Netencyclo, The wikipedia mirror - Enzyklopädie : Hannah Höch

- Hannah Höch -

Hannah Höch :

femme russe

Hannah Höch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hannah Höch, eigentl. Johanna Höch, (* 1. November 1889 in Gotha; † 31. Mai 1978 in Berlin) war eine deutsche Collagekünstlerin des Dadaismus.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Wohnhaus von Hannah Höch, 1939-1978, in Berlin-Heiligensee, An der Wildbahn 33

Höch war die Tochter eines Versicherungsangestellten, ihre Mutter war Hobbymalerin. Mit 15 Jahren brach sie die Schule ab, um sich um ihre Geschwister zu kümmern.

1912 immatrikulierte sich Höch an der Kunstgewerbeschule in Berlin. Als 1914 der erste Weltkrieg ausbrach, reiste Höch nach Köln, um eine große Werkbund-Ausstellung zu besichtigen. Im darauf folgenden Jahr wurde sie an der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin Schülerin von Emil Orlik. Dort lernte sie Raoul Hausmann kennen und ging mit ihm eine Liebesbeziehung ein. Mit ihm entwickelte sie stilistisch die Fotomontage. In den Jahren 1916 bis 1926 war sie für den Ullstein-Verlag tätig, meist für die Zeitschriftenverlage. Über Hausmann lernte sie 1917 die dadaistischen Zirkel Berlins kennen. Ab 1920 wirkte sie bei den jährlichen Ausstellungen der Novembergruppe mit. Im selben Jahr noch besuchte sie zusammen mit Hausmann die Dadaisten in Prag.

Im Frühjahr 1921 trennte sich Höch von Hausmann. 1924 reiste sie zum ersten Mal nach Paris. Auf der Rückreise besuchte sie Pieter Cornelis Mondrian und seine Gruppe De Stijl. Die Sowjetunion ermöglichte Höch 1924, an einer Ausstellung teilzunehmen. Die Deutsche Kunstgemeinschaft in Berlin lud sie 1925 zu einer Ausstellung ein. 1926 lernte sie die Schriftstellerin Til Brugman kennen, mit der sie 1929 in Den Haag und dann bis 1936 in Berlin zusammen lebte und arbeitete.

1932 bekam Höch die Möglichkeit, in den USA auszustellen. In den Jahren 1933 bis 1945 galt Höch als entartet und war mit einem Ausstellungsverbot belegt. Irgendwann zwischen 1935 und 1937 trennte sich Höch von Brugman. 1938 heiratete sie den Pianisten Dr. Kurt Matthies, von dem sie 1944 geschieden wurde. 1965 wurde sie an die Akademie der Künste in Berlin berufen. Im Alter von 88 Jahren starb Hannah Höch am 31. Mai 1978 in Berlin.

Sie hinterließ ein umfangreiches künstlerisches Werk, das stilistisch sehr vielfältig ist. Ihr gesamtes Schaffen kommentierte Höch mit den Worten: "Ich habe alles gemacht und mich um Handschrift und Merkmal nie gekümmert."

[Bearbeiten] Werke

„Die Journalisten“, Briefmarke 1989

[Bearbeiten] Hannah Höch (Literatur)

[Bearbeiten] Weblinks

Wikiquote Wikiquote: Hannah Höch – Zitate

Hannah Höch - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Hannah Höch - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

© 2008 Netencyclo - Netencyclo Hauptseite - Datenschutz - Impressum - Program Policies
Netencyclo, the Wikipedia mirror : the biggest multilingual free-content encyclopedia on the Internet. Diese Artikel wurde zuletzt am 16. Mai 2007 um 23:12 Uhr geändert. Ihr Inhalt steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. All Wikipedia content is licensed under the GNU Free Documentation License (see details). Content on this web site is provided for informational purposes only. We accept no responsibility for any loss, injury or inconvenience sustained by any person resulting from information published on this site. We encourage you to verify any critical information with the relevant authorities.