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Heinrich I. (Ostfrankenreich) :

femme russe

Heinrich I. (Ostfrankenreich)

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Dieser Artikel behandelt den ostfränkischen König Heinrich I. Für weitere Bedeutungen von Heinrich der Vogler siehe Heinrich der Vogler (Begriffsklärung).
Heinrich I. (Buchmalerei aus einer Handschrift; 12. Jahrhundert)
Siegel Heinrichs I. an einer Urkunde vom 18. Oktober 927[1]

Heinrich I. (* 876; † 2. Juli 936 in Memleben an der Unstrut) aus dem Geschlecht der Liudolfinger, auch Heinrich der Vogeler[2], Heinrich der Burgenbauer oder Heinrich der Finkler genannt, war seit 912 Herzog der Sachsen und von 919 bis 936 König des Ostfrankenreichs.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben bis zur Königsherrschaft

[Bearbeiten] Herkunft und Vermählung

Heinrichs Vater war Herzog Otto der Erlauchte von Sachsen, seine Mutter die Babenbergerin Hadwig. Um 906 heiratete Heinrich Hatheburg, die verwitwete und als Nonne bereits ins Kloster gegangene Erbtochter des Grafen von Merseburg, und gewann so beträchtlichen Besitz an der Saale. Der Bischof von Halberstadt erhob Einspruch gegen diese Ehe.

Darauf trennte sich Heinrich, den Einspruch des Bischofs von Halberstadt ausnutzend, von Hatheburg und heiratete 909 die wesentlich jüngere Mathilde aus der Familie der Immedinger. Das brachte ihm, wie sein wichtigster Chronist Widukind von Corvey feststellt[3], und den Liudolfingern einen beträchtlichen Prestigegewinn, war Mathilde doch entfernt verwandt mit Herzog Widukind, dem Anführer der Sachsen und Gegenspieler Karls des Großen, so dass sich eine Abstammungslinie konstruieren ließ. Darüber hinaus stärkte die Heirat Heinrichs Position im Westen Sachsens bis nach Westfalen hinein, was einen Vorstoß in die Interessensphäre der Konradiner bedeutete[4].

[Bearbeiten] Herzog von Sachsen

Bereits zum Zeitpunkt der Herrschaftsübernahme in Sachsen kam es zu ersten Auseinandersetzungen mit Konrad I., der seit dem Tod des letzten Karolingerherrschers Ludwigs des Kindes 911 ostfränkischer König war. Die Liudolfinger hatten unter den Karolingern durch ihre enge Verwandschaftsverbindung zum Herrscherhaus eine herausgehobene Stellung inne. Zu Konrad bestand keine ähnliche Verbindung. Zudem bedeutete das mächtigste Adelshaus Sachsens eine Gefährdung seiner gerade erst errichteten Herrschaft, wie der neue König bei Herrschaftsantritt insgesamt mit den Herzögen des Reichs in heftige Auseinandersetzungen geriet[5]. Als Heinrich 912 seinem Vater als Herzog folgte, verweigerte Konrad ihm die Einsetzung in alle Rechte, die Otto der Erlauchte innegehabt hatte. Auf der anderen Seite erkannte Heinrich keine königliche Gewalt über seinen Herrschaftsbereich an, der neben Sachsen große Teile Thüringens umfasste. Schnell entwickelten sich Fehden mit verschiedenen Feldzügen gegeneinander. 915 unterwarf sich Heinrich schließlich bei Grone (Göttingen) formell dem König. Konrad verzichtete im Gegenzug auf die Herrschaftsausübung im Machtbereich Heinrichs. Möglicherweise wurde bereits zu diesem Zeitpunkt die Vereinbarung geschlossen, dass Heinrich zum Nachfolger des kinderlosen Königs werden sollte.

[Bearbeiten] Ostfränkischer König

[Bearbeiten] Königswahl

Konrad starb am 23. Dezember 918. Im Mai 919 wählten die Großen Frankens und Sachsens Heinrich in Fritzlar zum ostfränkischen König. Nach dem Tod Konrads I., der in Anerkennung der machtpolitischen Verhältnisse den Verzicht seines Bruders Eberhard erwirkt und Heinrich zu seinem Nachfolger bestimmt hatte, war 919 die Königswürde erstmals nicht an einen Franken, sondern an einen Sachsen übergegangen. Ottonischen Überlieferungen zufolge handelten die Franken dabei entsprechend dem ausdrücklichen letzten Willen Konrads I. Widukind von Corvey hält fest, dass er die vom Mainzer Erzbischof Heriger angebotene Krone und Salbung mit dem Argument ausschlug, zum Königsein genügten ihm Gottes Wohlwollen und die Huld der anwesenden Großen[6]. Damit war die Herrschaft aus fränkischer in sächsische Hand gelangt.

Mit politischem Geschick, aber auch durch Feldzüge erlangte er die Anerkennung seines Königtums durch die Herzöge Burkhart II. von Schwaben 919 und Arnulf von Bayern 921, obwohl Herzog Arnulf anfangs als vom bayrischen Adel und Klerus gekürter Gegenkönig gegen ihn stand. 921 erkannte auch der westfränkische König Karl III. im Bonner Vertrag Heinrich als König der Ostfranken an, was das Ende karolingischer Ansprüche im Osten bedeutete. Nach mehreren Feldzügen Heinrichs unterwarf sich 925 auch Giselbert (Herzog von Lothringen von 915 bis 939). Damit gliederte Heinrich das zuvor vom Westfrankenreich beherrschte Lothringen, das auch das Rheinland umfasste, in der Zeit von 925 bis 928 als fünftes Herzogtum in das Ostfrankenreich ein. Diesen Prozess schloss die Verheiratung von Heinrichs Tochter Gerberga mit Giselbert ab.

