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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Freiburg | |
| Landkreis: | Breisgau-Hochschwarzwald | |
| Höhe: | 206 m ü. NN | |
| Fläche: | 26,05 km² | |
| Einwohner: | 4573 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 176 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 79258 | |
| Vorwahl: | 07633 | |
| Kfz-Kennzeichen: | FR | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 3 15 048 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Feldkircher Straße 17 79258 Hartheim |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Martin Singler | |
| Lage der Gemeinde Hartheim im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald | ||
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Hartheim ist eine Gemeinde im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald in Baden-Württemberg und liegt knapp 20 km südwestlich von Freiburg im Breisgau.
Inhaltsverzeichnis |
Zu Hartheim gehören die ehemals selbstständigen Gemeinden Bremgarten und Feldkirch. Die vor der baden-württembergischen Gemeindereform der 1970er Jahre selbstständigen Gemeinden bilden die drei Ortsteile der Gemeinde. Deren offizielle Benennung erfolgt durch vorangestellten Namen der Gemeinde und durch Bindestrich verbunden nachgestellt der Name der Ortsteile. Die Ortsteile bilden zugleich Wohnbezirke im Sinne der baden-württembergischen Gemeindeordnung und in den beiden Ortsteilen Bremgarten und Feldkirch sind Ortschaften mit jeweils eigenem Ortschaftsrat und Ortsvorsteher als dessen Vorsitzender eingerichtet.[2]
Zum Ortsteil Bremgarten gehören das Dorf Bremgarten, der Weiler Weinstetten und der Wohnplatz Weinstetter Mühle. Zum Ortsteil Feldkirch gehört das Dorf Feldkirch und zum Ortsteil Hartheim gehören das Dorf Hartheim und der Wohnplatz Rheinwärterhaus.[3]
Der Name Hartheim geht auf das mittelhochdeutsche Wort „hart“ zurück, das Wald- oder fester Sandboden bedeutet, und weist auf der Ursprung der Ortschaft als einer Siedlung im oder am Wald hin. Die Gemeinde wird erstmals 772 im Lorscher Codex urkundlich erwähnt.
Im 15. Jahrhundert gerät Hartheim unter die Herrschaft der Stadt Breisach. 1635 wird es im dreißigjährigen Krieg komplett zerstört. Nach Ende des Krieges wird Hartheim gemeinsam mit Breisach nach Frankreich eingegliedert. 1768 wird erstmals eine Schule eingerichtet. Seit 1823 verfügt sie über ein eigenes Gebäude.
Am 1. August 1973 wurde die Gemeinde Bremgarten und am 1. Januar 1974 die Gemeinde Feldkirch nach Hartheim eingemeindet.
Bremgarten wird erstmals 1313 erwähnt, als Johannes von Staufen das Dorf an die Johanniter verkauft. Über diese kommt es an die Grafen von Freiburg im Breisgau. Im dreißigjährigen Krieg wird Bremgarten fast vollständig zerstört, aber bald wieder aufgebaut. Auch im zweiten Weltkrieg erfolgt erneut eine erhebliche Zerstörung des Ortes. 1973 wird es nach Hartheim eingemeindet. Von 1969 bis 1993 war Bremgarten Heimat des Aufklärungsgeschwaders 51 Immelmann der deutschen Luftwaffe.
Um 1160 erscheint der Name Veltkilcha in Dokumenten. Um 1475 sind es 10 Herdstätten, d.h. 10 Familien, die sich um die „Kirche auf dem Feld“ niedergelassen haben. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–48) wurden das Dorf und die Kirche vollständig zerstört. Im Jahre 1690 begann der Umbau des Wessenbergischen Schlosses. Es erhielt weitgehend seine heutige Gestalt. Im Jahre 1866 endet die Präsenz der Wessenberger in Feldkirch. Seit dieser Zeit wechselte das Schloss häufig seine Besitzer. 1899 kam der Bürgermeister Heinrich Rinderle in den Besitz des Schlosses. Großzügig verteilte er die Felder an die Bauern der Gemeinde. Im Jahre 1960 konnte die umfassende Restaurierung der Martinskirche abgeschlossen werden. 1964 feierten die Feldkircher den Neubau der Wessenbergschule. 10 Jahre später weihte man den Martinskindergarten ein. In gleichen Jahr fand auch die Eingemeindung nach Hartheim statt.
Bürgermeister:
Gemeinderat: Die Kommunalwahl am 13. Juni 2004 ergab folgende Sitzverteilung:
| FWG | 35,3 % | +4,8 | 6 Sitze | +1 |
| CDU | 34,4 % | -1,2 | 6 Sitze | ±0 |
| SPD | 15,3 % | -0,8 | 3 Sitze | +1 |
| Frauenliste | 15,0 % | -2,8 | 2 Sitze | -1 |
Hartheim verbindet seit 1993 eine Partnerschaft mit der Gemeinde Fessenheim im Elsass (Département Haut-Rhin). Außerdem bestehen freundschaftliche Beziehungen zu Mindszent an der Theiss (Ungarn).
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