Buchara (560 oder 563; für die frühere Datierung spricht, dass sich persische Gesandte bei Kaiser Justinian I. bereits 561 rühmten, man habe das Hephthalithenreich vernichtet) soll acht Tage gedauert haben. Reste der Hephthaliten hielten sich noch mehrere Jahrzehnte im nordindischen Grenzgebiet (vgl. Harsha) und gingen wohl allmählich im ostiranischen wie auch indischen Volkstum auf. Hier muss allerdings erwähnt werden, dass die türkischstämmigen Hephtaliten, anders als ihre iranischen Brüder, nach wie vor Nomaden und patriarchalisch gegliedert waren und dienten dem König des Reiches als Söldner. Dadurch erhielten sie eine gewisse Unabhängigkeit. Als Söldner und Vasallen des Königs wurden sie primär gegen das Sassanidenreich eingesetzt. Bei der entscheidenden Schlacht wurden diese Stämme vernichtend geschlagen. Viele Überlebende und ihre Stämme flüchteten über den Hindukusch ins heutige Pakistan, wo sie von Vihara Mira im 7. Jahrhundert erwähnt und einer größeren Nomadengruppe zugerechnet werden, in der sie wohl aufgenommen wurden. Mit der Zerschlagung der Hephtaliten war somit eine aggressive Gefahr gebannt. Für die Perser brachte die Zerschlagung des Hephthalitenreichs jedoch nicht die erhoffte Entlastung an der Nordostgrenze, da an ihre Stelle bald die Türken traten.
Im Gebiet des heutigen Afghanistan, im Kabultal ostwärts bis nach Peschawar bestanden Reste der Hephthalitenherrschaft jedoch fort. Wahrscheinlich waren sie Verbündete der indischen Hephtaliten, die von Peschawar, Kaschmir bis Nordwest-Indien ein eigenes Reich gegründet hatten und Kabulistan unterstützten, denn im Kabultal widersetzten sich die Kuschano-Hephthaliten noch einige Zeit den muslimischen Arabern, die um die Mitte des 7. Jahrhunderts das Sassanidenreich zerschlagen hatten (siehe Islamische Expansion). Eine endgültige Niederlage erlebten sie als die lokale Dynastie der persischen Saffariden Kabul eroberten und die Bevölkerung islamisierten. Die Königsfamilie flüchtete nach Kaschmir, wo sie Unterschlupf beim Raja der lokalen Hephtalitendynastie fand.
Laut dem spätantiken Historiker Prokopios von Caesarea (6. Jahrhundert) unterschieden sich die Hephthaliten in Lebensweise, Aussehen und Sitten zwar von den europäischen Hunnen, trotzdem sah er in ihnen „Hunnen“. So begruben sie z.B. ihre Toten, was ihre Vorgänger nicht taten. Sie sollen auch eine hellere Haut als die übrigen Hunnen gehabt haben und lebten offenbar nicht nomadisch - zumindest ein Teil der Bevölkerung lebte in festen Siedlungen. Zudem war ihr Reich offenbar eine Monarchie. Chinesischen Reiseberichten aus dem 6. Jahrhundert zufolge gab es äußerlich (bezogen auf das phys. Erscheinungsbild) keine Unterschiede zwischen Hephthaliten und ihren indogermanischen Nachbarn.
In religiöser Hinsicht wird im chinesischen Liang-shu die Verehrung von Himmel und Feuer (wohl Zoroastrismus) erwähnt. Nach Aussage der Pilgermönche Sung-Yün und Hui Sheng (um 520) waren die Hephthaliten keine Buddhisten, doch legen archäologische Hinweise die Existenz von Anhängern auch dieser Religion nahe. Sowohl Prokopios als auch eine chinesische Chronik (das Zhou Shu) behaupten, dass die Hephthaliten Polyandrie getrieben hätten. Diese Behauptung wird in den erst kürzlich entdeckten Schriftrollen von Baktrien, welche vom Iranistiker und Baktrien-Experten Nicholas Sims-Williams untersucht wurden, bestätigt – womöglich ein Beleg für ihre (überwiegend) indogermanische Herkunft, denn Polyandrie war nachweislich in iranischen Gebieten weit verbreitet.
Nach der Encyclopaedia of Islam entsprangen die Hephthaliten "womöglich aus einem stark ost-iranischen Element" ("... probably sprang from a strong Eastern Iranian element ...").
Über die Sprache der Hephtaliten ist nicht viel bekannt. Es existieren zwei Haupthypothesen: eine „indogermanische“ Hypothese und eine „turkische“ Hypothese. Anzumerken ist, dass diese beiden Thesen sich nicht zwangsweise gegenseitig ausschließen, sondern die besagten Sprachen auch in einer heterogenen, semi-nomadischen Stammeskonföderation koexistiert haben könnten, was nicht untypisch für zentralasiatische Völker jener Zeit war. Ebenfalls anzumerken ist, dass die Sprache der herrschenden Klasse (nur für diese gibt es schwache Quellen) nicht zwangsläufig mit der Volkssprache identisch sein muss.