[Bearbeiten] Einheit des ostfränkischen Reichs

Zwar war Heinrich nur von den Franken und Sachsen gewählt worden, doch durch eine geschickte Politik der militärischen Unterwerfung und durch Zugeständnisse verstand er es, die Stammesherzogtümer Schwaben (919) und Bayern (921/22) an sich zu binden und außerdem Lothringen, das sich zu Zeiten Konrads dem Westfrankenreich angeschlossen hatte, dem ostfränkischen Königreich wieder anzugliedern (925). Die Zustimmung zu seiner Herrschaft erkaufte sich Heinrich vor allem mit einem Machtzuwachs der Herzöge. So gestattete er ihnen, vormals karolingische Pfalzen und Güter zu verwalten. In einigen Fällen erhielten sie sogar die Hoheit über Bistümer und Königsklöster. Dieser Machtzuwachs drückte sich auch darin aus, dass die Herzöge unter Heinrich begannen, Urkunden und Siegel zu benutzen, die den königlichen nachgebildet waren, und für sich selbst den Gottesgnadentitel beanspruchten. Heinrichs Kunst der Herrschaftsausübung bestand darin, trotzdem so viel Verbindendes zu schaffen, dass er zunächst als "primus inter pares" (=Erster unter Gleichen) respektiert wurde, aber 926 zusätzlich das durch den Tod Burchards frei gewordene schwäbische Herzogtum mit einem Manne seiner Wahl, dem Konradiner Hermann, neu besetzte und dadurch loyaler zu machen versuchte und schließlich seinen Sohn Otto zum von allen akzeptierten Nachfolger bestimmen konnte.[7]

Wegen seiner erfolgreichen Regentschaft galt Heinrich I. in der betont nationalen Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts lange als der Reichseiniger, Einiger der deutschen Stämme (Wilhelm Giesebrecht) oder als Schöpfer des deutschen Volkes (Heinrich von Sybel), so dass Gerd Althoff und Hagen Keller noch 1994 feststellen: „Die Auffassung, dass mit dem Königtum Heinrichs I. die Geschichte des 'deutschen' Reiches beginne, bestimmt heute die Einteilung historischer Darstellungen und Handbücher.[8] Was als Einigung beschrieben wurde, täuschte – auch in der Forschung – lange darüber hinweg, dass die verschiedenen regna-Völker oder Stämme in Ostfranken uneinheitlich in Bezug auf Verfassung, Sozialstruktur und Recht waren und verschiedene Dialekte sprachen. Das Altsächsische der Ottonen zum Beispiel war eine allen anderen unverständliche Sprache[9]. Die Regna-Gebiete mit einem Herzog an der Spitze verdankten ihren Zuschnitt nur zufällig ethnischer Homogenität, denn er folgte vor allem dem politischen und sozialen Strukturbedürfnis karolingischer Herrschaft, so dass erst von ethnogenetischen Konsequenzen (Joachim Ehlers) auszugehen ist, als die Reichsbildung eine gewisse Dauerhaftigkeit erlangt hatte[10].

[Bearbeiten] Einfälle der Magyaren

Hauptartikel: Ungarnkriege

Was zu einem engeren Zusammenrücken der ostfränkischen Herzöge führte, waren die seit 899 wiederkehrenden Einfälle ungarischer Reiterheere. Das Zusammenrücken in dem dünn besiedelten Reichsgebiet war eines der Herzöge, die sich möglicherweise auch durch so genannte amicitiae (= Freundschaftsbündnisse) zu Beistand verpflichten konnten, worüber so genannte Memorialbücher Auskunft geben.[11] Einträge in den Memorialbüchern belegen gemeinsame liturgische Fürbitte für lebende und verstorbene Angehörige, worin einige Forscher ein wichtiges Herrschaftselement Heinrichs, nämlich soziale Verbindung mit den Herzögen sehen[12].

Durch die Gefangennahme eines ungarischen Edlen vor der Burg Werla und Tributleistungen an die Ungarn konnte Heinrich I. 926 einen zehnjährigen Waffenstillstand aushandeln. Die Zeit des Waffenstillstands nutzte er zum Burgenbau – vor allem um die Ostgrenze des Reiches zu sichern[13], ebenso zur Aufrüstung und Erprobung eines starken Heeres mit schwerer Reiterei, und zur Festigung seiner Königsmacht durch die Unterwerfung der slawischen Stämme östlich der Elbe 927–929. Aus vielen dieser Befestigungen wurden später Städte, was zu dem späteren Beinamen Heinrichs als Städtegründer führte.

[Bearbeiten] Schlacht bei Riade

Hauptartikel: Schlacht bei Riade

Noch vor Ablauf des Waffenstillstands besiegte Heinrich die Ungarn 933 in der Schlacht bei Riade an der Unstrut. Dieser Sieg konsolidierte den Zusammenhalt von Heinrichs Reich und sicherte seine Akzeptanz im Hochadel aller Reichsteile.

