| Lage des Stadtteils
Uhlenhorst |
Lage des Bezirks
Hamburg-Nord |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Nord |
| Fläche: | 2,2 km² |
| Einwohner: | 15.207 (2004) |
| Bevölkerungsdichte: | 6989 Einwohner je km² |
| Vorwahl: | 040 |
| Geografische Lage: | 53° 34′ N 10° 1′ O Koordinaten: 53° 34′ N 10° 1′ O |
| Kfz-Kennzeichen: | HH |
Uhlenhorst (niederdeutsch für „Eulennest“) ist ein Hamburger Stadtteil im Bezirk Hamburg-Nord.
Da sich der Name des Stadtteils ursprünglich auf die geografische Bezeichnung des Ortes, hier: Horst, bezieht, wohnt man nicht in Uhlenhorst, sondern auf der Uhlenhorst.
Inhaltsverzeichnis |
Die Uhlenhorst liegt östlich der Außenalster (linkes Alsterufer) und grenzt an die Stadtteile Winterhude (nördlich), Barmbek-Süd (nordöstlich), Eilbek (südöstlich) und Hohenfelde (südlich). Die südliche Stadtteilgrenze entspricht dem Verlauf vom Eilbekkanal, der in den Kuhmühlenteich mündet und schließlich über den Mundsburger Kanal in die Außenalster fließt; im Nordwesten reicht die Uhlenhorst bis zum Langen Zug (eine Bucht der Außenalster) und dem Osterbekkanal. Die Straßenzüge Herderstraße, Winterhuder Weg, Oberaltenallee (parallel zur Hamburger Straße), und Richardstraße vervollständigen die Stadtteilgrenzen. Dazu ist anzumerken, dass der Straßenverlauf nicht unbedingt als Ganzes die Stadtteilgrenzen ausmacht; vielmehr sind es einzelne Straßenabschnitte oder nur eine Straßenseite (entweder gerade oder ungerade Hausnummern).[1] [2]
Das Gelände der Uhlenhorst – früher sumpfige Wiesenlandschaft – musste zunächst aufgeschüttet werden, bevor es bebaut werden konnte. Der Hofwegkanal, der Winterhuder Kanal und der erste Abschnitt des Osterbekkanals wurden zur Entwässerung angelegt.
Im Jahre 1892 wurden die Ersten Internationalen Tennis-Meisterschaften von Deutschland auf die Initiative des Carl August von der Meden auf der Anlage des Eisbahnvereins auf der Uhlenhorst (heute Anlage des Klipper THC) ausgetragen. Inzwischen finden diese Meisterschaften am Hamburger Rotherbaum statt.
Vor dem zweiten Weltkrieg war das Uhlenhorster Fährhaus ein beliebtes Ausflugsziel. Es wurde nach der Zerstörung nicht wieder aufgebaut.
Für die Wahl zur Hamburgischen Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört Uhlenhorst zum Wahlkreis Barmbek-Uhlenhorst-Dulsberg.
Das Ernst Deutsch Theater und das Englische Theater (the english theatre) befinden sich am Friedrich-Schütter-Platz, wo auch der stilvolle U-Bahnhof Mundsburg (noch U2, ab 2009 wieder Ringlinie U3) aus dem Jahr 1912 steht. In unmittelbarer Nachbarschaft die Tanzschule Walter Bartel, die älteste Hamburgs (gegründet 1923) und vielen Generationen ein Begriff.
Am Kuhmühlenteich steht die 1882–85 erbaute evangelische Sankt-Gertrud-Kirche, ein neogotischer Backsteinbau nach einem Entwurf von Johannes Otzen. Mit der reichen Verwendung von Form- und Glasursteinen ist es ein Beispiel des Kirchenbaustils der Hannoverschen Schule. Zwischen Kirchturm und Kuhmühlenteich befindet sich der geographische Mittelpunkt von Hamburg.[3]
Längs des Außenalsterufers verläuft ein breiter Wanderweg mit vielen Bänken. Hier liegen auch der Feenteich und die 1961 erbaute Imam-Ali-Moschee sowie das Gästehaus des Senats der Hansestadt.
Die Kaufmannsvilla am Schwanenwik 38 wurde um 1865 errichtet und 1890 rückwärtig mit einem Festsaal erweitert. 1985 wurde das Gebäude von der ZEIT-Stiftung Ebelin sowie Gerd Bucerius erworben und dem neu gegründeten Literaturhaus e.V. zur Verfügung gestellt. Seit 1989 wird die Villa als Literaturhaus genutzt. Monatlich finden im prächtigen Festsaal 12 bis 15 Lesungen der internationalen Gegenwartsliteratur statt. Außerdem beherbergt das Gebäude das „Literaturhauscafé“, die Buchhandlung Samtleben, den Börsenverein des Deutschen Buchhandels sowie das Literaturzentrum e.V.
Alsterdorf | Barmbek-Nord | Barmbek-Süd | Dulsberg | Eppendorf | Fuhlsbüttel | Groß Borstel | Hoheluft-Ost | Hohenfelde | Langenhorn | Ohlsdorf | Uhlenhorst | Winterhude
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."