haTikwa (hebräisch התקווה die Hoffnung; auch Hatikva oder Hatikvah geschrieben) ist der Titel der Nationalhymne Israels. Schon seit 1897 ist sie die Hymne der zionistischen Bewegung.
Inhaltsverzeichnis |
Die Melodie der haTikwa geht auf ein unbekanntes europäisches Volkslied zurück, das unter anderem in der spanischen und polnischen Volksmusik auftaucht und ins Liedgut vieler europäischer Länder übernommen wurde. Auch Bedřich Smetana bediente sich der Melodie für seine „Moldau“ aus dem Jahr 1874. In die heute gebräuchliche Fassung wurde die Musik vermutlich 1888 von Samuel Cohen gebracht; das Orchesterarrangement stammt von Paul Ben-Haim. Eine andere Bearbeitung für großes Orchester stammt von Kurt Weill.
Der Text der haTikwa entstammt der ersten Strophe des Gedichts Tikwatenu (Unsere Hoffnung) von Naphtali Herz Imber (1856–1909) aus dem Jahre 1878. Als die haTikwa 1948 zur Nationalhymne des neu gegründeten Staates Israel erklärt wurde, wurde der Text, der vorher den Wunsch der Rückkehr nach Zion zum Gegenstand hatte, wie unten dargestellt geändert.
In der Folge wird der hebräische Originaltext der modernen Hymne mit Transliteration und deutscher Übersetzung wiedergegeben.
|
כל עוד בלבב פנימה עוד לא אבדה תקותנו, |
Kol od ba-lewaw p'nima - Od lo awda tikwatenu |
Solang noch im Herzen solange ist unsere Hoffnung nicht verloren, |
| Originaltext der israelischen Nationalhymne [1] mit Transliteration [2] und englischer Übersetzung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Die haTikwa diente auch als Vorlage für das christliche Lied Zünde an dein Feuer von Berta Schmidt-Eller, das die Melodie der Hatikwa verwendet, aber einen deutschen Text hat.
Im Jahr 2005 baute John Williams in seinen Soundtrack für den Film München von Steven Spielberg Hatikvah (The Hope) ein, während Israel um die Opfer des Attentats bei der Olympiade 1972 trauert.
Als inoffizielle zweite Nationalhymne Israels wird oft das Lied Yerushalayim Shel Zahav (Jerusalem aus Gold) angesehen.[3]
Afghanistan | Armenien | Aserbaidschan | Bahrain | Bangladesch | Bhutan | Brunei | VR China | Republik China (Taiwan) | Georgien | Indien | Indonesien | Irak | Iran | Israel | Japan | Jemen | Jordanien | Kambodscha | Kasachstan | Katar | Kirgisistan | Nordkorea | Südkorea | Kuwait | Laos | Libanon | Malaysia | Malediven | Mongolei | Myanmar | Nepal | Oman | Osttimor | Pakistan | Philippinen | Russland | Saudi-Arabien | Singapur | Sri Lanka | Syrien | Tadschikistan | Thailand | Türkei | Turkmenistan | Usbekistan | Vietnam
Anna Akhmatova et Marina Tsvetaeva
Deux femmes russes poètes prises au coeur de la tourmente russe du début du siècle, deux femmes russes reclues dans leur oeuvre face à un monde hostile. Ces deux russes russes sont le visage de la Russie ancienne et moderne.
"Qu'une femme russe vaut bien plus, en somme que les hommes russes qui se battent, et que leur chagrin pour les hommes me fait aimer les femmes russes ici-bas."