| Heller | |
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Heller bei Hochwasser in Betzdorf |
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| Lage | Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz (Deutschland) |
| Länge | 30,2 km [1] |
| Quelle | Nördlich von Würgendorf 50° 46′ 50″ N, 8° 8′ 36″ O |
| Quellhöhe | ca. 490 m ü. NN [2] |
| Mündung | Bei Betzdorf in die SiegKoordinaten: 50° 47′ 21,6″ N, 7° 52′ 17,7″ O 50° 47′ 21,6″ N, 7° 52′ 17,7″ O |
| Mündungshöhe | ca. 190 m ü. NN [2] |
| Höhenunterschied | 300 m |
| Flusssystem | Rhein |
| Einzugsgebiet | 204,231 km² [1] |
Die Heller ist ein 30,2 km langer, linker bzw. südöstlicher Zufluss der Sieg in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz (Deutschland). Ihr Einzugsgebiet umfasst 204,231 km² Fläche.
Inhaltsverzeichnis |
Der Fluss Heller entsteht im westlichen Teil von Hessen im Lahn-Dill-Kreis unweit östlich der Grenze zu Nordrhein-Westfalen im Südteil des Rothaargebirges bzw. im nördlichen Westerwald durch die Vereinigung mehrerer Quellbäche. Sein Quellgebiet befindet sich im „Staatsforst Haiger“ etwa 2,5 km nördlich des Gewerbe- und Industriegebiets „Haiger-Kalteiche“, das nordwestlich von Haiger liegt, bzw. unweit nordöstlich des nordrhein-westfälischen Würgendorf, das ein östlicher Ortsteil von Burbach ist. Es ist von den Bergen Kalteiche (579,3 m) im Norden, Sinnerhöfchen (578 m) im Osten und Donnerhain (561 m) im Westen umgeben; nach Süden öffnet sich das Hellertal. Unmittelbar am Quellgebiet, das auf rund 500 m ü. NN liegt, befindet sich eine von mehreren Kreuzungspunkten der B 54 mit der A 45, die etwas weiter südlich über die Anschlussstelle „Haiger-Burbach“ miteinander verbunden sind.
Anfangs fließt die Heller etwa parallel zur Grenze von Nordrhein-Westfalen und Hessen durch die Südausläufer des Rothaargebirges nach Süden, um danach in Richtung Westen abzuknicken, die Grenze zu Nordrhein-Westfalen zu überqueren und direkt anschließend die Ortschaft Würgendorf (Ortsteil von Burbach) im Kreis Siegen-Wittgenstein auf 430 m ü. NN. zu durchfließen.
Fortan fließt die Heller in überwiegend westlicher Richtung durch den Süden des Siegerlandes den Kernort von Burbach und durch den "Freien Grund" nach Neunkirchen und übertritt nach 16,59 km die Grenze zu Rheinland-Pfalz.
Im Landkreis Altenkirchen durchfließt die Heller Herdorf, Grünebach und Alsdorf, um schließlich bei Betzdorf in die von Nordosten kommende Sieg zu münden. Ihr Mündungsbereich befindet sich auf etwa 210 m ü. NN.
Ein hoher Waldanteil ist charakteristisch für die tief eingeschnittenen Täler der Heller und ihrer Zuflüsse. Der höchste Berg im Einzugsgebiet der Heller ist mit 610 m Höhe der Nenkersberg südwestlich von Burbach. Die Daade, an welcher der größere Ort Daaden liegt, mündet von Süden kommend als wichtiger Zufluss bei Alsdorf in die Heller.
Südwestlich der Heller schließt sich das Einzugsgebiet des Elbbachs an und nach Norden jenes des Eisernbachs (weitere Sieg-Zuflüsse).
Vom Pfannenbergturm, der auf dem Pfannenberg südlich von Eiserfeld (südlicher Stadtteil von Siegen) steht, kann man beispielsweise Großteile des Hellertals überblicken. Über die Berge südlich des Hellertals führt der etwa 39 km lange Hellerhöhenweg (Wegzeichen „H“), der Haiger über Burbach-Lippe mit Betzdorf verbindet, wobei er zum Beispiel über den Berg Malscheid führt. Sehenswert ist auch der etwas abseits des Hellertals befindliche Druidenstein.
Das Hellertal ist über die von den Bundesstraßen 62 (im Westen) und 54 im Osten abzweigenden Landesstraßen zu erreichen. Durch das Flusstal führt die Eisenbahnstrecke Hellertalbahn, die Haiger mit Betzdorf verbindet.
Zu den Ortschaften an der Heller gehören:
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Zu den Zuflüssen der Heller gehören:
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."