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Eine Hacke, österr. Krampen, landwirtschaftlich Harke oder Haue, ist ein Handwerkzeug zur Bodenbearbeitung, insbesondere zur Lockerung und zum Lösen des Bodens oder ähnlich beschaffener Materialien.
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Die Hacke besteht – in Unterscheidung zum Pickel – aus einer quer geschäfteten Fläche, dem Blatt. Der Stiel ist je nach Bauart etwa 1,00 m bis 1,40 m lang. Das Hackenblatt wird bei vielen Bauformen vom Handgriff her auf den Stiel gesteckt, und nicht durch Gegenkeile, sondern durch das Dickerwerden des Stiels fixiert.
Größe und Form des Hackenblattes sind abhängig vom Einsatzzweck, besonders der „Schwere“ und der Steinigkeit des Bodens. So haben sich regional vielfältigste Typen entwickelt. Zum Bodenlösen eines schweren – also tonigen oder lehmigen – Bodens wird ein kleines Hackenblatt verwendet. Für lockere und sandige Böden verwendet man ein großes und breites Blatt, z. B. bei der Ziehhacke oder dem vergleichbaren Schuffeleisen (zum Beton- und Mörtelmischen).
Als landwirtschaftliches Gerät wird die Hacke auch Harke (Erdharke) oder Haue genannt.
Die Stammform der Hacke ist ein knieförmiger Grabstock, der den Anfang des Hackbaus als Stammform der Landwirtschaft markiert.
Prinzipiell ähnliche Werkzeuge sind die Dexel der Holzbearbeitung, und der Zweispitz der Steinbearbeitung, sowe spezielle Steinhacken wird bei der Gewinnung von Plattenmaterial.
Eine Kreuzhacke ist eine Hacke mit zwei Blättern:
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Claes Oldenburgs Kunstwerk Spitzhacke für die documenta 7, 1982 - Fuldaaue Kassel |
Die breitblattige Haue ist ein Erdbearbeitungswerkzeug, das sich in den vielfältigsten Formen findet.
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Spateliges Blatt, für dichte Böden, Wappen von Číměř (Tschechien) |
Der Karst mit zwei (seltener auch drei) rechtwinklig abgebogenen, stabilen Zinken, die schon in der Antike zur Bodenlockerung und zur Ernte von Feldfrüchten genutzt wurde. Er wurde im Mittelalter als Übergabesymbol bei der Verleihung bäuerlicher Güter benutzt und galt bis ins zwanzigste Jahrhundert als Sinnbild des Bauernstandes.