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Halle Berry

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Halle Berry, Dezember 1996
Halle Berry (August 2004 auf der Catwoman-Premierenparty in Hamburg)
Halle Berry (Mai 2006 auf der USS Kearsarge)

Halle Maria Berry [ˈhælɪ ˈbɛɹɪ] (* 14. August 1966 in Cleveland, Ohio) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie vor allem als Leticia Musgrove in dem Filmdrama Monster's Ball (2002), für das sie im Jahr 2002 als erste Schauspielerin afro-amerikanischer Herkunft mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Halle Berry ist das Kind einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters und wurde von ihrer Mutter Judith nach dem beliebten Kaufhaus Halle’s Department Store in Cleveland benannt. Die Eltern trennten sich, als Berry vier Jahre alt war und die Mutter zog mit Halle und ihrer älteren Schwester in einen vorwiegend von Weißen besiedelten Vorort. Die halbschwarzen Schwestern sahen sich dort zahlreichen rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, sodass sich Halle sehr in sich selbst zurückzog. Sie verfolgte von da an ihren Wunsch nach Anerkennung und schaffte es, sich mit viel Ehrgeiz an ihrer Schule zu etablieren, sie wurde sogar Ballprinzessin.

Anfangs nahm sie an zahlreichen Schönheitswettbewerben teil und gewann eine ganze Reihe davon, unter anderem wurde sie „Miss Ohio“. Im Alter von 18 Jahren entschied sie sich für ein Studium im Fach TV-Journalismus, brach es aber nach einem Praktikum vorzeitig ab. Sie versuchte es nun mit Schauspielerei.

Ihren ersten TV-Auftritt hatte sie 1991 in der TV-Comedyserie Living Dolls, kurz darauf bekam sie eine Rolle in der Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens. Ihr Filmdebüt stellte gleichzeitig ihre erste Herausforderung dar. In Spike Lees Jungle Fever (1991) musste sie neben Wesley Snipes in der Rolle der drogensüchtigen Vivian bestehen.

Danach machte sie durch Achtungserfolge in Boomerang und in der TV-Miniserie Queen (1993) auf sich aufmerksam. Internationale Aufmerksamkeit bescherte ihr 1994 der Film Flintstones – Die Familie Feuerstein. Es folgten einige Filme ohne nennenswerten Erfolg und erst 1999 konnte sich Berry in der TV-Produktion Rising Star wieder als Charakterdarstellerin zeigen.

Nachdem sie für Erfolge wie X-Men und Passwort: Swordfish engagiert wurde, schaffte sie mit Monster’s Ball ihren Durchbruch.

2004 erwies sich Catwoman als kommerzieller Flop. Für ihre Darstellung in diesem Film wurde sie 2005 sogar mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet. Berry sorgte für eine Überraschung, als sie diesen Anti-Preis auf der Verleihung tatsächlich persönlich entgegennahm: „Man muss eben auch mit Kritik leben.“

Im April 2009 veröffentlicht Coty ein Duft mit dem Namen Halle by Halle Berry.[1]

Halle Berrys deutsche Synchronsprecherin ist Melanie Pukaß.

[Bearbeiten] Privates

Als Halle Berry 1989 während der Dreharbeiten zur TV-Serie Living Dolls bewusstlos wurde, wurde bei ihr Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert. Ehrenamtlich engagiert sich Halle Berry seitdem in der „Juvenile Diabetes Association“.

1991 war sie mit Spike Lee liiert. Halle Berry war von 1992 bis 1996 mit dem Baseballspieler David Justice und in zweiter Ehe von 2001 bis 2005 mit dem R&B-Sänger Eric Benet verheiratet. Am 16. März 2008 wurde Berry Mutter einer Tochter. Vater des Kindes ist ihr Lebensgefährte Gabriel Aubry, mit dem sie seit Mitte Mai 2008 auch verlobt ist.[2]

[Bearbeiten] Filmografie (Auszug)

[Bearbeiten] Auszeichnungen

Auszeichnungen
Jahr Film Preis Kategorie
2000 Jungle Fever Golden Globe -
2000 Rising Star (Die Geschichte der Dorothy Dandridge) (Introducing Dorothy Dandridge) Golden Globe -
2000 Rising Star (Die Geschichte der Dorothy Dandridge) (Introducing Dorothy Dandridge) Emmy Award -
2002 - Bambi -
2002 Monster's Ball Silberner Bär (Berlinale 2002) -
2002 Monster's Ball Oscar Beste Schauspielerin
2005 Catwoman Goldene Himbeere Schlechteste Darstellerin

Außerdem erhielt sie am 3. April 2007 den Stern Nummer 2333 auf dem Hollywood Walk of Fame[3]. Im selben Jahr wurde sie mit einer Gagenforderung von geschätzten 10 Millionen US-Dollar pro Film auf Platz zehn der bestbezahlten Hollywood-Aktricen ausgewiesen.[4].

2002 wurde sie von der Zeitschrift Maxim zur Woman of the Year ausgezeichnet. Zur Sexiest Woman Alive 2008 ernannte sie die Zeitschrift Esquire.[5]

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://www.cosmoty.de/news/2956/
  2. SpiegelOnline: Halle Berry ist Mutter. Abgerufen: 17. März 2008
  3. FocusOnline: Stern Nr. 2333 für Halle Berry
  4. vgl. Top actress salaries are quoteworthy bei hollywoodreporter.com (30. November 2007)
  5. http://www.esquire.com/women/women-we-love/halle-berry-sexiest-woman-alive-2008?click=pp

[Bearbeiten] Weblinks

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