| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Oberösterreich | |
| Politischer Bezirk: | Gmunden (GM) | |
| Fläche: | 59,8 km² | |
| Koordinaten: | 47° 33′ N, 13° 39′ OKoordinaten: 47° 33′ 21″ N, 13° 38′ 48″ O | |
| Höhe: | 511 m ü. A. | |
| Einwohner: | 923 (31. Dez. 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 15 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 4830 | |
| Vorwahl: | 06134 | |
| Gemeindekennziffer: | 40 709 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Seestraße 158 4830 Hallstatt |
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| Offizielle Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Peter Scheutz (SPÖ) | |
| Gemeinderat: (2003) (13 Mitglieder) |
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Hallstatt (Ansicht von Süden) |
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Hallstatt ist eine Gemeinde mit 923 Einwohnern im Salzkammergut in Österreich und liegt am Hallstätter See. Zusammen mit dem Dachstein und dem Salzkammergut gehört es zum UNESCO-Welterbe. Nach Funden in einem ausgedehnten Gräberfeld oberhalb des Ortes wird ein Zeitabschnitt der älteren Eisenzeit als Hallstattzeit bezeichnet.
Inhaltsverzeichnis |
Hallstatt liegt im inneren Salzkammergut am gleichnamigen See. Auf dem schmalen Uferstreifen zwischen den steil aufragenden Bergen drängen sich die Häuser dicht aneinander, sind teilweise sogar mit Pfählen in den See gebaut. Im Wesentlichen besteht der Ort aus einer Straße und dem kleinen Marktplatz. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 9,1 km, von West nach Ost 13,2 km. Die Gesamtfläche beträgt 59,8 km². 34,8 % der Fläche sind bewaldet. Ortsteile der Gemeinde sind: Gosauzwang, Lahn, Salzberg, Hallstatt
Anders als früher angenommen und bis heute in Fremdenverkehrsprospekten behauptet, ist der Namensbestandteil 'hall' nicht auf das keltische Wort für Salz zurückzuführen, das wohl *saleinom gelautet hat. Zwar heißt Salz im Walisischen 'halen', aber der Lautwandel von s- zu h- im Anlaut wurde nur in den britannischen Sprachen vollzogen und nicht in den keltischen Sprachen des europäischen Festlands. Das einheimische keltische Wort wäre also nicht als 'Hall' ins Deutsche übernommen worden, sondern als 'Salln' o.ä. 'Hall' dagegen dürfte (Stifter 2005) von einem urgerm. hallan (Salzkruste) abstammen, das mit lateinisch 'callum' (harte Haut, verkrustete Stelle) in Zusammenhang zu bringen ist.
Blasonierung: Gespalten von Rot und Blau; rechts ein silberner Balken, links ein goldenes, aufrecht gestelltes Steuerruder.
Das Einsetzruder deutet auf die für die Bewohner des Marktes einst wichtige Schiffahrt auf dem Hallstätter See. Die Farben Rot-Weiß-Rot bezeichnen die landesfürstliche Herrschaft über den Salinenort.
Noch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts konnte man Hallstatt nur mit dem Schiff oder auf schmalen Saumpfaden erreichen. Im Ort selbst hatte man den geringen Raum zwischen Berg und See bis aufs Letzte genutzt. Verbindungen zwischen den am See stehenden Häusern gab es nur per Boot oder über den oberen Weg, einen schmalen Gang über Dachböden. Erst 1890 errichtete man eine Straße nach Hallstatt entlang der Westufers, die streckenweise in den Fels gesprengt wurde.
Die siedlungsfeindliche unwirtliche Berggegend wurde dennoch vielleicht schon im Neolithikum aufgesucht. Grund sind die reichen natürlichen Salzvorkommen, die bereits seit Jahrtausenden abgebaut werden. Älteste Funde (z. B. ein altneolithischer Schuhleistenkeil) datieren etwa 5.000 v. Chr. Allerdings wurden solche Steingeräte als Donnerkeil im Mittelalter und der Neuzeit auch weit verhandelt. 1846 entdeckte Johann Georg Ramsauer ein Gräberfeld hoch oben am Salzberg. Auch eine der ersten Eisenschmieden wurde hier ausgegraben. Reger Handel und der damit einhergehende Wohlstand ermöglichten die Entwicklung einer hohen Kultur, die nach den Funden im Salzberghochtal Hallstattkultur benannt wurde und von etwa 800 bis 400 v. Chr. währte und den Namen des Ortes auf der ganzen Welt bekannt machte.
Aus Römerzeit und frühem Mittelalter gibt es keine urkundlichen Nachrichten. 1311 erlangte Hallstatt das Marktrecht, ein Zeichen, dass der Ort seine wirtschaftliche Bedeutung nicht verloren hatte. Neben der Salzgewinnung, eine Soleleitung bringt das Salz seit 1607 nach Ebensee am Traunsee, erlangte der Tourismus seit dem 20. Jahrhundert eine zentrale Bedeutung.
Höhere technische Bundeslehranstalt für Innenraumgestaltung und Möbelbau. Gegründet 1873 mit anfangs nur vier Schülern. Die Ausbildungszweige sind die höhere Abteilung für Innenraumgestaltung und Möbelbau (5-jährig, mit Matura) eine Fachschule für Tischlerei, eine Fachschule für Kunsthandwerk (Bildhauerei, Saiteninstrumentenbau, Drechslerei), sowie Meisterschulen in den Bereichen der Tischlerei sowie der Drechslerei.
Die Bewohner Hallstatts bekennen sich überwiegend zum katholischen bzw. evangelischen Christentum. Dies wird auch durch die beiden, nahe beieinander liegenden Kirchen zum Ausdruck gebracht, wobei die bedeutend jüngere evangelische Kirche, wie es heißt, durch ihre hohe Spitze dem Himmel 'ebenso nahe' ist, wie die in erhobener (hochwassersicherer) Position befindliche katholische Pfarrkirche.
Wie in vielen Bergbaugemeinden Österreichs waren auch in Hallstatt die lutherischen Lehren auf fruchtbaren Boden gefallen. Erst die Truppen des Salzburger Fürsterzbischofs verhalfen zu Beginn des 17. Jahrhunderts mit Feuer und Schwert der Gegenreformation zum Sieg. Auch Mitte des 18. Jahrhunderts wurden hunderte Protestanten aus Hallstatt ausgewiesen und nach Siebenbürgen verschleppt.
Erst durch das Toleranzpatent Josefs II. von 1781 wurde den Protestanten rund um den Dachstein ihre Religionsausübung wieder teilweise möglich gemacht. Das Protestantenpatent Franz Josefs stellte sie mit den Katholiken weitgehend gleich, und die neugotische Kirche konnte 1863 in Seenähe errichtet werden.
Die Region und der romantische Ort wurden 1996 von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt: Anziehungspunkte für den Tourismus sind die prächtige Landschaft, der Hallstätter See, die Bergwelt mit dem Dachstein, gewaltige Höhlen (die Rieseneis- und die Mammuthöhle) und nicht zuletzt der malerische Ort mit seinen Kunstdenkmälern, dem Museum und dem Bergwerk.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."