Aber nur der fränkische Chronist Flodoard aus Reims überliefert die Beteiligung von Kontingenten aus allen Herzogtümern. Martin Lintzel schrieb 1933 zum 1000. Jahrestag von Riade, warum er sich auch für die Beteiligung aller deutschen Stämme aussprach: „Der Umstand, dass die Politik Heinrichs I. gegen die Ungarn und sein Krieg gegen sie eine Angelegenheit des ganzen Reiches gewesen sind, ist nun aber für die Beurteilung der deutschen Geschichte während der Regierung Heinrichs von sehr wesentlicher Bedeutung. Der Kampf gegen die Ungarn war nämlich fast die einzige Handlung einer Reichspolitik in der Zeit des ersten sächsischen Königs.[14] In diesem Sinne ist auch die Ausarbeitung der amicitiae-et-pacta-These zu verstehen, die den Nachweis für ein einheitliches Vorgehen der Herzöge nachvollziehbar machen soll. So habe Heinrich gleichzeitig den inneren Frieden gesichert.

Zu diesen Vorbereitungen gegenüber den Ungarn schweigen Widukind und Liudprand, die beiden hauptsächlichen Chronisten Heinrichs und Ottos I. Deshalb schreibt Johannes Fried, Liudprand zitierend, nur von den Sachsen: „ 'In geordneter Linie griffen die Sachsen an [...] So wurden die Ungarn teils niedergemacht, teils in die Flucht geschlagen.' Der Sieg durfte nicht überbewertet werden, weil die Ungarn schon 937 und 938 zurückkehrten.“[15] Erst nachdem Heinrich seine Herrschaft so gesichert hatte, sind größere Reisen und Hoftage außerhalb des sächsischen Kernbereichs nachzuweisen. Heinrich war nach dem Ungarnsieg stark genug, 934 die Dänen anzugreifen und durch die Schlacht von Haithabu das Gebiet zwischen Eider und Schlei zu erobern.

Letztendlich entscheidend war jedoch die Schlacht seines Sohnes auf dem Lechfeld 955 mit der endgültigen Vertreibung der Ungarn, weshalb im Unterschied zu Mediävisten wie Gerd Althoff, Hagen Keller, Helmut Beumann und vielen anderen für Hans Delbrück, Johannes Fried, Matthias Springer und andere sich nicht in der Riade-Schlacht, sondern erst auf dem Lechfeld ein nachweisbar auf Einheit beruhendes Vorgehen der Herzöge und ihrer Truppenkontingente gezeigt habe[16]. Allerdings fehlten hier die Sachsen, die durch Auseinandersetzungen mit den Slawen gebunden und nur durch Otto vertreten waren.

[Bearbeiten] Nachfolgeregelung

Neben der politischen und militärischen Konsolidierung seines Herrschaftsgebiets ging es Heinrich auch darum, seinem Haus, den Liudolfingern, die Krone auf Dauer zu sichern. Zu diesem Zweck verfasste er 929 eine an seine Gemahlin gerichtete Urkunde, die seinen Sohn Otto zum alleinigen Erben des Königstitels erklärte, was angesichts der bei den Franken üblichen Erbteilung keineswegs selbstverständlich war. Damit war die Individualsukzession begründet, die Unteilbarkeit des Königtums und damit des Reiches, die auch seine Nachfolger beibehalten sollten. Darüber hinaus wurden das Witwengut für Mathilde und die Zukunft der weiteren Söhne geregelt sowie alle Großen des Reiches zur Anerkennung und Unterstützung dieses Testaments aufgerufen. Um diesen Zeitpunkt müssen auch die Verhandlungen mit dem englischen Königshaus um eine Verheiratung Ottos mit einer Halbschwester König Aethelstans vor sich gegangen sein. Heinrich bemühte sich um eine Anbindung seines Hauses an Dynastien außerhalb seines Reiches, ein Vorgehen, das bis dahin im ostfränkischen Reich unüblich gewesen war, aber auf höherer Ebene dem Verhalten entsprach, mit dem sich die ostfränkischen Herzöge in Wetteifer um die Nähe zum karolingischen Hof bemüht hatten. Neben der zusätzlich Legitimation durch die Verbindung mit einem anderen Herrscherhaus drückte sich darin auch eine Stärkung des Sachsentums aus, da die englischen Herrscher sich auf die im 5. Jahrhundert auf die Insel ausgewanderten Sachsen beriefen. Nach der Hochzeit Ottos mit Edgith 930 stellte Heinrich den designierten Thronfolger in Franken und in Aachen den Großen der jeweiligen Region vor, um deren Zustimmung für seine Thronfolgeregelung einzuholen.

Als Heinrich auf der Jagd im Harz einen Schlaganfall erlitt und am 2. Juli 936 in seiner Pfalz Memleben starb, war sein Herrschaftsbereich geografisch, in seiner inneren Struktur und durch die Anerkennung der Liudolfinger als Herrscherdynastie weitgehend konsolidiert. Deshalb galt Heinrich I. vor allem in der Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts als der erste deutsche König und Reichsgründer des späteren Heiligen Römischen Reiches. Seine letzte Ruhestätte fand er in der Stiftskirche Quedlinburg.

Nachfolger Heinrichs wurde sein Sohn Otto aus seiner zweiten Ehe mit Mathilde. Ottos jüngerer Bruder – und zeitweiliger Rivale – Heinrich wurde Herzog in Bayern. Ein weiterer Sohn, Brun, wurde Erzbischof von Köln. Der Sohn Thankmar aus Heinrichs erster Ehe mit Hatheburg fiel 938 im Kampf gegen seinen Halbbruder Otto, dem er die Krone streitig machte.

