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Haakon VII. (Norwegen)

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Haakon VII.
Haakon VII.
Haakon VII. mit Kaiser Wilhelm II. (Fotografie ca. 1910)

Haakon VII. / Håkon VII (* 3. August 1872 in Kopenhagen als Carl von Glücksburg, Prinz von Dänemark; † 21. September 1957 in Oslo) war König von Norwegen von 1905 bis 1957 aus dem Haus Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Er trat in den beiden Weltkriegen für eine neutrale Haltung Dänemarks, Schwedens und Norwegens ein.

Haakon VII. wurde als zweiter Sohn von Prinz Friedrich, der 1906 als Friedrich VIII. König von Dänemark und Prinzessin Louise von Schweden-Norwegen in Schloss Charlottenlund (heute Kopenhagen) geboren. Der dänische Prinz mit Taufnamen Karl wurde vom Storting, dem norwegischen Parlament, am 18. November 1905 zum König von Norwegen gewählt, nachdem der norwegische Thron durch die Aufhebung der Personalunion zwischen Norwegen und Schweden frei geworden war. Die Wahl wurde durch einen Volksentscheid bestätigt. Die schwedische Krone behielt der König von Schweden, Oskar II.

Haakon war mit Maud von Sachsen-Coburg und Gotha, Prinzessin von Großbritannien, verheiratet, einer Tochter von König Edward VII. von England und dessen aus Dänemark stammenden Ehefrau Alexandra, einer Schwester des Kronprinzen Friedrich und der späteren russischen Zarin Marie Fjodorowna. Im Gegensatz zu ihrem Ehemann und Cousin Karl änderte Maud als Königin von Norwegen ihren Namen nicht.

Nach der deutschen Besetzung Norwegens im April 1940 stand Håkon zwei Monate lang an der Spitze des Widerstands, erkannte die nationale Regierung unter Vidkun Quisling nicht an, ging dann nach England und stand dort der norwegischen Exilregierung in dem Londoner Stadtteil Rotherhithe vor. Von einem reichen schottischen Geschäftsmann norwegischer Abstammung wurde ihm außerdem das Schloss Carbisdale Castle zur Verfügung gestellt. Dort wurde am 22. Juni 1941 auf der Carbisdale-Konferenz vereinbart, dass sowjetische Truppen, sollten sie norwegisches Gebiet besetzen, dieses nach dem Krieg wieder räumen sollten, was dann auch tatsächlich so geschah. Am 7. Juni 1945, genau fünf Jahre nach seiner Flucht, kehrte der König nach Norwegen zurück. Håkon VII. starb am 21. September 1957 in Oslo und wurde in der Festung Akershus begraben, die Nachfolge trat sein Sohn Olav V. an.

Der Bezirk Haakon County im US-Bundesstaat South Dakota wurde nach ihm benannt.

Commons Commons: Haakon VII of Norway – Bilder, Videos und Audiodateien

Haakon VII. (Norwegen) - Artikel des Tages

Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva

Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux femmes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.

Femme russe Haakon VII. (Norwegen) - In den Nachrichten

"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."

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