Der chinesische Chronik Pei-shih überlieferte, dass die Hephtaliten sprachlich gesehen keine Shou-shan und keine Hunnen waren. Beim chinesischen Mönch Hsüan-tsang ist die Aussage über die Sprache der Hephtaliten noch präziser, denn seine Überlieferung besagt, dass sie weder türkisch noch eine verwandte Sprache (mongolisch) sprachen (betrifft mit großer Wahrscheinlichkeit nur seßhafte Hephtaliten). Das lässt vermuten, dass ihre Sprache sich klar von den altaischen Sprachen unterscheiden ließ. Es liegt Nahe, dass die Hephthaliten eher eine indogermanische Sprache, entweder aus der tocharischen oder - sehr viel wahrscheinlicher - aus der ost-iranischen Sprachgruppe, gesprochen haben. Auch die gefundenen Dokumente in Baktrien scheinen eine solche These zu bestätigen, widerlegen jedoch die alte Theorie, die Hephthaliten hätten das ost-iranische Baktrisch gesprochen (s.o.). Nach Nicholas Sims-Williams, der die baktrischen Schriftrollen untersucht hat, war zwar das Baktrische traditionell die Verwaltungssprache des Hephthalitenreiches, aber nicht die der Hephthaliten selbst. Zumindest ist die dominierende Rolle altiranischer Kultur und Lebensweise durch ausgegrabene Funde und Texte gesichert.
Es gibt auch schwache Belege für den Gebrauch turkischer Mundarten (oder ihnen verwandter Sprachen); so könnte der Name „Mihirakula“ von sanskritisiert türkischem Wort mihr-qul, d. h. Sklave Mithras abgeleitet sein. Es ist hier aber anzumerken, dass „Mihirakula“ zu den späteren „Weißen Hunnen“ des indischen Subkontinents gehörte und es nicht eindeutig geklärt ist, ob es sich bei diesen „Weißen Hunnen“ tatsächlich um Hephthaliten gehandelt hat, da indische Quellen kaum zwischen Chioniten, Hephthaliten, Hunnen oder anderen Invasoren unterscheiden und diese allgemein als „Hunnen“ bezeichnen. Gesichert ist zumindest der Gebrauch einiger turkischer Adelstitel (z.B. „Khagan“), welche aber auch erst nach dem Influx türkischer Nomaden ins hephthalitische Gebiet ihren Weg in die baktrischen Dokumente gefunden haben könnten, und zudem Adelstitel nicht zwangsweise ein Beleg für eine gesprochene Sprache sein können.
Sollte sich die „turkische“ Hypothese dennoch bestätigen, könnte das noch heute gesprochene Khaldschi-Türkisch, welches sich schon sehr früh von den anderen Turksprachen gelöst hatte, ein direkter Nachkomme dieser Sprache sein. Eine mögliche Verwandtschaft zu den ehemals wohmöglich turksprachigen, sogenannten Khildschi (zentralasiatische Invasoren, die einst in Khorasan eindragen und später sogar eine Dynastie in Indien gründeten) wurde schon von al-Biruni analysiert; auch eine Verwandtschaft zu den Ghilzai Paschtunen (in manchen Dialekten auch Khildschi ausgesprochen; historisch womöglich Verwandt mit den obengenannten Khildschi) wird diskutiert. Ob tatsächlich eine Verwandtschaft zwischen diesen Stämmen und Sprachen bestand, ist nicht gesichert.
Im großen und Ganzen bleibt also die Sprache der Hephthaliten im Dunkeln verborgen und wird noch lange Zeit Gegenstand der Diskussion sein.
Während A.D.H. Bivar den Namen Mihirakula, wie oben angesprochen, vom türkischen mihr-qul ableitet,[6] sind B.A. Litvinsky zufolge die Namen der Hephtalitenherrscher nachweislich iranisch. Xavier Tremblay greift diese These auf[7] und meint, dass der Name Khingila etymologisch mit dem sogdischen Wort xnγr und dem sakischen (Wakhi) Wort xiŋgār ("Schwert") verwandt ist. Den Namen Toramāna leitet er vom iranischen Tarua-manah und Mihirakula vom iranischen Miθra-kula ab. Letzterer würde Mithras Anbeter oder Anhänger Mithras bedeuten. Auch Janos Harmatta bekräftigt diese These. Damit unterstützen sie die schon 1959 vom japanischen Sprachforscher Kazuo Enoki aufgestellte Theorie, bei den Hephthaliten hätte es sich um eine indogermanische (ostiranische) Gruppierung gehandelt.[8]
Gemäß den Pilgermönchen Sung-Yün und Hui Sheng haben die Hephtaliten keine Schrift gehabt, laut dem Liang-shu keine Buchstaben. Die Münz-Inschriften in griechischer Kursivschrift sind daher eher als Verwaltungs- oder Propagandamaßnahme einzuordnen, etwas, was es auch schon bei den Kuschan gab.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."