[Bearbeiten] Bilanz der Herrschaft

Als Erfolge seiner Herrschaft ohne Berücksichtigung der Folgen für die Gegner sind ihm zuzurechnen:

[Bearbeiten] Wirkungsgeschichte

[Bearbeiten] Folgen der Slawenkriege

Die Auseinandersetzung mit slawischen Stämmen, deren Dezimierung in verschiedenen Schlachten und das sächsische Vordringen bis nach Brandenburg und nach Böhmen werden von Widukind von Corvey ausführlich dargestellt.[17] Für Widukind sind die Slawen ausschließlich Barbaren. Das zeigt sich in der Schilderung der Schlacht von Lenzen (Elbe) im Jahr 929, aus der in heutiger Geschichtsschreibung gefolgert wird, dass die Slawenkriege wegen ihrer Unerbittlichkeit "Züge eines fanatisierten Völkermords" tragen.[18] Für den französischen Historiker Charles Higounet bedeuten die Feldzüge Heinrichs und seiner Nachfolger, „dass sie doch Schritt für Schritt die Bastionen und Einflusszonen jenseits der Elbe gestärkt und Umstände geschaffen (haben), die dem deutschen Bevölkerungszustrom günstig waren“.[19] So gilt zum Beispiel in heutiger tschechischer Geschichtsschreibung Heinrich I. als Urheber des deutschen Drangs nach Osten.[20] Die Auseinandersetzungen dienten aber vor allem dazu, dem Handel mit Sklaven als "wirtschaftliche Triebkraft" gefangene slawische Frauen und Kinder zuzuführen, die über Märkte in Prag und Verdun in das Kalifat der Abbasiden gebracht wurden,[21] war doch „Sachsen, die Machtbasis des Herrschers aus liudolfingischem Haus, (...) ohne Zweifel von allen seinen Ländern das barbarischste, das am wenigsten zivilisierte, der mittelmeerischen Kultur entfernteste und auf fremde Hilfe in höchstem Maße angewiesene Gebiet“.[22] Da „von den Waren Zentral- und Westeuropas (...) nur drei die Aufmerksamkeit moslemischer Schriftsteller“ weckten, „nämlich slawische Sklaven, fränkische Waffen und englische Wolle“,[23] wurden die Slawen das am leichtesten beizubringende Handelsgut.
In Prag und Verdun gab es eigens zur Kastration eingerichtete Zentren, in denen die slawischen Knaben zu den von den Muslimen begehrten Eunuchen gemacht wurden.[24] Nach Widukind von Corvey hatte Heinrich I. in Merseburg eine Schar Räuber angesiedelt, denen die Strafe erlassen war, und ihnen den Befehl erteilt, „die Bürger zu schonen, gegen die Barbaren (= Slawen) aber, so viel sie sich getrauten, Raubzüge zu unternehmen“.[25] Bis ins 12. Jahrhundert fanden „Sklavenjagden“ statt, bei denen die Sachsen die benachbarten Slawen überfielen, ausplünderten und in die Sklaverei verschleppten.[26]
Charles Verlinden fasst zusammen: „Mit Heinrich I. beginnend nimmt das sächsische Königtum die Leitung des germanischen Vorstoßes gegen die slawischen Stämme in die Hand. Im Allgemeinen wurden die besiegten Krieger auf beiden Seiten mit dem Schwert getötet, aber die slawischen Frauen, Kinder und Männer, die ohne Waffe angetroffen wurden, wurden versklavt. Sie blieben manchmal in den Grenzgegenden und konnten in Familiengruppierungen leicht in die Leibeigenschaft übergehen. Oder aber sie wurden die Beute von Händlern, die sie weit weg, besonders in das muslimische Spanien verkauften. Die jüdischen Händler und andere folgten den Heeren, um die Sklaven aufzukaufen, die nicht die Gelegenheit hatten, einem Grundherren übergeben zu werden und nach ihrer Bekehrung zum Christentum in die Leibeigenschaft zu geraten.“[27] Der Handel mit den Sklaven wurde u.a. von den Radhaniten, jüdischen Kaufleuten aus Bagdad, übernommen. Sie genossen in Europa königliche Privilegien und waren wegen ihrer verzweigten Familienbeziehungen die einzigen, die den Handel von Spanien über Nordafrika, Ägypten, Arabische Halbinsel, Palästina, Syrien, Persien, Nordindien, Khorasan bis nach China und über Byzanz in die slawischen Länder und zu den jüdischen Chasaren am Schwarzen Meer ausdehnten.[28]
Noch im Jahre 1170 wurden auf dem Sklavenmarkt in Mecklenburg 700 Dänen zum Verkauf angeboten.[29]

[Bearbeiten] Rezeption

Heinrich I. mit Beizvogel (Zeichnung der noch in Fragmenten vorhandenen Stuckfigur des Dollingersaals von 1280 in Regensburg von Jeremias Grienewaldt 1611/14)
Heinrich wird beim Vogelstellen im Wald die Königskrone angetragen (Historiengemälde von Hermann Vogel, um 1900)

[Bearbeiten] Genese und Verwendung der Beinamen Vogeler und Finkler

Der Mangel an schriftlicher Überlieferung wurde im Mittelalter durch reiche Legendenbildung ergänzt, so dass Heinrich Beinamen wie Vogeler, Finkler, Burgenbauer, Städtegründer erhielt oder Begründer des ritterlichen Turnierwesens genannt werden konnte. König Heinrich I. wurde auch als eifriger Falkenjäger genannt[30]. Die lateinische Bezeichnung für Falkner (lat. falconarius) entstand im Mittellatein. Beizjäger wurden im Mittelhochdeutsch auch als Vogeler bezeichnet.[31]

Die erste Erwähnung des Beinamens auceps mit der Erklärung the vogelere erfolgte in den Pöhlder Annalen[32] (Annales Palidenses) um 1182. Die Sächsische Weltchronik in ursprünglich niederdeutscher Sprache[33] kennt ihn um 1260 ebenfalls als vogelere, lateinisch auceps.

