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| Flagge | Wappen |
|---|---|
| Lage in Preußen | |
| Bestehen | 1944-1945 |
| Provinzhauptstadt | Merseburg |
| Fläche | 10.217,26 km² (1944) |
| Einwohner | 1.486.274 (1933, bezogen auf den Gebietsstand von 1944/45) |
| Bevölkerungsdichte | 145,5 Ew. auf 1 km² (1933) |
| Verwaltung | 15 Landkreise
7 Stadtkreise |
| Kfz-Kennzeichen | I M |
| Entstanden aus | Provinz Sachsen |
| Aufgegangen in | Provinz Sachsen-Anhalt |
| Heute Teil von | Sachsen-Anhalt, Sachsen (Torgau) |
| Karte | |
Die preußische Provinz Halle-Merseburg bestand im Verband des Deutschen Reiches von 1944 bis 1945.
Inhaltsverzeichnis |
Zum 1. Juli 1944 wurde in Anlehnung an die Reichsverteidigungsbezirke die preußische Provinz Sachsen aufgelöst. Aus ihr wurde u. a. die Provinz Halle-Merseburg gebildet. Vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten war der mitteldeutsche Wirtschaftsraum jahrzehntelang stets eine Hochburg der SPD bzw. der USPD und KPD gewesen.
Zum Oberpräsidenten der neugebildeten preußischen Provinz Halle-Merseburg wurde der Gauleiter des NSDAP-Gaus Halle-Merseburg, Joachim Albrecht Eggeling, bestellt.
Die Provinz Halle-Merseburg umfasste den bisherigen Regierungsbezirk Merseburg mit der entsprechenden Anzahl von Stadt- und Landkreisen.
Zum Sitz der Provinz wurde die Stadt Merseburg bestimmt.
Im 19. Jh. aufgelöst: Netzedistrikt | Südpreußen | Neuostpreußen | Neuschlesien | Niederrhein | Jülich-Kleve-Berg | Preußen
1772/1822 bis ins 20. Jh.: Ostpreußen | Westpreußen | Brandenburg | Pommern | Posen | Sachsen | Schlesien | Westfalen | Rheinland
1850/68 bis ins 20. Jh.: Hohenzollernsche Lande | Schleswig-Holstein | Hannover | Hessen-Nassau
Im 20. Jh. gebildet: Niederschlesien | Oberschlesien | Groß-Berlin | Posen-Westpreußen | Halle-Merseburg | Kurhessen | Magdeburg | Nassau