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Heiningen (Landkreis Göppingen)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Heiningen
Markierung
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Heiningen hervorgehoben
48.6619444444449.6483333333333381Koordinaten: 48° 40′ N, 9° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Göppingen
Höhe: 381 m ü. NN
Fläche: 12,5 km²
Einwohner: 5404 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 434 Einwohner je km²
Postleitzahl: 73092
Vorwahl: 07161
Kfz-Kennzeichen: GP
Gemeindeschlüssel: 08 1 17 030
Adresse der Gemeindeverwaltung: Hauptstraße 30
73092 Heiningen
Webpräsenz:
Bürgermeister: Norbert Aufrecht

Heiningen ist eine Gemeinde im Landkreis Göppingen, Baden-Württemberg am Fuße der Schwäbischen Alb.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind Göppingen, Dürnau, Gammelshausen und Eschenbach.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zu Heinigen gehören das Dorf Heiningen, der Weiler Lotenberg (auch zur Gemeinde Eschenbach) und das Gehöft Eitleshof.[2]

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Heiningens stammt aus dem Jahr 1228, damals trug es noch den Namen Huningen. 1321 verkauften die Herzöge von Teck Heiningen an Eberhard I. von Württemberg, der es dem Amt Göppingen zuordnete. Seit 1466 ist eine Schule im Ort nachweisbar. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Heinigen 1634 von kaiserlichen Truppen geplündert und zerstört. Dadurch und aufgrund der Pest sank die Einwohnerzahl von knapp 1000 auf etwa 200 Bewohner ab.

Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich viele Heimatvertriebene in Heiningen an, was zu einem erheblichen Bevölkerungszuwachs führte.

[Bearbeiten] Religionen

Seit der Reformation ist Heiningen evangelisch geprägt. Der Zuzug von Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg führte aber auch zur Gründung einer römisch-katholischen Gemeinde, die auch für Eschenbach zuständig ist. Außerdem gibt es in Heiningen auch eine neuapostolische Kirche.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Die Einwohnerentwicklung der Gemeinde zwischen 1837 und 2005.

Datum Einwohner
1837 1130
1907 1185
17. Mai 1939 1309
13. September 1950 1980
27. Mai 1970 3422
31. Dezember 1983 4877
31. Dezember 2005 5480

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Bürgermeister

Zum Bürgermeister wurde im Februar 2005 Norbert Aufrecht im ersten Wahlgang gewählt.

[Bearbeiten] Gemeinderat

Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:

FWG 41,3 % -8,9 8 Sitze -1
CDU 29,4 % +6,0 5 Sitze ±0
Frauenliste 15,3 % +1,7 3 Sitze +1
SPD 14,1 % +1,4 2 Sitze ±0

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Verkehr

Heiningen ist über die Landesstraße L1217 mit dem Ort Gammelshausen und der 5 km entfernten Stadt Göppingen verbunden. Über die Kreisstraße K1425 gelangt man zu der Gemeinde Eschenbach. Die Anschlussstelle Aichelberg der Autobahn A8, liegt etwa 10 km entfernt. Über den öffentlichen Nahverkehr mit dem Bus (Linien 31–33) ist Heiningen von Göppingen aus leicht erreichbar.

Der Bahnhof Heiningen lag an der Voralbbahn, auf der bis 1989 Personenverkehr stattfand.

[Bearbeiten] Wirtschaft

In Heiningen gibt es ein Industriegebiet mit mehreren mittelständischen Firmen. Außerdem ist Heiningen am Gewerbepark Voralb beteiligt, der sich auf der Gemarkung von Eschenbach befindet. Im Gewerbepark Voralb gibt es fast 1000 Arbeitsplätze.

[Bearbeiten] Bildung

Mit der Ernst-Weichel-Schule verfügt Heiningen über eine eigene Grund- und Hauptschule mit Werkrealschule. Weitere weiterführende Schulen werden in den Nachbarorten besucht. Für die Kleinsten gibt es drei Kindergärten in der Gemeinde.

[Bearbeiten] Sport und Freizeit

[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen

Weit über die Gemeindegrenzen hinaus ist Heiningen für den alljährlich in der kleinen Turnhalle stattfindenden Altweiberfasching bekannt. Außerdem findet am Ostermontag traditionell der Heininger Ostermarkt mit Jungrinderschau statt. Ferner gibt es viele weitere jährlich stattfindende Feste von verschiedenen Heininger Vereinen (z. B. Tanz in den Mai), die aber nicht überregional bekannt sind.

[Bearbeiten] Freizeit

Die Gemeinde bietet verschiedene Freizeiteinrichtungen für Jung und Alt. Die bekanntesten sind hierbei:

[Bearbeiten] Sportstätten

Heiningen verfügt über zwei Turnhallen: Die TSV-Halle, welche am alten Bahnübergang liegt, sowie die größere Voralbhalle am Ortsrand in Richtung Eschenbach. Außerdem gibt es zwei Sportplätze, die am Reuschwald liegen, und eine Kleinfeldanlage direkt neben der Voralbhalle.

[Bearbeiten] Vereine

Außerdem gibt es noch viele weitere Sport-, Musik- und Freizeitvereine.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Ehrenbürger

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Heiningen (Landkreis Göppingen) – Bilder, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: Bevölkerungsstand
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band III: Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar. Kohlhammer, Stuttgart 1978, ISBN 3-17-004758-2. S. 334–335
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