Danach beginnt sich im Versepos Lohengrin[34] des Codex Palatinus Germanicus zwischen 1283–1289 eine Legende um Heinrich I. zu ranken, dass er bei der Vogeljagd an einem Vogelherd in Dinklar, lateinisch Dinkelere war, als ihm Fürstenboten die Nachricht von der Königswahl überbrachten. Der Dichter des Lohengrin nannte die Geschichte selbst eine scherzhafte[35]. Sie findet später ihren Höhepunkt in der Ballade von Johann Nepomuk Vogl (1802–1866), bekannt durch die Vertonung von Carl Loewe (1796–1869).

Aufgrund des zeitlichen Abstands der Überlieferungen sind diese traditionskritisch zu betrachten. So entstand aus Dinklar Heinrich der Finkler[36]. Im Laufe des Traditionsprozesses kann eine Überlieferung ihre äußere Gestalt, oft sogar ihre Pointe verändern: Die Schwäbische Chronik berichtete 1486 von König Heinrich und seiner Vorliebe für das federspil[37].

Unter Federspiel verstand man schon im mittelhochdeutschen die Jagd mit abgerichteten Vögeln[38] beziehungsweise den abgerichteten Jagdvogel selbst[39]. Als der deutsche Jagdvogel galt der Habicht (lat. accipiter), wobei unter diese Bezeichnung auch Falken und Sperber begriffen wurden[40]. In der Linguistica Romanica et Indiana[41] wird die Umwandlung von acceptor (=accipiter „Habicht“) in auceptor unter dem Einfluss von auceps beschrieben.

[Bearbeiten] Geschichtsbild und Forschungsdiskussion

[Bearbeiten] Heinrichs Rolle in der preußischen Nationaldiskussion

Für Friedrich Ludwig Jahn gab es in seinem folgenreichen Buch Deutsches Volkstum zur nationalen Erweckung zwei Figuren, für deren weitere Vermittlung er Preisfragen auszuschreiben aufforderte, damit sie zuverlässige historische Darstellung erfahren: den Staatsretter Heinrich den Großen und Hermann den Cherusker als Volksheiland[42]. Der mit ihm befreundete Leopold von Ranke schrieb 1834 an der Philosophischen Fakultät der Berliner Universität die historische Preisfrage über Leben und Taten Heinrichs I. aus. Den Preis erhielt Georg Waitz für sein zum ersten Mal 1837 erschienenes Buch Jahrbücher des Deutschen Reiches unter König Heinrich I., das Ranke ausführlich einleitete, weil es sich um eine Epoche handle, „welche für die Bildung und Weltstellung des Deutschen Reiches eine unermessliche Bedeutung hat[43].
Ranke gab der von Widukind erwähnten nicht erfolgten Salbung bei der Königserhebung eine ebenfalls folgenreiche Deutung, mit der Heinrich zu einem Vorläufer Luthers wurde und in den Zusammenhang der gegen das katholische Österreich gerichteten Nationalstaatsbildung geriet: „Die Salbung durch Heriger hätte einen Beitritt zu dem herrschenden System in sich geschlossen. Heinrich wäre mit sich selbst in Widerspruch geraten. Man kann sich darüber nicht täuschen, dass in der Zurückweisung der Salbung unter diesen Umständen ein Einspruch gegen den überwiegenden Anteil der Geistlichkeit an der Regierung, wie er sich in der letzten Zeit gebildet, und gegen die klerikalen Tendenzen, die dabei zum Vorschein gekommen waren, enthalten ist. Man darf vielleicht behaupten, dass in dieser Haltung der erste Schritt lag, um Germanien von der unbedingten Herrschaft des Klerus und selbst des Papstes zu emanzipieren.[44]
Für die von Julius von Ficker im Sybel-Ficker-Streit vertretene Position wurde er damit zum "kleindeutschen Musterkönig" und ironisch karikiert[45], wogegen noch in der NS-Geschichtsschreibung 1943 protestiert wurde[46].
Mit der Vereinnahmung durch Preußen, so dass sich die Hohenzollern in Gestalt von Friedrich Wilhelm IV. als Sachwalter des Heinrichserbes[47] und Quedlinburg als die Wiege des Deutschen Reiches und damit Hort der ganzen Nation ansahen,[48] wurde Heinrich im Unterschied zum gegen den Westen (Frankreich) instrumentalisierten Cheruskerfürsten zum Helden der Ostausrichtung, in deren Sinne sein erster Monograph Georg Waitz 1860 davon sprach, dass „deutsche Cultur, deutsche Bevölkerung den Beruf [habe], sich gegen den Osten hin auszubreiten“.[49]

