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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Stuttgart | |
| Landkreis: | Göppingen | |
| Höhe: | 381 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,5 km² | |
| Einwohner: | 5404 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 434 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 73092 | |
| Vorwahl: | 07161 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GP | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 1 17 030 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Hauptstraße 30 73092 Heiningen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Norbert Aufrecht | |
Heiningen ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg am Fuße der Schwäbischen Alb.
Inhaltsverzeichnis |
Nachbargemeinden sind Göppingen, Dürnau, Gammelshausen und Eschenbach.
Zu Heinigen gehören das Dorf Heiningen, der Weiler Lotenberg (auch zur Gemeinde Eschenbach) und das Gehöft Eitleshof.[2]
Die erste urkundliche Erwähnung Heiningens stammt aus dem Jahr 1228, damals trug es noch den Namen Huningen. 1321 verkauften die Herzöge von Teck Heiningen an Eberhard I. von Württemberg, der es dem Amt Göppingen zuordnete. Seit 1466 ist eine Schule im Ort nachweisbar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Heinigen 1634 von kaiserlichen Truppen geplündert und zerstört. Dadurch und aufgrund der Pest sank die Einwohnerzahl von knapp 1000 auf etwa 200 Bewohner ab.
Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich viele Heimatvertriebene in Heiningen an, was zu einem erheblichen Bevölkerungszuwachs führte.
Seit der Reformation ist Heiningen evangelisch geprägt. Der Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg führte aber auch zur Gründung einer römisch-katholischen Gemeinde, die auch für Eschenbach zuständig ist. Außerdem gibt es in Heiningen auch eine neuapostolische Kirche.
Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2005.
| Datum | Einwohner |
|---|---|
| 1837 | 1130 |
| 1907 | 1185 |
| 17. Mai 1939 | 1309 |
| 13. September 1950 | 1980 |
| 27. Mai 1970 | 3422 |
| 31. Dezember 1983 | 4877 |
| 31. Dezember 2005 | 5480 |
Zum Bürgermeister wurde im Februar 2005 Norbert Aufrecht im ersten Wahlgang gewählt.
Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 41,3 % | -8,9 | 8 Sitze | -1 |
| CDU | 29,4 % | +6,0 | 5 Sitze | ±0 |
| Frauenliste | 15,3 % | +1,7 | 3 Sitze | +1 |
| SPD | 14,1 % | +1,4 | 2 Sitze | ±0 |
Heiningen ist über die Landesstraße L1217 mit dem Ort Gammelshausen und der 5 km entfernten Stadt Göppingen verbunden. Über die Kreisstraße K1425 gelangt man zu der Gemeinde Eschenbach. Die Anschlussstelle Aichelberg der Autobahn A8, liegt etwa 10 km entfernt. Über den öffentlichen Nahverkehr mit dem Bus (Linien 31–33) ist Heiningen von Göppingen aus leicht erreichbar.
Der Bahnhof Heiningen lag an der Voralbbahn, auf der bis 1989 Personenverkehr stattfand.
In Heiningen gibt es ein Industriegebiet mit mehreren mittelständischen Firmen. Außerdem ist Heiningen am Gewerbepark Voralb beteiligt, der sich auf der Gemarkung von Eschenbach befindet. Im Gewerbepark Voralb gibt es fast 1000 Arbeitsplätze.
Mit der Ernst-Weichel-Schule verfügt Heiningen über eine eigene Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Weitere weiterführende Schulen werden in den Nachbarorten besucht. Für die Kleinsten gibt es drei Kindergärten in der Gemeinde.
Weit über die Gemeindegrenzen hinaus ist Heiningen für den alljährlich in der kleinen Turnhalle stattfindenden Altweiberfasching bekannt. Außerdem findet am Ostermontag traditionell der Heininger Ostermarkt mit Jungrinderschau statt. Ferner gibt es viele weitere jährlich stattfindende Feste von verschiedenen Heininger Vereinen (z. B. Tanz in den Mai), die aber nicht überregional bekannt sind.
Die Gemeinde bietet verschiedene Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt. Die bekanntesten sind hierbei:
Heiningen verfügt über zwei Turnhallen: Die TSV-Halle, welche am alten Bahnübergang liegt, sowie die größere Voralbhalle am Ortsrand in Richtung Eschenbach. Außerdem gibt es zwei Sportplätze, die am Reuschwald liegen, und eine Kleinfeldanlage direkt neben der Voralbhalle.
Außerdem gibt es noch viele weitere Sport-, Musik- und Freizeitvereine.
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