Die Region Hadramaut liegt im Südosten der Republik Jemen und wird im Süden durch den Golf von Aden, im Osten durch Oman und im Norden durch die Wüste Rub al-Chali begrenzt. Neben der Küstenebene, mit al-Mukalla und as-Schir als größten Städten, gehört auch eine wüstenartige Hochebene im Hinterland, welche durch fruchtbare Täler durchschnitten wird. Im Hinterland sind Schibam und Tarim die größten Orte.
Wirtschaftlich lebt die Region vor allem vom Anbau und Export von Tabak, Datteln, Weizen und Kaffee. Dennoch müssen Nahrungsmittel eingeführt werden um die Bevölkerung ernähren zu können.
Seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. war der Hadramaut ein wichtiges Zentrum der südarabischen Zivilisation. Während von den Küstenstädten ein weitreichender Seehandel über den Indischen Ozean betrieben wurde, gewann das Binnenland seine Bedeutung durch den Anbau und den Handel von Weihrauch. Hier begann auch die Weihrauchstraße, die über Marib und den Hedschas bis nach Palästina führte. Hauptort des antiken Reiches Hadramaut war Schabwa. Im 7. Jahrhundert wurde das Land islamisiert, kam im 19. Jahrhundert mit dem Südjemen unter britische Herrschaft und ist seit 1990 mit der Republik Jemen vereinigt.
Als erster Europäer bereiste Adolph von Wrede dieses Gebiet.
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."