[Bearbeiten] Völkische und nationalsozialistische Vereinnahmung Heinrichs

Bei der Feier des 1000. Stadtgeburtstags von Quedlinburg 1922 wurde Heinrich folgendermaßen gefeiert: „wie er mit Festigkeit und zugleich mit kluger Versöhnlichkeit die noch widerstrebenden Fürsten für sich gewann und die Einheit des rein völkischen Staates schuf, wie er die Reichsgrenzen nach Westen und Norden schützte, wie er, nur das wirklich Erreichbare im Auge, der deutschen Staatskunst den erfolgverheißenden Weg nach Osten wies, ohne sich auf italienische Abenteuer einzulassen, wie er die Besiegung der Ungarn zäh und umsichtig vorbereitete und glorreich durchführte[50]. Noch bevor Heinrich Himmler auf ihn aufmerksam wurde – der vielmehr darüber klagte, dass Heinrich in der deutschen Geschichtsschreibung zu den am meisten vergessenen Gestalten gehöre[51] –, verbreiteten evangelische Schulbücher das Bild von Heinrich als Vertreter von "Rassereinheit und Volkstum"[52]. Am 2. Juli 1936 wurde Heinrich in Übereinstimmung mit der Stadt Quedlinburg von Heinrich Himmler vereinnahmt, als er in der dortigen Stiftskirche seine in ganz Deutschland über Rundfunk übertragene Rede zu dessen tausendstem Todestag hielt[53]. Fortan instrumentalisierte Himmler das Heinrichserbe für alle osteuropäischen SS-Unternehmungen, die er als Programm Heinrich zusammenfasste. Seine Identifikation mit Heinrich ging so weit, dass er noch nach dem Krieg von seiner Geliebten Hedwig Potthast im Verwandtenkreis König Heinrich genannt wurde[54].

[Bearbeiten] Gegenwärtige Forschung

Der Schweizer Mediävist Valentin Groebner schreibt 2008, dass Mittelalterhistoriker im Nationalsozialismus ihren Anteil daran hatten, "das germanische Mittelalter nachträglich in Ordnung zu bringen und als physische Realität neu zu schaffen"[55] (vgl. Albert Brackmann). Das war ähnlich, aber folgenlos bereits 1963 bei August Nitschke zu lesen[56]. Erst in den letzten Jahren setzt sich eine Betrachtungsweise durch, die schon im 19. Jahrhundert ihre wichtigen, aber unmaßgeblichen Vertreter hatte (zum Beispiel Julius von Ficker oder später Walther Schultze im Handbuch der deutschen Geschichte in der 5. Auflage von 1913[57]). In der lange angekündigten 10. Auflage des Gebhardt: Handbuch der deutschen Geschichte. Bd. 3[58] findet sie einen neuen Niederschlag. Ausdrücklich vermeidet sie die herkömmliche Verherrlichung des als Goldenes Zeitalter verklärten 10. Jahrhunderts. Die beiden Autoren Althoff/Keller sprechen im Präteritum von der Bedeutung, „die das 10. Jahrhundert im Geschichtsbild der Deutschen hatte“ (S. 436). Das entspricht den Vorgaben der Herausgeber, die anachronistische Betrachtungsweisen vermeiden wollen und deutsche Geschichte im Mittelalter in Anführungszeichen setzen (S. XIV).
Für Neuhistoriker ist dieser Zusammenhang längst eine Gegebenheit, wie sie Hagen Schulze in seiner Kleinen deutschen Geschichte von 1996 darstellt:
Nur langsam gewöhnten sich die Deutschen daran, Deutsche genannt zu werden, und nannten sich schließlich selbst so, ohne freilich besonders darauf zu achten. Mit einer Geschichte des deutschen Mittelalters, der deutschen Kaiserherrlichkeit haben wir es also nicht zu tun, auch nicht mit einem Beginn der Geschichte der Deutschen, denn die wussten noch nichts von ihrem Deutschsein. Es geht vielmehr um deutsche Vorgeschichte, um einen Prolog, in dem über die Hauptdarsteller noch Unklarheit herrscht, den man aber doch kennen muss, weil ohne ihn der weitere Ablauf des Schauspiels unverständlich wäre. Denn in vielfacher Verwandlung sollte das Heilige Römische Reich bis an die Schwelle der Moderne überdauern und zudem in Bismarcks Deutschem Reich von 1871, das 1945 unterging, ein sonderbares, gebrochenes Echo finden.[59]

[Bearbeiten] Seine Nachkommen

Erste Ehe: geschlossen 906 mit der Witwe Hatheburg, Tochter des sächsischen Grafen Erwin (senior), aufgelöst 909

Zweite Ehe: geschlossen 909 in Wallhausen mit Mathilde von Ringelheim, Tochter des Grafen Dietrich in Westfalen (Immedinger) und der Reginlind, Laienäbtissin von Nivelles, † 14. März 968 in Quedlinburg, in dessen Stiftskirche sie ebenfalls begraben wurde.

[Bearbeiten] Quellen

Die ottonischen Geschichtsschreiber feierten Heinrich Jahrzehnte nach dessen Tod als Friedenswahrer und Heidenverfolger. Dazu aber Johannes Fried: „In Wirklichkeit war es anders. Heinrichs gesamte Regierungszeit war von Kriegen begleitet, von Fehden durchsetzt; selbst in der eigenen Familie braute sich Unheil zusammen, als er starb.[60] Das schriftarme 10. Jahrhundert und „das trostlose Schweigen der Quellen“ (Johannes Fried) sind Ursache dafür, dass gerade in Bezug auf Heinrich I. gesicherte Aussagen selten sind, weil sich die Angaben bei Widukind von Corvey mündlicher Überlieferung und ihren erzählerischen Interpretationen verdanken und zusätzlich über den mit dem ottonischen Königshof verbundenen Widukind dynastieorientiert sind.

