| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Osnabrück | |
| Höhe: | 110 m ü. NN | |
| Fläche: | 34,49 km² | |
| Einwohner: | 14.175 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 411 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 49170 | |
| Vorwahlen: | 05401 und 05405 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OS | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 4 59 020 | |
| Gemeindegliederung: | 6 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Schulstr. 7 49170 Hagen a. T. W. |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Dieter Eickholt (parteilos) | |
Hagen am Teutoburger Wald ist eine Gemeinde im Südwesten des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.
Inhaltsverzeichnis |
Hagen liegt im westlichen Teutoburger Wald in einem Talkessel, welcher von allen Seiten durch Wälder geschützt ist. Die Natur prägt noch immer große Teile Hagens.
Mitten durch den Hagener Talkessel fließt der Goldbach mit zahlreichen kleinen Nebenbächen, welche zur Entwässerung des Talkessels beitragen.
Am Silberberg, an dem im 18. Jahrhundert silberhaltiges Erz abgebaut wurde, wächst das Galmei-Hellerkraut. Es steht auf der Roten Liste gefährdeter Arten. Der Silberberg ist seit 1937 Naturschutzgebiet; 36,6 Hektar davon sind nach der Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie geschützt.
Die Gemeinde grenzt im Norden an Hasbergen und im Osten an Georgsmarienhütte sowie Bad Iburg. Die anderen Nachbargemeinden gehören zum nordrhein-westfälischen Kreis Steinfurt: Im Süden Lienen und Lengerich sowie im Westen Tecklenburg.
Gemeindeteile sind:
Hagen wurde 1097 das erste Mal in einer Urkunde des Adeligen Ruothward an den Bischof Wido von Osnabrück erwähnt. In dieser Urkunde wird von der „parrochia Hagen“ (Pfarrei Hagen) gesprochen. Dies deutet darauf hin, dass bereits schon deutlich vor der urkundlichen Erwähnung 1097 eine Gemeinde Hagen mit kirchlichen Strukturen existiert hat, welche mit den heutigen Grenzen Hagens deckungsgleich ist. In der Urkunde überträgt der Osnabrücker Grundbesitzer und Adeliger Ruothward dem Osnabrücker Bischof Wido zwei Bauernhöfe in der Pfarrei Hagen und einen in der Pfarrei Bramsche, welche im nördlichen Teil des Osnabrücker Land liegt.
Bereits am 8. Dezember 852 wurde ein Bauernhof aus dem Hagener Ortsteil Mentrup in einer Übertragung von König Ludwig der Deutsche an das neugegründete Kloster in Herford namentlich erwähnt. Auch die Bauernschaft Beckerode, welche später einen Ortsteil Hagens bildet, wurde bereits zwischen 1082 und 1096 im Zuge des Einnahmeregisters des Benediktinerinnenklosters Herzebrock erwähnt. Unklar bleibt hierbei die genaue Datierung des Einnahmeregisters und um welchen Hof aus der Bauernschaft Beckerode es sich genau handelt.
Am 12. April 1723 brannte fast der gesamte Ortskern Hagens bei einem großen Brand nieder. Durch eine Unachtsamkeit des Küstersohnes geriet dessen Kotten in Brand. Durch die fachwerkliche Bauweise der Gebäude, der strohbedeckten Dächer und dem eng gedrängten Bau der Gebäude in der Hagener Dorfstraße konnte sich das Feuer sehr schnell von Haus zu Haus ausbreiten und zerstörte neben elf Wohnungen, zwei Backhäusern und zwei Ställen auch das Pastorat, die Schule und das hölzerne Kirchturmdach inklusive der zwei Glocken. Das Kirchenschiff blieb glücklicherweise dank des Ziegeldaches weitestgehend unbeschädigt, jedoch deuten noch heute rote Spuren im kirchlichen Mauerwerk auf den Brand hin. Auf Grund der fehlenden finanziellen Mittel waren erst im Jahre 1736 alle sichtbaren Brandschäden behoben, doch der Schock bei der Bevölkerung war noch über Jahre hinweg spürbar.
