Helma Orosz [ˈoros] (* 11. Mai 1953 in Görlitz) ist eine deutsche Politikerin (CDU). Seit August 2008 ist sie gewählte Oberbürgermeisterin von Dresden und wurde wegen einer Wahlanfechtung vorerst als Amtsverweserin eingesetzt.[1]
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Nach dem Abschluss der POS lernte sie an der Medizinischen Fachschule Görlitz und schloss 1972 mit dem Beruf der Krippenerzieherin ab. Neben der Berufstätigkeit absolvierte sie eine Weiterqualifizierung zur Krippenleiterin an der Betriebsakademie Cottbus (1976-1978). Seit 1975 arbeitete sie als stellvertretende Krippenleiterin in der Stadt Weißwasser in der Oberlausitz, bevor sie 1979 die Leitung einer Kindereinrichtung übernahm. Ab 1989 war sie Leiterin der Kreiskrippenvereinigung Weißwasser. 1990 wurde sie Gesundheits- und Sozialdezernentin im Landratsamt Weißwasser und wechselte in dieser Funktion 1994 in den neu gegründeten Niederschlesischen Oberlausitzkreis. Von 1998 bis 2001 studierte sie Verwaltungsbetriebswirtschaft an der Sächsischen Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie in Bautzen und schloss diese berufsbegleitende Ausbildung als Verwaltungsbetriebswirtin (VWA) ab.
Orosz trat 2000 in die CDU ein und wurde 2001 Oberbürgermeisterin in Weißwasser. Von 2003 bis 2008 war sie sächsische Staatsministerin für Soziales.
In Vorbereitung der Oberbürgermeisterwahl 2008 in Dresden wurde sie von einer parteiinternen Findungskommission und dem damaligen sächsischen Ministerpräsidenten Georg Milbradt als Kandidatin den CDU-Mitgliedern vorgeschlagen. Am 10. November 2007 wählte sie der 33. Kreisparteitag der Dresdner CDU mit 97,8 % der Stimmen zur Oberbürgermeisterkandidatin.
Sie kandidierte im Juni 2008 für die Oberbürgermeisterwahl in Dresden, um den 2001 verlorenen OB-Posten für die CDU zurückzuerobern. Im ersten Wahlgang am 8. Juni 2008 verfehlte sie mit 47,61 % die absolute Mehrheit. Damit war am 22. Juni 2008 eine Neuwahl erforderlich, in der sie sich mit 64,04 Prozent gegen Dr. Klaus Sühl (Die Linke, 31,12 Prozent) und drei weitere Kandidaten durchsetzte[2].
Orosz spricht sich für den Bau der umstrittenen und von der UNESCO abgelehnten Waldschlößchenbrücke aus. Als Vorhaben ihrer Amtszeit benannte sie in der Antrittsrede unter anderem, die UNESCO davon zu überzeugen, dass Waldschlößchenbrücke und Welterbetitel gemeinsam möglich sind, sowie die Schuldenfreiheit Dresdens zu erhalten.[1] Nach Orosz's Ernennung zur Oberbürgermeisterin übernahm Volker Schimpff ihr Landtagsmandat.
Orosz lebt in Dresden [3], ist geschieden und hat eine Tochter und einen Enkel.
| Vorgänger Ingolf Roßberg 2001–2008, seit 2006 suspendiert, amtierender Oberbürgermeister Lutz Vogel |
Oberbürgermeister von Dresden 2008– |
Nachfolger |
Michael Harig (Bautzen) | Barbara Ludwig (Chemnitz) | Helma Orosz (Dresden) | Frank Vogel (Erzgebirgskreis) | Bernd Lange (Görlitz) | Burkhard Jung (Leipzig) | Gerhard Gey (Lkrs. Leipzig) | Arndt Steinbach (Meißen) | Volker Uhlig (Mittelsachsen) | Michael Czupalla (Nordsachsen) | Michael Geisler (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) | Tassilo Lenk (Vogtlandkreis) | Christoph Scheurer (Zwickau)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Orosz, Helma |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Politikerin |
| GEBURTSDATUM | 11. Mai 1953 |
| GEBURTSORT | Görlitz |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."