[Bearbeiten] Urkunden und Regesten

[Bearbeiten] Literarische Quellen

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Allgemeine Darstellungen

[Bearbeiten] Biographien

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Heinrich I. – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Wikisource: Die Siegel der Deutschen Kaiser und Könige, Band 5, S. 11, Heinrich I. Nr. 2.
  2. Jacob und Wilhelm Grimm: Deutsche Sagen. Zwei Bände in einem Band. Kassel 1816.
  3. Widukind von Corvey: Res gestae Saxonicae. Die Sachsengeschichte. Lateinisch/Deutsch, Reclam, Stuttgart 1997, S. 75
  4. Gerd Althoff: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat, Stuttgart 2000, S. 23
  5. Gerd Althoff: Die Ottonen. Königsherrschaft ohne Staat, Stuttgart 2000, S. 26.
  6. Widukind von Corvey (1997), S. 69
  7. Ludger Körntgen: Ottonen und Salier, 2., überarbeitete und bibliographisch aktualisierte Neuauflage, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008, S. 9 f.
  8. Gerd Althoff/Hagen Keller: Heinrich I. und Otto der Große. Neubeginn auf karolingischem Erbe, Göttingen-Zürich, 2. verbesserte Auflage 1994, S. 33.
  9. Werner Goez: Gestalten des Hochmittelalters. Personengeschichtliche Essays im allgemeinhistorischen Kontext, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, S. 12 f.
  10. Ludger Körntgen (2008), S. 5 f.
  11. Vertreter der für heutige Forschung wichtigen Amicitiae-et-pacta-These ist vor allem Gerd Althoff. Bestritten wird sie in ihrer Gültigkeit zur Darstellung Heinrichs als eines Freundschaftskönigs von Susanne Käding u. a.
  12. Ludger Körntgen (2008), S. 8.
  13. Margret Zimmermann und Hans Kensche: Burgen und Schlösser im Hildesheimer Land, 1. Auflage, Hildesheim 1998, S. VIII, ISBN 3-8269-6280-X.
  14. Martin Lintzel: Galt der Waffenstillstand mit den Ungarn (926 ?) für ganz Deutschland? 1933, S. 311-315, in: Georg Waitz: Jahrbücher des deutschen Reiches unter König Heinrich I., Darmstadt 1963, S. 303-316 (Eigentlicher Titel: Die Schlacht bei Riade und die Anfänge des deutschen Staates.)
  15. Johannes Fried: Der Weg in die Geschichte. Die Ursprünge Deutschlands bis 1024, Ullstein, Frankfurt/M.-Berlin 1998, S. 580
  16. Matthias Springer: 955 als Zeitenwende. Otto I. und die Lechfeldschlacht, S. 207, in: Matthias Puhle (Hg.): Otto der Große, Magdeburg und Europa, Bd. 1, Essays, Mainz 2001, S. 199-208
  17. Widukind von Corvey (1997), S. 81-89.
  18. Ernst W. Wies: Otto der Große. Beter und Kämpfer, Esslingen-München 1989, S. 58.
  19. Charles Higounet: Die deutsche Ostsiedlung im Mittelalter, dtv, München 1990, S. 51. - Dazu vor allem auch Robert Bartlett: Die Geburt Europas aus dem Geist der Gewalt. Eroberung, Kolonisierung und kultureller Wandel von 950 bis 1350, Kindler, München 1996, S. 368.
  20. Zdeněk Váňa: Die Welt der alten Slawen, Prag 1983, S. 211.
  21. Heiko Steuer: Das Leben in Sachsen zur Zeit der Ottonen, S. 99, in: Matthias Puhle (Hg.): Otto der Große, Magdeburg und Europa, Bd. 1, Mainz 2001, S. 89-107. Charles Verlinden: L'esclavage dans l'Europe médiévale 1, Brügge 1955, S. 211-225; Bd. 2 (Gent 1977), S. 128 f. – Vgl. dazu auch Ausgrabung der Slawenburg Gana.
  22. Johannes Fried (1998), S. 571 f.
  23. Bernard Lewis, Die Welt der Ungläubigen. Wie der Islam Europa entdeckte, Frankfurt/M-Berlin: Ullstein, 1987, S. 193; ISBN 3-548-34427-5.
  24. Rosa Amelia Plumelle-Uribe, Traite des Blancs, traite des Noirs. Aspects méconnus et conséquences actuelles, Paris (L’Harmattan) 2008, S. 23 f.; ISBN 978-2-29606443-0.
  25. Widukind von Corvey (1997), S. 111.
  26. Robert Bartlett, Die Geburt Europas aus dem Geist der Gewalt. Eroberung, Kolonisierung und kultureller Wandel von 950 bis 1350, München (Kindler) 1996, S. 366; ISBN 4-463-40249-1.
  27. Charles Verlinden (1977), S. 128 f. – Zitiert bei Rosa Amelia Plumelle-Uribe (2008), S. 78.
  28. Vgl. Bettina Emmerich, Mehr Licht, S. 178.
  29. Robert Bartlett (1996), S. 366.
  30. Franz von Kobell: Wildanger - Skizzen aus dem Gebiet der Jagd und ihrer Geschichte mit besonderer Rücksicht auf Bayern, Falk und Reiher, J.G.Cotta'scher Verlag, Stuttgart 1859.
  31. Karl Ernst Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1060-1486, Textstelle, Selbstverlag der Historischen Kommission für Nassau, Wiesbaden 1986, ISBN 3-922-24414-9.
