Himmelsrichtungen
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Die Himmelsrichtungen sind die vier auf die Erdachse bezogenen Grundrichtungen (auch Haupthimmelsrichtung), orientiert an:
In bestimmten Kulturen, z. B. indianischen oder buddhistischen, wird dieses Konzept erweitert auf sechs Himmelsrichtungen durch die Aufnahme von oben/himmelwärts und unten/erdwärts.
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Die vier Himmelsrichtungen werden mit N (Nord), O oder E (Ost, East), S (Süd) und W (West) abgekürzt. Sie dienen der Orientierung an der Sonne (siehe: Sonnenlauf) oder mit dem Kompass sowie der Angabe von Kursen oder Windrichtungen. Als Grundrichtungen bilden sie auch das Raster in Landkarten.
Im Osten geht die Sonne auf - im Süden nimmt sie ihren Lauf - im Westen will sie untergeh'n - im Norden ist sie nie zu seh'n (gilt für die Breiten des deutschen Sprachgebiets).
Zudem bilden W und O in der Windrose gelesen Wo?
Für genauere Richtungsangaben dienen die Zwischenrichtungen Nordost, Südost, Südwest und Nordwest. Sie stehen wie die vier Haupthimmelsrichtungen rechtwinklig zueinander und sind deren Winkelhalbierende. Zusammen mit ihnen teilen sie die Kompass- bzw. Windrose in Achtel zu je 45 Grad und werden in dieser Form seit der Antike verwendet.
In der estnischen und der finnischen Sprache haben die Nebenhimmelsrichtungen eigenständige Namen.
Zur genaueren Orientierung sind in See- und Luftfahrt die Himmelsrichtungen noch feiner unterteilt. Der volle Umfang der Windrose wird in 360° im Uhrzeigersinn unterteilt:
0° = N
90° = E
180° = S
270° = W
Diese Untergliederung teilt die 360 Grad der Windrose, auch Kompassrose (engl. compass rose) in 32 Teile zu je 11,25 Grad, die als Strich bezeichnet werden. Osten wird in der Seefahrt immer mit E (Englisch East) abgekürzt, um eine Verwechslung mit der Null (O ↔ 0) zu vermeiden. Halbe Striche können dabei auch noch benannt werden.
Die Systematik der Benennung dabei ist wie folgt:
Seit längerer Zeit zieht man aber die Angabe von Gradzahlen vor, die beim Steuern von Kursen meistens auf 5° oder 10° gerundet werden. 5° entspricht etwa der Genauigkeit, mit der ein kleines Schiff gesteuert werden kann.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."