Halle Maria Berry [ˈhælɪ ˈbɛɹɪ] (* 14. August 1966 in Cleveland, Ohio) ist eine US-amerikanische Schauspielerin. Bekannt wurde sie vor allem als Leticia Musgrove in dem Filmdrama Monster's Ball (2002), für das sie im Jahr 2002 als erste afro-amerikanische Schauspielerin mit dem Oscar als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Halle Berry ist das Kind einer weißen Mutter und eines schwarzen Vaters und wurde von ihrer Mutter Judith nach dem beliebten Kaufhaus Halle’s Department Store in Cleveland benannt. Die Eltern trennten sich, als Berry vier Jahre alt war und die Mutter zog mit Halle und ihrer älteren Schwester in einen vorwiegend von Weißen besiedelten Vorort. Die halbschwarzen Schwestern sahen sich dort zahlreichen rassistischen Anfeindungen ausgesetzt, sodass sich Halle sehr in sich selbst zurückzog. Sie verfolgte von da an ihren Wunsch nach Anerkennung und schaffte es, sich mit viel Ehrgeiz an ihrer Schule zu etablieren, sie wurde sogar Ballprinzessin.
Als Halle Berry 1989 während der Dreharbeiten zur TV-Serie Living Dolls bewusstlos wurde, wurde bei ihr Diabetes mellitus Typ 1 diagnostiziert. Ehrenamtlich engagiert sich Halle Berry seitdem in der 'Juvenile Diabetes Association'.
1991 war sie mit Spike Lee zusammen. Halle Berry war von 1992 bis 1996 mit dem Baseballspieler David Justice und in zweiter Ehe von 2001 bis 2005 mit dem R&B-Sänger Eric Benet verheiratet. Am 16. März 2008 wurde Berry Mutter einer Tochter. Vater des Kindes ist ihr Lebensgefährte Gabriel Aubry, mit dem sie seit Mitte Mai 2008 auch verlobt ist.[1]
Anfangs nahm sie an zahlreichen Schönheits-Wettbewerben teil und gewann eine ganze Reihe davon, unter anderem wurde sie „Miss Ohio“. Im Alter von 18 Jahren entschied sie sich für ein Studium im Fach TV-Journalismus, brach es aber nach einem Praktikum vorzeitig ab. Sie versuchte es nun mit Schauspielerei, allerdings waren ihre Rollen zunächst auf ihr schönes Gesicht beschränkt.
Ihren ersten TV-Auftritt hatte sie 1991 in der TV-Sitcom Living Dolls, kurz darauf bekam sie eine Rolle in der Fernsehserie Unter der Sonne Kaliforniens. Ihr Filmdebüt stellte gleichzeitig ihre erste Herausforderung dar. In Spike Lees Jungle Fever (1991) musste sie neben Wesley Snipes in der Rolle der drogensüchtigen Vivian bestehen.
Danach machte sie durch Achtungserfolge in Boomerang (1992) und in der TV-Miniserie Queen (1993) auf sich aufmerksam. Internationale Aufmerksamkeit bescherte ihr 1994 der Film Flintstones – Die Familie Feuerstein. Es folgten einige Filme ohne nennenswerten Erfolg und erst 1999 konnte sich Berry in der TV-Produktion Rising Star wieder als Charakterdarstellerin zeigen.
Nachdem sie für Blockbuster wie X-Men (2000) und Passwort: Swordfish (2001) engagiert wurde, schaffte sie spätestens mit Monster's Ball (2001) ihren Durchbruch.
Danach erwiesen sich allerdings sowohl Gothika (2003) als auch Catwoman (2004) als kommerzielle Flops. Für Catwoman wurde Berry 2005 sogar mit der Goldenen Himbeere ausgezeichnet. Berry sorgte für eine Überraschung, als sie diesen Anti-Preis auf der Verleihung tatsächlich persönlich entgegennahm: „Man muss eben auch mit Kritik leben.“ Damit ist sie neben beispielsweise Paul Verhoeven für Showgirls eine der wenigen Personen, die auch Wert auf Entgegennahme dieses Preises legten.
| Jahr | Film | Preis | Kategorie |
|---|---|---|---|
| 2000 | Jungle Fever | Golden Globe | - |
| 2000 | Rising Star (Die Geschichte der Dorothy Dandridge) (Introducing Dorothy Dandridge) | Golden Globe | - |
| 2000 | Rising Star (Die Geschichte der Dorothy Dandridge) (Introducing Dorothy Dandridge) | Emmy Award | - |
| 2002 | - | Bambi | - |
| 2002 | Monster's Ball | Silberner Bär (Berlinale 2002) | - |
| 2002 | Monster's Ball | Oscar | Beste Schauspielerin |
| 2005 | Catwoman | Goldene Himbeere | Schlechteste Darstellerin |
Außerdem erhielt sie am 3. April 2007 den Stern Nummer 2333 auf dem Hollywood Walk of Fame[2]. Im selben Jahr wurde sie mit einer Gagenforderung von geschätzten 10 Millionen US-Dollar pro Film auf Platz zehn der bestbezahlten Hollywood-Aktricen ausgewiesen.[3].
2002 wurde sie von der Zeitschrift Maxim zur Woman of the Year ausgezeichnet. Zur Sexiest Woman Alive 2008 ernannte sie die Zeitschrift Esquire.[4]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berry, Halle Maria |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 14. August 1966 |
| GEBURTSORT | Cleveland, Ohio, USA |
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."