Helfrich Ulrich Hunnius (* 17. oder 27. März 1583 in Marburg; † 27. März 1636 in Köln) war ein deutscher Rechtswissenschaftler.
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Geboren als Sohn des Ägidius Hunnius der Ältere und seiner Frau Eleonore Felder, zog er 1592 mit seinen Eltern nach Wittenberg, wo er vom frühster Jugend an auf den Universitätsbetrieb vorbereitet wird und sich unter Valentin Wilhelm Forster ein Studium der Rechtswissenschaften widmet. Bald übernahm er Privatvorlesungen, ging 1608 an die neu gegründete Universität Gießen, wo er am 4. September 1609 zum Doktor der Rechtswissenschaften promovierte.
Er kehrte auf Wunsch seiner Mutter wieder zurück nach Wittenberg, hielt wieder Privatvorlesungen und wurde auf Wunsch des Landgrafen von Hessen 1613 nach Gießen als Professor der Rechte und Rat berufen. 1625 ging er als Professor der Rechte an die Universität Marburg, wo er helfen sollte die Akademie zur lutherischen Bildungsstätte zu machen und wurde bald dort zum Vizekanzler ernannt.
Am 14. Mai 1630 legte er sein Amt nieder, verließ die Stadt und begab sich in die Dienste des Bischofs von Trier Lothar von Metternich. Er lebte einige Jahre in Philippsburg, dort bekannte sich dort zum katholischen Glauben, wurde dann Kanzleidirektor des Bistums Speyer, flüchtet 1632 vor den militärischen Übergriffen des 30 jährigen Krieges nach Köln, wo er als Rat katholischer Fürsten fungierte und zugleich Vorlesungen über kanonisches Recht an der Universität Köln hielt.
| PND: Datensatz zu Helfrich Ulrich Hunnius bei der DNB |
| keine Titel DNB-Katalog 22. August 2007 |
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hunnius, Helfrich Ulrich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rechtswissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 17. März 1583 oder 27. März 1583 |
| GEBURTSORT | Marburg |
| STERBEDATUM | 27. März 1636 |
| STERBEORT | Köln |
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"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."