Ein weiterer, vom Ausmaß vergleichbarer Brand, ereignete sich am 17. August 1892, als ein junger Bursche in der Scheune des Gibbenhofes ein Streichholz ins Stroh fallen ließ. Der Gibbenhof wurde bereits 1402 erstmals erwähnt. Die Hagener Feuerspritze, welche schnell herbeigeholte wurde, versagte ihren Dienst, weshalb eine notgedrungene Eimerkette vom Dorfbrunnen bis zum Gibbenhof hergestellt wurde. Als jedoch im bereits völlig in Brand stehenden Gibbenhof der „Schnapskeller“ explodierte, sprangen Funken auf nahe gelegene Gebäude über und setzten auch diese in Brand. Ein weiteres Ausbreiten der Flammen konnte auch durch die Absendung von Hagener Arbeitern aus der nahe gelegenen Eisenhütte Georgs-Marien-Bergwerks- und Hüttenverein in Georgsmarienhütte und der Unterstützung von umliegenden Feuerwehren nicht verhindert werden, weshalb 18 Häuser einschließlich ihrer Nebengebäude völlig niederbrannten. Doch im Gegensatz zum Brand von 1723 hatte dieser Brand weitaus geringere Folgen, da öffentliche Gebäude wie Kirche und Schule verschont blieben und die Betroffenen Hausbesitzer allesamt in einer Brandschutzversicherung waren. Auswirkungen hatte der Brand auf das Erscheinungsbild des Ortskernes, welcher nun mit modernen Gebäuden bebaut wurde. Außerdem wurde Hagen eine neue, moderne Feuerspritze zugesichert, welche noch heute existiert. An den Gibbenhof erinnert die Straßenbezeichnung Gibbenhoff mit einem Hinweisschild auf den ehemaligen Hof Gibben.
Die heutige Gemeinde Hagen am Teutoburger Wald wurde durch die Gebietsreform 1972 aus den Gemeinden Hagen und Niedermark gebildet, die wenige Jahre zuvor aus den Gemeinden Altenhagen, Mentrup und Hagen-Beckerode bzw. Gellenbeck, Sudenfeld und Natrup entstanden waren.
Sitzverteilung im Gemeinderat:
(Stand: Kommunalwahl am 10. September 2006)
Das Wappen Hagens besteht zum einen aus dem sechslappigen Eichenblatt, das an die sechs Ursprungsgemeinden erinnern soll und dem halben Rad, das die Zugehörigkeit zum Osnabrücker Land ausdrücken soll.
Im Gemeindeteil Natrup-Hagen nahe der westlichen Gemeindegrenze befindet sich ein Haltepunkt an der Regionalbahnlinie Münster-Osnabrück.
Hagen liegt etwa 30 Kilometer vom Flughafen Münster-Osnabrück (FMO) in Greven entfernt.
Mit dem Auto ist Hagen über die Autobahn 1, Anschlussstelle Lengerich, oder über die Autobahn 30, Anschlussstelle Sutthausen, zu erreichen.
Das Wahrzeichen Hagens ist die ehemalige St.-Martinus-Kirche. Sie wurde als Nachfolgerin einer vermutlich romanischen Kirche 1492 bis 1523 errichtet. In den 1970er Jahren wurde in der Nähe die neue römisch-katholische St.-Martinus-Kirche errichtet. Seither wird die alte Kirche für Konzerte und Ausstellungen genutzt. [1]
Internationale Reittuniere und Pferdesportwettkämpfe werden auf dem Gelände des Hofs Kasselmann abgehalten. Im August 2005 wurde die Europameisterschaft der Dressurreiter auf dem Hof Kasselmann ausgetragen, bei der die Deutsche Mannschaft die Goldmedaille gewann.
Die Hagener Kirmes mit dem traditionellen Viehmarkt („Ferkelmarkt“) findet am Montag nach Michaelis (29. September) statt.
Zudem gibt es alle zwei Jahre im Frühjahr, zuletzt im Mai 2008, ein internationales Musikfest. Veranstaltet wird das Musikfest vom Musikzug im Musikverein Wiesental.
Ebenfalls alle zwei Jahre findet im Zentrum der Gemeinde ein Open-Air-Festival statt. Das Festival hatte im Sommer 2007 etwa 6000 Besucher. Veranstalter ist der Touristikverein Hagen a. T. W.
In Hagen gibt es zwei größere Sportvereine, den Hagener Sportverein und die Spielvereinigung Niedermark.
Die Basketball-Damenmannschaft der Hagen Huskies spielt in der zweiten Basketball-Bundesliga. In der Saison 2006/2007 ging es in den Playoffs um den Aufstieg in die 1. Bundesliga. Erst im Halbfinale musste man sich dem Herner TC geschlagen geben.
In den 1980er Jahren feierte die Tischtennis-Herrenmannschaft der SPVG in der Zweiten Bundesliga Erfolge.[2]
Hagen hat sechs Schützenvereine sowie einen Bogenclub. Bekanntestes Mitglied ist der Recurve-Bogenschütze Michael Frankenberg, der an den Olympischen Spielen 2004 teilnahm.
Der Hagener Reitverein „St. Martinus Hagen“ richtet alle zwei Jahre ein Reitturnier aus.
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Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."