  32. Annales Palidenses, Pöhlde um 1182, in Georg Heinrich Pertz: Monumenta Germaniae Historica, Scriptores (in folio) (SS) Bd. 16, Annales aevi Suevici, S. 61, Stuttgart 1859, in Georg Waitz: Jahrbücher des Deutschen Reichs unter König Heinrich I., Berlin 1863.
  33. Sächsische Weltchronik, um 1260, in Hans Ferdinand Maßmann: Das Zeitbuch des Eike von Repgow in ursprünglich niederdeutscher Sprache, Stuttgart 1857.
  34. Lohengrin des Codex Palatinus Germanicus 345, S. 79 links, Str. 317, Bayern 1283-1289, in Dr. Heinrich Rückert: Lohengrin: Zum Erstenmale kritisch, Quedlinburg und Leipzig 1858
  35. Nachrichten von der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen, Göttingen 1856.
  36. Hellmut Diwald: Heinrich der Erste. Die Gründung des Deutschen Reiches, Bergisch Gladbach 1990, S. 199 ff
  37. Thomas Lirer: Schwäbische Chronik, Ulm, 12. Januar 1486.
  38. Georg Friedrich Benecke, ausgearbeitet von Wilhelm Müller und Friedrich Zarncke: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, vederspil, Leipzig 1854-1866
  39. Matthias Lexer: Mittelhochdeutsches Handwörterbuch, veder-spil, Leipzig 1872-1878
  40. Jacob Grimm: Geschichte der Deutschen Sprache, Falkenjagd, Frankfurt 1848, S. 49
  41. Bruno Staib: Linguistica Romanica et Indiana: Festschrift für Wolf Dietrich, Mainz 2000.
  42. Friedrich Ludwig Jahn: Deutsches Volksthum, Georg Olms Verlag, Hildesheim-New York 1980 (Neudruck der Auflage von 1813), S. 349 f., 359, 389 f., 396.
  43. Georg Waitz: Jahrbücher des deutschen Reiches unter König Heinrich I., Darmstadt 1963, S. X.
  44. Leopold von Ranke: Weltgeschichte. Sechster Theil, Zersetzung des karolingischen, Begründung des deutschen Reiches. Erste Abtheilung, Leipzig 1885, S. 114.
  45. Julius Jung: Julius Ficker, 1826-1902. Ein Beitrag zur deutschen Gelehrtengeschichte, (Neudruck der Ausgabe Innsbruck 1907), Aalen 1981, S. VIII.
  46. Alfred Thoss, Heinrich I. Der Gründer des Deutschen Volksreiches, 3. Auflage, Berlin 1943, S. 7 f.
  47. Hans Jessen (Hg.): Die Deutsche Revolution 1848/49 in Augenzeugenberichten, dtv, München 1976, S. 301.
  48. Siegfried Kogelfranz / Willi A. Korte: Quedlinburg - Texas und zurück. Schwarzhandel mit geraubter Kunst, München 1994, S. 22.
  49. Zitiert in Wolfgang Wippermann: Der Deutsche Drang nach Osten. Ideologie und Wirklichkeit eines politischen Schlagwortes, Darmstadt 1981, S. 44.
  50. Hermann Lorenz: Werdegang von Stift und Stadt Quedlinburg. Quedlinburgische Geschichte zur Tausendjahrfeier der Stadt Quedlinburg, Quedlinburg 1922, S. 37.
  51. Germanien. Monatshefte für Germanenkunde zur Erkenntnis deutschen Wesens. - Offizielles Organ des Ahnenerbes e.V., Heft 7: Sonderheft zum tausendsten Todestage des Reichsgründers König Heinrich I. Mit einem Geleitwort des Reichsführers SS Heinrich Himmler, Juli 1936, Berlin-Leipzig 1936, S. 193 f.
  52. L. Kahnmeyer und H. Schulze: Realienbuch. Ausgabe A, Vollständige Ausgabe für evangelische Schulen, Bielefeld-Leipzig 1935, S. 40.
  53. Abdruck der Rede in Himmlers und Hitlers Symbolpolitik mit mittelalterlichen Herrschern S. 18-24.
  54. Katrin Himmler, Die Brüder Himmler. Eine deutsche Familiengeschichte, Fischer, Frankfurt/M. 2007, S. 265, ISBN 978-3-596-16686-2.
  55. Valentin Groebner: Das Mittelalter hört nicht auf. Über historisches Erzählen, C. H. Beck, München 2008, S. 113, ISBN 978-3-406-57093-3.
  56. August Nitschke: Frühe christliche Reiche, in: Golo Mann / August Nitschke (Hg.), Propyläen Weltgeschichte, Bd. 5, Frankfurt a. M.-Berlin 1986 (Neuauflage), S. 273-393.
  57. Die sächsischen und die salischen Kaiser (919-1125), in: Ferdinand Hirsch (Hg.), Gebhardt Handbuch der Deutschen Geschichte, 1. Bd.: Von der Urzeit bis zur Reformation, Berlin-Leipzig 1913, S. 256-360.
  58. Gerd Althoff / Hagen Keller: Die Zeit der späten Karolinger und der Ottonen 888-1024, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-608-60003-2.
  59. Kleine deutsche Geschichte. Mit Bildern aus dem Deutschen Historischen Museum, C. H. Beck: München 1996, S. 22, ISBN 3-406-40999-7.
  60. Johannes Fried, Der Weg in die Geschichte. Die Ursprünge Deutschlands bis 1024, Frankfurt/M.-Berlin 1998, S. 587.

Heinrich I. (Ostfrankenreich) - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Heinrich I. (Ostfrankenreich) - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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